LTE

Pfarrer Carsten Häublein ist verstorben

Liebe Freunde und Mitstreiter,

nach vielen erfreulichen Meldungen zu TETRA, habe ich heute auch eine sehr traurige Nachricht für alle.
Unser langjähriger Mitstreiter und durch die Umrüstung auf EDGE im Jahr 2006 schwer erkrankte Pfarrer Häublein hat seinen Qualen mit eigener Hand ein Ende gesetzt und sich das Leben genommen.

Nachdem er 2009 an einem Ort in Schleswig Holstein Ruhe und Erholung fand hat ihn ab Mitte 2012 der Aufbau der LTE- und des TETRA-Netzes eingeholt und zu einer dramatischen Verschlechterung seines Gesundheitszustandes geführt. Alle Angebote ihn in ein sichereres Funkloch zu holen, hat er abgelehnt. Er wollte nicht wieder als Heimatloser und Vagabund aus dem Koffer leben, so wie er es bei seiner Flucht aus Oberammergau erlebt hat.

Ich bin sehr bestürzt, dass er für sich keinen anderen Weg gefunden hat. Ich möchte Euch alle ermutigen mit uns zusammen für eine lebenswerte Zukunft zu kämpfen. Es gibt immer einen Weg, auch wenn es im ersten Moment noch so aussichtslos erscheint. Dieser Fall zeigt uns sehr deutlich wie wichtig es ist, sich gegenseitig zu stützen und sich auch helfen zu lassen. Von dem her Kopf hoch und lasst uns jetzt umso mehr für einander da sein und gemeinsam weiter machen.

Todesanzeige

Nachruf von Werner Funk (Oberammergau)

Nachruf und Chronik von Dr. Cornelia Waldmann-Selsam

Münchner Merkur: Opfer von Mobilfunkstrahlung?

Bayrisches Fernsehen: Bürgerforum live aus Oberammergau

Die nahe Zukunft: Der „Funkvernetze“ Verkehr

Frage: Welche Orte sind von LTE als Erstes betroffen?

Die Bundesnetzagentur hat eine Liste mit Prioritätsstufen für die Breitbandversorgung herausgegeben. Allerdings ist nicht ganz klar, auf welcher Grundlage diese beruhen. Ich selber habe einige Gemeinden bei Priorität 1 gefunden, die mittlerweile sogar Glasfaseranschlüsse  haben und bestens mit Breitband versorgt sind. Auch sind Orte dabei, die schon seit Jahren über eine Breitbandversorgung bis in abgelegene Ortsteile verfügen und keinen weiteren Bedarf haben.  Dennoch ist es eine gute Orientierung, wo der LTE-Ausbau am ehesten beginnen wird.

LTE Ausbauliste der Bundesnetzagentur

Israel: Gesundheits- und Umweltministerium lehnen LTE-Einführung vorläufig ab

Wie die Jerusalem Post berichtet, teilten die beiden Ministerien für Gesundheit und Umweltschutz dem Kommunikationsministerium mit, dass sie den Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur mit dem Ziel der Einführung von Geräten der vierten Generation (LTE) ablehnen, bis jegliche Gesundheitsgefahren durch die Strahlung umfassend untersucht sind. Details siehe: http://www.jpost.com/Health/Article.aspx?id=210138

Damit nehmen die beiden Ministerien ihre Aufgabe wirklich ermst und lehnen die Einführung einer neuen und noch unerforschten Funktechnik solange ab, bis unabhängige Forschungen vorliegen. Bei uns in Deutschland gehen die Ministerien einfach davon aus, dass schon nichts passieren wird, obwohl keine Studien zu dieser Technik vorliegen. Wird so nicht die ganze Bevölkerung zu „Versuchskaninchen“ erklärt?

Anfrage der Grünen an die Bundesregierung bestätigt: Mobilfunklizenzen für die neue LTE-Technik sind ohne Gesundheitsverträglichkeitsprüfung versteigert worden.

Für 4 400 Millionen Euro Lizenzgebühren wurde wieder ein Stück Gesundheit verkauft

Ein Offenba­rungseid ist die Antwort der deutschen Bundesregierung auf die Anfrage der GRÜNEN, welche wissenschaftlichen Studien zur Gesundheitsverträglichkeit von LTE vorlägen: „Der Bundesregierung liegen derzeit keine konkreten Stu­dien zu LTE vor. Allerdings sind die wesentlichen Para­meter von LTE, soweit sie bislang bekannt sind, dem UMTS-Standard sehr ähnlich, weshalb eine erste gesund­heitliche Bewertung anhand der Ergebnisse des DMF möglich ist.“ (Drucksache 17/1709 )

Auch UMTS, auf das sich die Regierung beruft, wurde ohne Erforschung der Wirkungen eingeführt. In unabhän­gigen Studien wurde inzwischen das gentoxische Potential von UMTS nachgewiesen. Wider besseres Wissen behaup­tet die Regierung weiter:

„Da diese Frequenzbänder eng bei den derzeit für den Mobilfunk und für andere Funktechnologien genutzten Frequenzbereichen liegen, ist nicht zu erwarten, dass sich ihre biologisch-medizinischen Wirkungen grundsätzlich unterscheiden.“

Eine verantwortungslose, unwissenschaftliche Antwort. Zum einen wurde durch das DMF so gut wie nichts ge­klärt, andererseits ist bekannt, dass jede Frequenz andere Wirkungen haben kann. Wieder wird die Bevölkerung einer unkontrollierten Exposition ausgesetzt. „Bundesre­gierung verweigert sich dem Strahlenschutz“, schreiben die Grünen in ihrer Erklärung zu Recht. Weitere Informationen auf: http://tinvurl.com/343axjt

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