Fragen zu Funklöchern

Schweizer Politiker fordern staatlich geschütztes Funkloch

Das Leiden der durch Elektrosmog Betroffenen wird auch in der Schweiz immer sichtbarer, eine schnelle und unbürokratische Lösung wird dringender. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, haben 27 Nationalräte unter dem Engagement von Margret Kiener Nellen, eine Motion eingereicht. Sie möchten den temporären Schutz einer elektrosmogfreien oder -armen Gemeinde durchsetzen. Gegenden mit wenig Elektrosmog, könnten mit der ein oder anderen Senderabschaltung kurzfristig dazu genutzt werden. Ziel ist es den Betroffenen eine erste Bleibe zu geben und wieder die Möglichkeit zu verschaffen an einem „normalen“ Leben teilzunehmen. Im Moment leben die Meisten zurückgezogen, in Kellern, Bunkeranlagen, abgelegenen Tälern und Wäldern. Die Einschränkungen für die Handynutzenden Zeitgenossen wäre nur sehr gering und auf einige wenige Ortschaften beschränkt, wo dann mal kein Empfang ist. Ähnlich wie es für den fast überall verfügbaren Autoverkehr auch Fußgängerzonen gibt, ist diese kleine Einschränkung für jeden Handynutzer verkraftbar, aber für die Betroffenen die wichtigste „erste Hilfe“. Natürlich wird bei einer solchen Diskussion auch immer wieder die Frage nach der Wissenschaft laut, aber wenn die Studienlage unabhängig von der Industrie gesehen wird, ist die Sachlage einfach. Die Einstufung des Mobilfunks in die Liste der krebserregenden Stoffe durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Beurteilung des Schweizer Rückversicherers Swiss Re als „hohes Risiko für die Allgemeinbevölkerung“, untermauern die Glaubwürdigkeit der Nationalräte.

Quellen: http://www.schweizamsonntag.ch/ressort/wirtschaft/wegen_elektrosmog_politiker_fordern_handyfreie_zone/

Oberammergau: Wenn das Handy krank macht

10 Jahre nach der weitreichenden Berichterstattung über die gesundheitlichen Schäden durch Mobilfunk in Oberammergau. Wie ist die Situation heute? Wie leben die Betroffenen? Wurde der Funkturm der am meisten Schäden verursachte abgebaut? Beginnend mit einer Zusammenfassung aus dem Jahr 2006/2007 startet der Blick in das Leben der Heimatvertriebenen des digitalen Zeitalters im Jahr 2015.

Weitere Berichte von Betroffenen unter: http://ul-we.de/category/faq/berichte-von-betroffenen/

Matthias Moser, EHS, victime du progrès, Beitrag ARTE

Matthias Moser gehört zu den am stärksten betroffenen Elektrohypersensiblen (EHS). Seine Lebenssituation hat sich mit dem zunehmenden Netzausbau sehr eingeschränkt. Obwohl er hoch gebildet ist und keinerlei Süchten unterliegt, gleicht sein Lebensumfeld eher wie man es von Obdachlosen kennt. Dieser Not gilt es zu begegnen. Unterstützer fordern per Petition staatlich geschützte Funklöcher und eine bessere soziale Versorgung der über die Jahre meist verarmten Betroffenen: http://ul-we.de/petition-fuer-den-erhalt-lebenswichtiger-funkloecher/

Matthias Moser est l’un des EHS qui montrent des symptômes extrêmement graves. Comme les réseaux cellulaires mobiles sont de plus en plus renforcés, ses conditions de vie se sont fortement aggravées. Il est très cultivé et a toujours essayé de vivre sainement. Pourtant, il doit vivre comme un sans-abri. Il faut répondre à cette misère ! Pour aider tous ceux qui en sont concernés et qui ont, dans beaucoup de cas, perdu la plupart de leur fortune au cours des années, nous avons lancé une pétition dans laquelle nous exigeons des zones blanches qui sont protégées par l’Etat, et plus d’allocations pour les EHS : http://ul-we.de/petition-fuer-den-erhalt-lebenswichtiger-funkloecher/

US-Dorf Green Bank – Erstes staatlich geschütztes Funkloch

Es gab in den letzten Jahren schon einige Berichte über das ca. 34.000 Quadratkilometer große National Radio Quiet Zone-Gebiet, um das von Wissenschaftlern sehr begehrte Radioteleskop bei Green Bank. Was für viele klar war bestätigt jetzt „Die Zeit“ in ihrem aktuellen Bericht: www.welt.de/wirtschaft/article139453908/Das-merkwuerdige-Leben-im-Tal-der-Handylosen.html

Es ist ein Rückzugsgebiet für viele Elektrosensible aus der ganzen Welt geworden. Dabei erweckt der Beitrag leicht den Eindruck, dass vor allem ältere Frauen von dem Krankheitsbild der Elektrohypersensibilität (EHS) betroffen wären. Die Praxis zeigt aber, dass alle Alterklassen und beide Geschlechter betroffen sind. Vor der Ausbreitung der Funktechnik in durchschnittliche Haushalte durch DECT, W-LAN, Handys etc. waren es gerade Männer aus technischen Berufen, vor allem aus der Funk- und Nachrichtentechnik, aber auch Funk- und Radarsoldaten welche durch ihre Tätigkeit EHS wurden. Im Prinzip ist jedes Lebewesen elektrosensibel, denn viele unserer Steuerungsprozesse im Körper laufen mit elektrischen und elektromagnetischen Signalen ab. Es war nur eine Frage der Zeit bis erste Menschen und Tiere besonders deutlich auf diese meist 24-Stunden Strahlung reagierten. Wenn wir beginnen, diese Menschen als Frühwarnsystem zu verstehen und nicht abfällig zu behandeln, wird es zum Segen für die ganze Menschheit werden. Denkt einfach mal darüber nach, warum die Forscher mit diesem Radioteleskop, so viel über die Entstehung der Erde und des Sonnensystem mit Hilfe von schwachen Funksignalen erfahren können. Wozu ist unsere Erde gegen gewisse elektromagnetische Frequenzen abgeschirmt, damit wir so große Teleskope brauchen um überhaupt etwas aus dem Weltraum zu empfangen? Hat nicht alles Leben einen elektromagnetischen Ursprung und braucht entsprechend Schutz vor einer „Störstrahlung“?

Über die Not der Betroffenen hier in Europa und den Mangel an Rückzugsgebieten, empfehle ich einige Berichte unter: http://ul-we.de/category/faq/berichte-von-betroffenen/

Plaidoyer pour les zones blanches

Plaidoyer pour les zones blanches, plaidoyer pour Durbon

Inexorablement, elles attendent . . . une zone blanche.

Un pays sans zones blanches amènent certaines personnes électrosensibles à vivre ou plutôt à survivre dans des conditions d’une précarité extrême pour tenter d’échapper à de souffrances physiques intolérables.

Parce que certaines images valent mieux que de long discours, ici vous est présenté un reportage photos (par Jean Revillard, Jean-Philippe Guillot et Laure Birgy) témoignant du calvaire qu’endurent Anne 58 ans, Anne-Marie 62 ans et Emma 28 ans.

http://www.uneterrepourlesehs.org/billets/78-1/plaidoyer-pour-les-zones-blanches

Plädoyer für Funklöcher in Frankreich

Plädoyer für Durbon
(Stadt in Südfrankreich, wo ein gesetzlich geschütztes Funkloch entstehen soll)

Sie warten unermüdlich auf … ein Funkloch.

Ein Land ohne Funklöcher zwingt etliche elektrosensible Menschen in extremer Unsicherheit zu leben, oder besser gesagt: zu überleben. Ihr einziges Ziel ist es, unerträgliches physisches Leiden zu vermeiden.

Weil ein Bild mehr sagt als tausend Worte, stellen wir euch hier eine Fotoreportage vor, die den Leidensweg von Anne (58), Anne-Marie (62) und Emma (28) schildert: http://ul-we.de/fotoreportagereportage-photos/

In einer Zeit, wo alles „kabellos“ sein muss, hat die Verschmutzung durch elektromagnetische Strahlung jetzt auch die entlegendsten Ecken noch unbewohnter Täler erreicht, wo die Frauen bis dato noch den „Luxus“genossen, strahlungsfrei kampieren zu können. Nun wurden sie auch von dort vertrieben. Einzig ein Schutzraum, mit extra dicken Wänden und halb unter der Erde gelegen, hält sie im Moment noch am Leben.

Von verlassenen Schafställen bis hin zu einer alten Bergkapelle suchen ihre Familien unermüdlich nach einem Ort, wo die Frauen sich erholen können. Manchmal dauert ein Aufenthalt nur 24 Stunden, bis klar ist, dass man erneut umziehen muss. Ihrer Körper sind ausgelaugt, erschöpft von dieser Odyssee ohne Verschnaufpause. Das jahrelange Umherirren hat ihrer Gesundheit dauerhaft geschadet.

Der Fortschritt fordert seine Opfer, seine Kollateralschäden, sogenannte“Umweltkranke“.

Der Homo Sapiens hat es geschafft, seinen Lebensraum derart zu verändern,dass er nicht mehr fähig ist, darin zu überleben. Was also bedeutet Fortschritt wirklich? Diese Frage ist berechtigt.

Die Elektrosensiblen, die durch ihre Krankheit so aus dem Rahmen fallen, sind die Alarmzeichen einer künstlich herbeigeführten, vernichtenden elektromagnetischen Verschmutzung.

Kranke und ihre Familien fordern vom französischen Staat auf das Dringlichste die Einrichtung strahlungsfreier Räume. Solche Funklöcher sind absolut lebensnotwendig für diejenigen, die die Erkrankung am schlimmsten betrifft. Diese besondere Forderung muss die französische Politik für das ganze Land in Frage stellen, alle Entscheidungen über Digitalisierung müssen überdacht werden, damit die Gesundheit der ganzen Bevölkerung beschützt werden kann.

Heute müssen wir uns fragen, welchen Preis wir für unsere Bequemlichkeit wirklich zahlen wollen, und welche Auswirkungen diese Bequemlichkeit auf unsere Mitmenschen hat.

„In seinem doppelten Getriebe zermalmt der Fortschritt unaufhörlich, bringt uns voran und zerquetscht dabei jemanden.“ Victor Hugo

Französischer Originalartikel unter: http://www.uneterrepourlesehs.org/billets/78-1/plaidoyer-pour-les-zones-blanches

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