Mobilfunksender

Mobilfunkmast in Betzdorf abgebaut

Das Beispiel in Betztdorf zeig deutlich, daß es sehr wohl möglich ist bestehende Sendestandorte auch wieder abbauen zu lassen. Im konkreten Fall, hat der ursprüngliche Besitzer, der Südwestrundfunk (SWR), ohne Zustimmung des Grundstückeigentümers, den Masten an private Mobilfunkbetreiber untervermietet. Dies ist rechtlich nicht zulässig und so mußte ein kompletter Rückbau der Anlage erfolgen. Dies ist nicht der erste Fall dieser Art und ehemalige Sendetürme alleine des SWR, gibt es ca. 300 – 500 alleine in Baden-Württemberg, die fast alle mit neuen,privaten Sendeanlagen bestückt sind. Die  wenigsten davon haben allerdings eine Genehmigung des Grunstückeigentümers. Hier ist also genug Potential um für den Abbau weiterer Sendemasten zu sorgen.

http://www.mobilfunkmast-betzdorf.de

Mobilfunk nicht überall beliebt

Eine deutliche Ablehnung von Mobilfunk, zumindest im eigenen Wohnumfeld, ergab eine nicht repräsentative Umfrage der Badischen Zeitung im Freiburger Stadtteil Rieselfeld, bei der sich fast 70% der Befragten für eine Abschaltung der dortigen Masten aussprachen, auch wenn der Handyempfang darunter leiden würde. Hintergrund dieser ungewöhnlich hohen Ablehnung ist, dass, nachdem Mobilfunkantennen vom Kepler-Gymnasium auf ein privates Gebäude verlegt worden waren, die Strahlenbelastung in der nahe gelegenen Grundschule auf bis zu 9000 Mikrowatt angestiegen ist. Eltern machen sich nun Sorgen um ihre Kinder, Anwohner um ihre Gesundheit. Der Gebäudebesitzer, der die Antennen installieren ließ, wollte zwar aus den Verträgen nach den entstandenen Unruhen wieder aussteigen, jedoch war alles, was er erreichen konnte, eine Verringerung der Laufzeit.

Auch eine Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK Nürnberg ergab, dass längst nicht alle Bürgerinnen und Bürger beim mobilen Telefonieren mitmachen: Auch wenn der Markt für Handys und noch mehr für Smartphones wächst – rund 13% der Deutschen über 14 Jahre verzichten auf ein Handy!

 

Quellen:

http://www.badische-zeitung.de/freiburg-west/weg-mit-den-handyantennen-x1x–50294746.html

http://www.badische-zeitung.de/freiburg-suedwest/handyantennen-bleiben-noch-lange–45624941.html

http://www.badische-zeitung.de/freiburg/erhoehte-handystrahlung-an-grundschule-eltern-besorgt–44783059.html

Wieder ein Mast weniger

Nach stark gehäuftem Auftreten von Krebserkrankungen im spanischen Dorf Benajarafe wird jetzt ein Sendemast entfernt. Mehr dazu unter

http://www.elektrosmognews.de/news/20120204_012912.html und

http://www.theolivepress.es/spain-news/2012/01/25/cancer-mast-finally-comes-down-in-spain/.

 

Studie: Elektrosmog erhöht das Asthmarisiko bei Babys

Wie die Zeitung “Die Welt” berichtet, zeigt eine aktuelle US-amerikanische Langzeitstudie eine deutlichen Zunahme von Asthmaerkrankungen bei Kindern, deren Mütter während der Schwangerschaft stärkerem und anhaltendem Elektrosmog ausgesetzt waren. Bei dieser Langzeitstudie wurde der niederfrequente Elektrosmog, der vor allem von Haushaltsgeräten, Hochspannungs- und Stromleitungen ausgeht, zugrunde gelegt. Zu Beginn der Studie gab es noch kaum hochfrequenten Elektrosmog, wie er heute zuhauf von Handys, Schnurlostelefonen nach DECT, W-LAN Routern und Mobilfunksendeanlagen (GSM, UMTS, TETRA und LTE) ausgeht.

“Das Ergebnis: Kinder stark exponierter Mütter entwickelten drei Mal häufiger Asthma als der Nachwuchs von weniger exponierten Frauen. Hatte die Mutter bereits mit Atemwegsproblemen zu kämpfen oder war das Kind das Erstgeborene, erhöhte sich dieses Risiko noch weiter.”

Wer jetzt aber denkt, dass diese Studie auf hochfrequenten Elektrosmog nicht anzuwenden ist, dem gebe ich zu bedenken, dass alle neueren Funktechnologien mit niederfrequent gepulsten Hochfrequenzen arbeiten. Im menschlichen Körper kommen also wieder niederfrequente Pulse an.

Der Artikel im Original ist unter http://www.welt.de/wissenschaft/article13519564/Elektrosmog-erhoeht-das-Asthmarisiko-bei-Babys.html nachzulesen.

Donau TV: 79 Gemeinden in Bayern gegen TETRA

Wie das Niederbayrische Fernsehen Donau-TV berichtet, leisten allein in Bayern
79 Gemeinden Widerstand gegen die Einführung des TETRA-Digitalfunks
und es werden immer mehr. Ab 100 Gemeinden will der Bayrische Innenstaatssekretär Eck das Projekt als “nicht durchführbar” nach Berlin melden.

Sehr empfehlenswert in diesem Zusammenhang ist der Artikel http://ul-we.de/der-digitalfunk-tetra-ein-sicherheitsrisiko-wieviel-warnungen-braucht-es-noch/.

Weitere Meldungen zum Digitalfunk TETRA unter http://ul-we.de/category/faq/tetra/

Stoiber Tochter hat bei ihrer Mobilfunk-Doktorarbeit abgeschrieben

Die Politiker-Familie Stoiber hat jetzt auch ihren Mobilfunkskandal: Die Tochter des langjährigen Bayrischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU), Veronica Saß, hat bei ihrer Doktorarbeit zum Thema “Regulierung im Mobilfunk” abgeschrieben. Wie jetzt bekannt wurde, hat die Uni Konstanz ihr daher den Doktortitel aberkannt.

Weitere Details dazu unter:

http://home.1und1.de/themen/nachrichten/deutschland/367lmkg-stoiber-tochter-doktortitel-weg/

und
http://www.badische-zeitung.de/panorama/hat-stoibers-tochter-auch-abgeschrieben–43555558.html

Diashow zur AB StrahL Aktion vom 11.12.2009

Flyer: Risiko Mobilfunk

http://www.salzburg.gv.at/mobilfunkfolder-2006.pdf

Weitere Flyer aus Österreich:
http://www.salzburg.gv.at/themen/gs/gesundheit/landessanitaetsdirektion-2/gesundheitsschwerpunkte/umweltmedizin/elektrosmog/elektrosmog_und_gesundheit/infoblaetter.htm