Digitales terestrisches Fernsehen;
RTL stellt die Verbreitung seiner Programme über das terrestrische digitale Fernsehen (DVB-T) ab 2014 ein
Es war schon länger angekündigt, aber jetzt hat RTL den ersten Schritt gemacht und entschieden ab 2014 nicht mehr über das digitale terrestrische Fernsehen DVB-T zu senden. Damit hat die größte private Fernsehanstalt seine Mitgliedschaft in der Sendergemeinschaft gekündigt. Als Gründe werden die hohen Kosten und die geringe Nutzung angegeben. Die Hauptverbreitung von Fernsehen läuft über Kabel, Satellit und Internet (IP-TV). Bleibt die Frage offen, ob die Finanzierungslücke wieder die Allgemeinheit über die Fernsehgebühren schließen wird, oder das defizitäre DVB-T endlich ganz eingestellt wird . Jedenfalls wäre dann eine unnötige Strahlungsquelle weniger und die ohnehin hoch belastete Bevölkerung um eine Sache erleichtert.
Immer mehr private Fernsehsender steigen beim digitalen terrestrischen Fernsehen DVB-T aus
Gerade einmal 2 Millionen Menschen in Deutschland nutzen das Digitale Terrestrische Fernsehen DVB-T. Von dem her ziehen sich immer mehr private Fernsehanstalten aus dieser Technologie zurück. Lediglich in einigen Ballungszentren halten die Privaten ihr Angebot aufrecht. Ansonsten werden die hohen Kosten für den Betrieb des Sendernetzes aus dem Topf der GEZ gebührenfinanziert.
An erster Stelle in der Gunst der Fernsehzuschauer steht das Kabelfernsehen mit 18,2 Millionen Nutzern, dicht gefolgt vom Angebot über Satellit mit 16,6 Millionen Nutzern. Vor allem das Fernsehen über das Internet (IP-TV) freut sich immer mehr an Beliebtheit und hat mit knapp einer Million Nutzer bereits die Hälfte von DVB-T erreicht. Nicht zuletzt durch den immer weiter fortschreitenden Ausbau der Glasfasernetze wächst die Zahl der Nutzer ständig an.
Quelle: http://www.focus.de/kultur/medien/der-kabel-cowboy-die-breitband-festungen_aid_622939.html
français
english
italiano
pусский
español
românâ
עברית