Gesundheitliche Fragen

Buchtipp: Elektrosensibel – Strahlenflüchtlinge in einer funkvernetzten Gesellschaft

Inhalt:
Wie leben und schützen sich Menschen, die unter der Strahlung von Handys, W-LAN, Sendemasten oder Haushaltsstrom leiden?

Elektrosensibilität kann jeden treffen, auch Technikfreunde. Die Ärztinnen Aschermann und Waldmann-Selsam bringen eindrucksvolle Fallbeispiele dazu. Im Weiteren informiert Aschermann über die längst bekannten Gefahren der elektromagnetischen Strahlung, über Abhilfemaßnahmen, über Hintergründe, weshalb sich trotz der Belege für krankmachende Effekte die Funktechnik weltweit durchgesetzt hat, und sie weist auf beunruhigende Folgen jetzt und in naher Zukunft hin.

Autoren:
Dr. med. Christine Aschermann:  Nach  Ihrem Medizinstudium, Weiterbildung zur Nervenärztin und Psychotherapeutin, tätig in psychosomatischer Klinik und eigener Praxis. Seit 1975 aktiv in gesundheits- und umweltpolitischen Organisationen, ab 1999 zum Thema Mobilfunk. Autorin mehrerer Fachartikel. Sie lebt im Allgäu. Dr. med. Cornelia Waldmann-Selsam:  Im Anschluss an das Medizinstudium Tätigkeit in verschiedenen Spezialgebieten, Weiterbildung in Umweltmedizin. 2004 Mitinitiatorin des Bamberger Appells gegen Mobilfunksendeanlagen. Mehrere Fachartikel. Sie ist verheiratet, Mutter zweier Töchter und lebt in Bamberg.

ISBN-10: 3-95631-622-3 / 3956316223
ISBN-13: 978-3-95631-622-7 / 9783956316227

Verlag:
https://www.shaker-media.de

Zahl der Insekten ist seit dem Ausbau des Mobilfunks um bis zu 80% gesunken

Wie mehrere Studien übereinstimmend jetzt feststellen, ist die Anzahl der Insekten seit den 1990er Jahren in Deutschland um bis zu 80% gesunken. Mittlerweile gilt bereits die Hälfte der registrierten Arten als bedroht. Bei Wildbienen und Hummeln sind es sogar rund zwei Drittel. Was sich für manchen Autofahrer aufgrund weniger verschmutzter Scheiben als positiv auswirkt, hat aber gravierende Folgen in der gesamten Natur. Insekten sind ein wichtiges Glied in der Nahrungskette und dafür verantwortlich, daß es vielen Pflanzen gut geht, bzw. sich diese überhaupt vermehren können.

Über die genaue Ursache rätseln die Forscher. Natürlich wird die Monokultur und der hohe Einsatz von Spritzmitteln als erstes angeführt. Das erklärt aber nicht den hohen Rückgang in den Naturschutzgebieten. Bei Bienen ist durch verschiedene Studien bewiesen worden, daß diese auf die Strahlung des Mobilfunks, auch weit unterhalb der im Moment gültigen Grenzwerte reagieren, siehe: http://ul-we.de/category/faq/tiere/

Beim Blick auf die Jahreszahlen fällt deutlich der Zusammenhang zwischen der Einführung des Mobilfunks Mitte der 1990er Jahren und dessen ungehinderten Ausbaus bis heute auf. Die Abnahme der Insekten ist parallel zu diesem Zeitverlauf. Sehr zu empfehlen ist auch ein Blick auf die Berichte der Krankenkassen, auch hier ist ein klarer Zusammenhang der Entwicklung von Burnout, Krebs, Tumoren und weiteren Krankheitssymptome im gleichen Zeitraum zu beobachten: http://ul-we.de/category/faq/mobilfunkstudien/berichte-der-krankenkassen/

Quelle:
http://www.spektrum.de/news/insektenzahl-in-deutschland-nimmt-um-75-prozent-ab/1512165

Rätsel um erkrankte US-Diplomaten in Kuba – Gibt es eine Parallele zu den Vorfällen in Moskau?

Seit mehreren Tagen häufen sich die Meldungen über mysteriöse Krankheitssymptome von US-Mitarbeitern der Botschaft auf Kuba. Es wird von chronischem Schwindel, Gedächtnisverlust, Übelkeit, in schlimmen Fällen bis hin zum Gehörverlust geklagt. Über die genaue Ursache wird in den Medien spekuliert. So wird z. B.  von „Infraschall“ und „Akustik-Attacken“ gesprochen. Erstmals räumt jetzt die Süddeutsche Zeitung ein, daß diese Art von Symptomen auch auf elektromagnetische Wellen zurückzuführen sein könnten.  Allerdings wird lediglich auf Hitzeeffekte durch Strahlung Bezug genommen, so heißt es: „… Solche Wellen erzeugen oft Hitze, wenn sie auf eine wasserreiche Umgebung wie den menschlichen Körper treffen. Keiner der Diplomaten hat aber über Verbrennungen geklagt.“

Sehr interessant, auf der einen Seite werden diese Symptome den Mikrowellen zugeschrieben, auf der anderen Seite wird aber „beruhigt“ und rein auf die „Hitzeeffekte“ verwiesen. Wie passt das zusammen?

Um der Sache genauer auf die Spur zu kommen, hilft ein Blick in die Geschichte: Während des Kalten Krieges wurde die Botschaft in Moskau zwischen 1953 und 1975, neun Stunden pro Tag mit elektromagnetischen Wellen im Frequenzbereich zwischen 600 MHz und 9,5 GHz bestrahlt. Es wurde darauf geachtet, daß die amerikanischen Grenzwerte, welche rein vor der Hitzeentwicklung schützen, um den Faktor 100 unterschritten blieben. Dennoch stellten sich die gleichen Phänomene ein, wie heute in Kuba. Die Betroffenen berichteten ebenfalls über Schwindel, Erschöpfung, Gedächtnisverlust, aber auch über Schlaflosigkeit, Migräne, Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen bis hin zu Depressionen. Über die Jahre wurde eine auffallend hohe Krebsentwicklung, sowohl bei den Angestellten, als auch bei deren Familienangehörigen festgestellt. Sogar die Deutschen Medien berichteten darüber: http://www.zeit.de/1976/09/mysterioese-wellen-in-der-us-botschaft

Schnell war in der Öffentlichkeit klar, daß die rein auf den Schutz vor Hitze basierenden Funk-Grenzwerte nicht ausreichen, um die Menschen und die Natur vor Strahlenschäden zu bewahren. Um diese berechtigten Vermutungen zu entkräften wurde die sogenannte Lilienfeldstudie 1978 in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse waren zunächst verharmlosend und entwarnend. Nach dem Fall des eisernen Vorhanges wurden die geheim gehaltenen Details der Lilienfeldstudie zugänglich. Der Epidemiologe Prof. Goldsmith begann Schritt für Schritt die Details durchzuarbeiten und entdeckte bedeutende Fehler z. B. in der Vergleichsgruppe und konnte wissenschaftlich belegen, daß die Gefahr der Mikrowellenbestrahlung von staatlicher Seite vertuscht werden sollte.

So zeigen die Untersuchungswerte einen deutlichen Zusammenhang zwischen den jeweiligen Symptomen und der Anzahl der Dienstjahre. Um so länger jemand in der Moskauer Botschaft gearbeitet hatte, um so höher die Wahrscheinlichkeit einer lebensbedrohlichen Krankheit. Günstig kam dazu, daß einige an Gehirntumoren und Leukämie erkrankte ehemalige Mitarbeiter der Moskauer Botschaft, in den USA Gerichtsverfahren gegen ihren Arbeitgeber führten und so noch weitere, über Jahrzehnte geheim gehaltene Unterlagen zu Tage kamen.

All diese Ergebnisse wurden von Prof. Neil Cherry in seiner bekannten „Grenzwertkritik“ mit aufgenommen. Er stellt darin klar, daß die ausschließlich auf thermischen Entwicklungen (Wärme) basierenden Grenzwerte des industrienahen ICNIRP-Vereins, keinen Schutz der Bevölkerung und der Natur gewährleisten können. Er rät von den drahtlosen Technologien ab und empfiehlt stattdessen den Ausbau von kabelgebundenen Techniken, insbesondere der Glasfasertechnologie: http://ul-we.de/die-entstehung-der-26-bimschv-und-deren-entwicklung-bis-in-die-gegenwart/

Trotz dieser hervorragenden Arbeit, wurden in Deutschland die industriefreundlichen und gesundheitschädlichen Grenzwerte des Münchner ICNIRP-Vereins eingeführt und bisher vehement gegen die zunehmende internationale wissenschaftliche Kritik von Seiten der Bundesregierung verteidigt. Ein gesundheitlicher Schutz der Bevölkerung ist bis heute nicht gegeben und es erkranken immer mehr Menschen, Tiere und Pflanzen an den Folgen der 24-stündigen Strahlenbelastung. Statt hier einzulenken wird immer weiter ausgebaut, siehe den aktuellen Appell internationaler Wissenschaftler gegen den Bau des neuen 5 G-Mobilfunknetzes: http://ul-we.de/wp-content/uploads/2017/10/Scientist_5G-Appeal_de_sept_2017.pdf

Quellen:
http://www.sueddeutsche.de/politik/usa-und-kuba-kubanische-akustik-attacke-oder-russisches-gift-kranke-us-diplomaten-geben-raetsel-auf-1.3695377
http://www.sueddeutsche.de/politik/usa-weisen-diplomaten-aus-kubanischer-botschaft-aus-1.3693690
„Mobilfunk die verkaufte Gesundheit“ von Dr. med. Scheiner. ISBN 13: 978-3-89539-170-5 ab Seite 201 „Die Lilienfeld-Studie“ zu den gesundheitlichen Auswirkungen der Moskauer Botschaftsangehörigen.

1 2 3 20

  Frankreichfrançais

   

  Großbritannienenglish

   

  Hollandnederlands

   

  Italienitaliano

   

  Russlandpусский

   

  Russlandespañol

   

  Rumänienromânâ

   

  Israelעברית