Ulrich Weiner

Papst warnt: „Das Internet gefährdet die Jugendlichen“

Papst Franziskus warnt in seinem neuen Buch „Gott ist jung“ vor den Auswirkungen des Internets, insbesondere auf Jugendliche.

Als Ursprung sieht er die immer mehr „entwurzeltete“ Welt, in der es die Jugendlichen besonders schwer haben, einen „Halt“zu finden. So suchen sie diesen über das Internet und die sozialen Medien. Das mache sie aber sehr „flatterhaft“, warnt Papst Franziskus . Sie würden durch die Virtualität des Internets „in der Luft hängen gelassen“ und lebten in einer „virtuellen Welt“. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, rät der Papst zu Gesprächen zwischen den Generationen und einen Weg wieder hin zu persönlichen Kontakten.

Quelle:
https://www.gmx.net/magazine/digital/papst-warnt-internet-jugendliche-flatterhaft-32877448

Absolutes Handyverbot an Frankreichs Schulen

Die französische Regierung will ab dem kommenden Schuljahr alle Handys und Smartphones aus den Grund- und Mittelschulen verbannen. Eine gesetzliche Regelung dazu wird im Moment ausgearbeitet.

Wer mit 15 Jahren in die Mittelstufe wechselt, soll sein Smartphone aber wieder benutzen dürfen.

Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte schon im Wahlkampf angekündigt, Smartphones an den Schulen zu verbieten. Bildungsminister Jean-Michel Blanquer, setzt dies jetzt um und begründet das geplante Gesetz mit Studien zur Gesundheit.

Lehrer und Elternverbände sind skeptisch, wie das Handyverbot durchgesetzt werden soll. Besonders die Smartphonesucht unter Kindern und Jugendlichen ist so weit fortgeschritten, daß sich kaum einer vorstellen kann, wie ein Leben ohne diese Geräte überhaupt möglich ist. Wie bei anderen Suchtmitteln, hilft auch hier nur der absolute Verzicht, um davon wieder frei zu werden. Es wird derzeit noch an den Modalitäten des Gesetzes gearbeitet.

Die Frage stellt sich, ob man dieser Sucht vielleicht von Grund auf beikommen kann, wenn gesetzlich geregelt würde, dass Kinder und Jugendliche generell keine Handys nutzen dürfen. Ähnlich wie es bei Alkohol und Zigaretten auch der Fall ist. Es bleibt sehr spannend, wie die Regierungen mit dieser, bisher ungebremsten Sucht, umgehen werden.

Weitere Infos zum Thema Smartphonesucht unter: http://ul-we.de/category/faq/smartphonesucht/

Quelle: https://rtlnext.rtl.de/cms/absolutes-handyverbot-an-frankreichs-schulen-bis-zur-mittelstufe-geplant-4137258.html

Schweizer Grenzwerte für den Mobilfunk werden nicht auf das deutsche Niveau erhöht

Zum zweiten Mal hat das Schweizer Parlament eine breitangelegte Lobby-Kampagne zur Erhöhung der Mobilfunkgrenzwerte abgelehnt.

Ziel der Industrie war es, das geplante Ausbauvorhaben für die neuen 5G-Mobilfunknetze so einfach und kostengünstig wie möglich umzusetzen. Mit der Beibehaltung der bestehenden Gesetzeslage, werde der Aufbau neuer Mobilfunknetze komplexer und zeitaufwendiger, befürchten die Telekomunikationsunternehmen. Dennoch konnten sich diese trotz deutlicher Lobbyarbeit nicht durchsetzen und die gesundheitlichen Bedenken überwogen bei der Entscheidung. So spricht Umweltministerin Doris Leuthard davon, daß der Bundesrat „Risiken für die Gesundheit nicht leichtfertig in Kauf nehme und auf weitere Erkenntnisse zur Mobilfunkstrahlung warte, welche  die WHO gerade ermittelt.“

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte bereits 2011 die Mobilfunkstrahlung in die Liste der „krebserregenden Stoffe“ aufgenommen und auf die gleiche Stufe wie das fast weltweit verbotenen Pflanzenschutzmittel DDT gestellt, siehe http://ul-we.de/who-stuft-hochfrequente-elektromagnetische-strahlung-in-die-kategorie-2b-auf-die-liste-der-krebsstoffe-ein

Quelle:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Schweizer-Parlament-will-Grenzwerte-fuer-Mobilfunkmasten-nicht-erhoehen-3987862.html

Französisches Gericht bestätigt absolutes Handyverbot im Straßenverkehr

Nach einem jüngsten Urteil von höchster Instanz, wird die Strenge des französischen Handyverbots weiter bestätigt. So ist jede Nutzung eines Handys, Smartphones oder Tablets hinter einem Lenkrad, auch bei einem abgestellten Fahrzeug verboten. Erst wenn das Fahrzeug den Verkehr „verlassen hat,“ z. B. wenn es in einem dafür ausgewiesenen Parkplatz zum Stehen kommt, ist ein Telefonat noch straffrei möglich. Jegliche andere Form, z. B. ein abgestellter Motor an einem Seitenstreifen etc,  gilt noch als Telefonat im Straßenverkehr. Als einzige Ausnahme gilt das Anrufen von Rettungsdiensten und der Polizei bei einem Unfall, bzw. einem Notfall. Dies muß aber im Einzelfall genau nachgewiesen werden.

Es drohen Strafen ab 135 Euro, 3 Punkte und ein Fahrverbot bis zu drei Jahren.

Beispielhaft, wie die Französische Gesetzgebung und die Justiz der Vielzahl von Unfällen mit steigenden Verkehrstoten, als Folge der Nutzung diverser elektronischen Kommunikationstechniken, durchgreift. In allen Ländern steigt diese Zahl weiter an, siehe http://ul-we.de/category/faq/blut-am-handysmartphone/ 

Neun von zehn Autofahrern geben offen zu, daß sie während der Fahrt eines dieser Geräte benutzen, die Folgen sind entsprechend. Im europäischen Vergleich liegt Holland mit Strafen um 230 Euro an erster Stelle und die Türkei mit 20 Euro am unteren Ende. Deutschland ist mit 60 Euro auch im unteren Feld vertreten.

Wann greift die Bundesregierung in dieser Sache durch und schützt alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere die Kinder und alte Menschen, welche durch abgelenkte Autofahrer am meisten gefährdet sind?

Quellen:
http://de.engadget.com/2018/02/06/frankreich-superstriktes-handy-verbot-hinterm-steuer-bestatigt/
http://winfuture.de/news,101810.html
http://www.lefigaro.fr/actualite-france/2018/02/02/01016-20180202ARTFIG00249-le-telephone-en-voiture-est-interdit-meme-a-l-arret.php

Wie läßt sich ein Smartphone/Tablet ohne Funk mit dem Internet verbinden?

Die Strahlenbelastung hat mittlerweile in den meisten Haushalten und Geschäftsräumen ein sehr gefährliches Maß erreicht, was immer mehr zu Erkrankungen der Bevölkerung führt, siehe http://ul-we.de/category/faq/mobilfunkstudien/berichte-der-krankenkassen/ Dabei ist zu sagen, daß die meiste Belastung aus den Häusern selbst kommt: W-LAN, DECT und Smartphones, gefolgt von Tablet und weiteren Geräten, welche gerne schnurlos per Funk betrieben werden: http://ul-we.de/was-ist-die-staerkste-bzw-gefaehrlichste-strahlungsquelle/

Ich werde immer gefragt, ob es eine Möglichkeit gibt, ein Smartphone oder Tablet per Kabel mit dem Internet zu verbinden und auf diese Art „funkfrei“ zu verwenden. Generell muß ich sagen, daß ich von dem Besitz dieser Geräte dringend abrate, da sehr viel Blut, begonnen bei der Rohstoffgewinnung über die Fertigung bis hin zur Verstrahlung ganzer Völker daran klebt, siehe http://ul-we.de/category/faq/blut-am-handysmartphone/ Zudem bietet auch ein Kabel keinen Schutz vor der Sucht- bzw. Überwachungsgefahr.

Wer die Anschlussmöglichkeit per Kabel aber nutzen oder empfehlen möchte (z.B. für seinen smartphonesüchtigen Nachbarn oder Arbeitskollegen, welcher nicht von seinem Gerät lassen kann), für den besteht bei folgenden Smartphones die Möglichkeit, die Strahlung komplett zu vermeiden und auch das W-LAN abzuschalten:

Die Ethernet-Funktion (Internet per Kabel) ist grundsätzlich ab iOS 4.3 integriert (iPhone 4 oder neuer). Nebenbei angemerkt funktioniert dies seit iOS 5.1 auch mit dem iPad (der 3.Generation).  Bei auf Android basierender Software funktioniert es ab dem Softwarestand 4.0, z.B. bei Samsung Galaxy ab Modell 4 und 4 Mini.

Im Wesentlichen wird ein USB auf LAN Kabel benötigt, welches zum entsprechenden Gerät paßt. Ab 2017 haben die meisten Android Smartphones USB Typ-C und die Modelle davor USB-Micro.

Beim iPhone nennt sich der Anschluß Lightning auf LAN.

Je nach Software wird dieses automatisch erkannt und installiert. Manchmal ist beim iPad noch ein entsprechender Treiber nötig, welcher im Internet zu bekommen ist. Die passenden Adapter sind ebenfalls im Internet zu finden.

Die Anwendung ist recht einfach: Zuerst den USB-Adapter in das Smartphone einstecken, dann das Internet-LAN Kable mit dem Adapter verbinden.

 

In der linken Displayleiste erscheint oben ein Symbol für die „Verbindung per USB“ (nur sichtbar, wenn entsperrt).

In der Mitte der rechten Displayleiste erscheinen „zwei Pfeile“ als Symbol für die „Übertragung von Daten“, daneben das Symbol für den „Flugmodus“.

Wichtig: Der Offline/Flugmodus, muß eingeschalten sein, sonst gehen alle Datenverbindungen über Funk.

SMS-Empfangen funktioniert ausschließlich über die Mobile-Datenübertragung im Mobilfunknetz.

Mit der LAN-Funktion, können aber alle anderen Anwendungen, inkl. Whatsapp, Skype und jegliche Internetanwendung ausgeführt werden. Darüber sind Anrufe, Sprach- und Textnachrichten mit sehr hoher Qualität möglich.

Buchtipp: Elektrosensibel – Strahlenflüchtlinge in einer funkvernetzten Gesellschaft

Inhalt:
Wie leben und schützen sich Menschen, die unter der Strahlung von Handys, W-LAN, Sendemasten oder Haushaltsstrom leiden?

Elektrosensibilität kann jeden treffen, auch Technikfreunde. Die Ärztinnen Aschermann und Waldmann-Selsam bringen eindrucksvolle Fallbeispiele dazu. Im Weiteren informiert Aschermann über die längst bekannten Gefahren der elektromagnetischen Strahlung, über Abhilfemaßnahmen, über Hintergründe, weshalb sich trotz der Belege für krankmachende Effekte die Funktechnik weltweit durchgesetzt hat, und sie weist auf beunruhigende Folgen jetzt und in naher Zukunft hin.

Autoren:
Dr. med. Christine Aschermann:  Nach  Ihrem Medizinstudium, Weiterbildung zur Nervenärztin und Psychotherapeutin, tätig in psychosomatischer Klinik und eigener Praxis. Seit 1975 aktiv in gesundheits- und umweltpolitischen Organisationen, ab 1999 zum Thema Mobilfunk. Autorin mehrerer Fachartikel. Sie lebt im Allgäu. Dr. med. Cornelia Waldmann-Selsam:  Im Anschluss an das Medizinstudium Tätigkeit in verschiedenen Spezialgebieten, Weiterbildung in Umweltmedizin. 2004 Mitinitiatorin des Bamberger Appells gegen Mobilfunksendeanlagen. Mehrere Fachartikel. Sie ist verheiratet, Mutter zweier Töchter und lebt in Bamberg.

ISBN-10: 3-95631-622-3 / 3956316223
ISBN-13: 978-3-95631-622-7 / 9783956316227

Verlag:
https://www.shaker-media.de

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