Studien

Zu den Folgen der Langzeiteinwirkungen von Elektrosmog

Auf der Grundlage eines breiten medizinischen und statistischen Datenmaterials, das Prof. Hecht der Auswertung von 878 russischsprachigen Studien verdankt, kann er an einem Zeitraum von bis zu zwei Jahrzehnten deutliche gesundheitsschädigende Langzeitwirkungen elektromagnetischer Felder zeigen. Am Beispiel seiner Forschungsrecherche macht er aber auch anschaulich, wie solche Ergebnisse tabuisiert werden, wenn sie ökonomischen und politischen Interessen widersprechen.

ISBN 978-3-9812598-4-1 / 64 Seiten /

Broschüre: Zu den Folgen der Langzeiteinwirkungen von Elektrosmog

Eine Schriftenreihe der Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e. V.

WHO stuft hochfrequente elektromagnetische Strahlung in die Kategorie 2B auf die Liste der Krebsstoffe ein

Wie heute bekannt wurde, hat die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) nach einer 8-tägigen Tagung in Lyon hochfrequente elektromagnetische Strahlung direkt in Klasse 2B („möglicherweise krebserregend) eingestuft. Zu diesem Ergebnis kamen 31 Krebsexperten aus 14 Ländern nach einer Auswertung von „nahezu sämtlich verfügbaren wissenschaftlichen Belegen“, wie das Krebsforschungsinstitut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Abschluss der Beratungen mitteilte. Damit ist die Aussage, dass die Funkstrahlung nur in der Lage wäre das Gewebe zu erwärmen, wissenschaftlich überholt. Krebs gilt nachweislich als ein nicht-thermischer Effekt.

Mit dieser Einstufung wird die Gefährlichkeit von elektromagnetischen Wellen, wie sie von Rundfunksendern, Handys und Radaranlagen ausgehen, mit der Gefahr von Benzindämpfen, Chloroform und dem Pflanzengift DDT gleichgesetzt.

Wie das Handelsblatt berichtet, wurde die IARC bereits 1965 gegründet. Sie soll Regierungen und Behörden unabhängiges Expertenwissen zu möglicherweise krebserregenden Umweltfaktoren zur Verfügung stellen und hat bereits mehr als 900 mögliche Krebsfaktoren in Monografien bewertet. Dafür stufen Experten jeden untersuchten Faktor in eine von fünf Kategorien ein: „krebserregend“ (1), „wahrscheinlich krebserregend“ (2A), „möglicherweise krebserregend“ (2B), „nicht klassifizierbar“ (3) und „wahrscheinlich nicht krebserregend“ (4). Die höchste Stufe 1 haben bisher Stoffe wie Asbest und das Rauchen. Bemerkenswert ist, dass auch diese Stoffe über viele Jahrzehnte als unbedenklich galten. Die Bewertung der hochfrequenten elektromagnetischen Strahlung erscheint als IARC-Monografie Nummer 102 und als Zusammenfassung im britischen Medizinjournal „The Lancet Oncology“.

Auch das Russische Nationale Komitee zum Schutz vor Nicht-Ionisierender Strahlung (RNCNIRP) hat sich in einer Resolution vom 25.05.2011 an alle Regierungen der Welt gewandt, nachdem ihm die Zahl der Erkrankungen, gerade unter jungen Menschen zwischen 15 und 19 Jahren, als besonders besorgniserregend aufgefallen ist. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die meisten von ihnen schon seit einem langen Zeitraum Handys benützen, so die Kommission. Zudem sind viele in dieser Altersklasse Besitzer von sogenannten „Flatrates“ und somit extreme Vieltelefonierer.

Weitere Artikel unter: http://ul-we.de/appell-des-russischen-nationalen-komitee-zum-schutz-vor-nicht-ionisierender-strahlung-rncnirp/
http://de.nachrichten.yahoo.com/who-handy-nutzung-m%C3%B6glicherweise-krebserregend-085919923.html und http://www.golem.de/1106/83900.html

Anfrage der Grünen an die Bundesregierung bestätigt: Mobilfunklizenzen für die neue LTE-Technik sind ohne Gesundheitsverträglichkeitsprüfung versteigert worden.

Für 4 400 Millionen Euro Lizenzgebühren wurde wieder ein Stück Gesundheit verkauft

Ein Offenba­rungseid ist die Antwort der deutschen Bundesregierung auf die Anfrage der GRÜNEN, welche wissenschaftlichen Studien zur Gesundheitsverträglichkeit von LTE vorlägen: „Der Bundesregierung liegen derzeit keine konkreten Stu­dien zu LTE vor. Allerdings sind die wesentlichen Para­meter von LTE, soweit sie bislang bekannt sind, dem UMTS-Standard sehr ähnlich, weshalb eine erste gesund­heitliche Bewertung anhand der Ergebnisse des DMF möglich ist.“ (Drucksache 17/1709 )

Auch UMTS, auf das sich die Regierung beruft, wurde ohne Erforschung der Wirkungen eingeführt. In unabhän­gigen Studien wurde inzwischen das gentoxische Potential von UMTS nachgewiesen. Wider besseres Wissen behaup­tet die Regierung weiter:

„Da diese Frequenzbänder eng bei den derzeit für den Mobilfunk und für andere Funktechnologien genutzten Frequenzbereichen liegen, ist nicht zu erwarten, dass sich ihre biologisch-medizinischen Wirkungen grundsätzlich unterscheiden.“

Eine verantwortungslose, unwissenschaftliche Antwort. Zum einen wurde durch das DMF so gut wie nichts ge­klärt, andererseits ist bekannt, dass jede Frequenz andere Wirkungen haben kann. Wieder wird die Bevölkerung einer unkontrollierten Exposition ausgesetzt. „Bundesre­gierung verweigert sich dem Strahlenschutz“, schreiben die Grünen in ihrer Erklärung zu Recht. Weitere Informationen auf: http://tinvurl.com/343axjt

Vortrag Dr. med. Hans-Christoph Scheiner über die Gefahren des Mobilfunk am 23.02.2008 in Chur/Schweiz

Dr. med. Hans-Christoph Scheiner spricht ausführlich über die gesundheitlichen Gefahren des Mobilfunks, der Schnurlostelefone nach DECT und der W-LAN Technik. Dieser Vortrag fand am 23.02.2008 in Chur (Schweiz) statt. Bedingt durch einen Verkehrsunfall, war auch Ulrich Weiner an dieser Veranstaltung mit dabei und spricht im Anschluß über seine persönlichen Erfahrungen.

Buchtip: Mobilfunk – die verkaufte Gesundheit

Von Dr. med. Hans-Christoph Scheiner und Ana Scheiner

Ein ungemein wichtiges Buch aus ärztlicher Sicht – aus der Mobilfunk-Diskussion nicht mehr wegzudenken … Das Buch nennt die Gefahr beim Namen und zeigt auf, wie man sich wehren kann.

Inhalte:
Kinder sind die ersten Opfer.

Wie die technischen Informationstechnik die Biologie stört.

Wie technische Information zur biologischen Desinformation wird.

Mobilfunksignaltechnik kann Erbgutschäden und andere Veränderungen … hervorrufen […]

Michaels Verlag, 2. Aufl. Nov. 2006, ISBN 13:978-3-89539-170-5

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