TETRA

Reisebericht

Liebe Freunde,

es wird immer wieder der Wunsch an mich herangetragen, trotz der wichtigen fachspezifischen Themen, auch die persönlichen Dinge zu schreiben, welche mich besonders bewegen. So möchte ich heute etwas von meiner letzten größeren Reise berichten:

Wie sich viele denken können, sind die wenigen Ausflüge in die „verstrahlte“ Welt für mich immer sehr bewegend. Neben der körperlichen Belastung erlebe ich durch den Abstand von 15 Jahren zum „normalen Leben“ auch jedes Mal eine Art „Kulturschock“. Dieses Mal war es aber so schlimm wie nie.

Bis auf wenige Ausnahmen, habe ich nur Menschen mit eingefallenen, kraftlosen und „leeren“ Gesichtern gesehen. Viele standen kurz vor dem „Burn-out“ bzw. waren schon voll drin. All die letzten Krankenkassenberichte haben sich voll gezeigt, denn hinter diesen Zahlen stehen Einzelschicksale und einigen davon habe ich eben in die Augen gesehen. Diese „Schwachheit“, die unser Land durchzieht, zeigt sich aber auch in den heruntergekommenen Häusern, maroden Straßen und Brücken. Dazu die kaputten Schulen und öffentlichen Gebäude. Klar, wenn die Menschen keine Kraft mehr haben, bleiben eben  viele andere Dinge liegen und so eben auch notwendige Renovierungen etc.. dazu das so wichtige eigene ehrenamtliche Engagement.

Darüber hinaus musste ich erleben wie die Feuerwehr mit dem neuen TETRA-Digitalfunknetz nicht in der Lage war den ADAC zu verständigen, es musste das private Smartphone eines der Beamten herhalten. Wie kann das sein, in einem der fortschrittlichsten Länder der Welt, müssen die Sicherheitskräfte mit einem so veralteten Digitalfunksystem arbeiten? Wie schaut es da mit der Sicherheit bei Gefahren- oder Katastrophenlagen, bzw. bei Stromausfällen aus? Weitere Informationen dazu unter http://ul-we.de/category/faq/tetra/

Wie geht es insgesamt weiter in unserem Land? Höre dann aktuell, dass nach einer Umfrage 39 % der Bürger wieder die CDU wählen würden und am liebsten ihre ganze eigene Verantwortung damit wieder in der Wahlurne „begraben“. Das wird nicht funktionieren, denn genau diese Politik hat ja zu diesem zunehmenden Chaos geführt, z.B.: http://ul-we.de/die-entstehung-der-26-bimschv-und-deren-entwicklung-bis-in-die-gegenwart/

Ein Weg hinaus ist nur möglich, indem man beginnt neue Wege zu gehen und bei sich selbst anfängt, die Welt im Kleinen zu verändern. Der größte Segen liegt auf den kleinen treuen Schritten im Alltag und steigert sich so kontinuierlich weiter nach außen. Habe dazu in meiner Pfingstrundmail einiges geschrieben, wer sie nicht bekommen hat, kann hier nochmals hineinlesen: http://ul-we.de/wp-content/uploads/2017/06/2017-Pfingstrundmail.pdf

Schwarzwald im Juni 2017

Bundesregierung bestätigt: TETRA-Digitalfunk bricht spätestens nach 2 Std. Stromausfall zusammen

Dank der mutigen Anfrage einiger Parlamentarier, muß die Bundesregierung in einer aktuellen Drucksache, Stellung zu den Pannen im digitalen TETRA-Digitalfunknetz der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) nehmen. In diesem amtlichen Papier wird bestätigt, dass eine Notstromversorgung nur für maximal 2 Std. gewährleistet werden kann, obwohl vom Bundesamt für Katastrophenschutz 72 Std. gefordert werden. Das bedeutet, dass nach diesen 2 Std. das digitale TETRA-Funknetz zusammenbricht und keine Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste mehr kommunizieren kann. Einzig der analoge BOS Funk kann aufgrund seiner krisensicheren Technik weiter verwendet werden. Vorausgesetzt, dass die dazu notwendigen Geräte und Umsetzer nicht schon weggeworfen bzw. ausrangiert wurden. Gut, dass viele Feuerwehren und Rettungsdienste weiter auf die bewährte analoge Technik setzen und sogar in neue analoge Geräte investiert haben.

Quellen:
Bundestagsdrucksache Nr.: 1810598 ab Seite 9:  http://ul-we.de/wp-content/uploads/2017/01/1810598.pdf Weitere Meldungen zum TETRA-Digitalfunk unter http://ul-we.de/category/faq/tetra/

TETRA-Digitalfunk – Ausfälle in der Silvesternacht

Die bisher häufigste und bekannteste Schwachstelle des TETRA-Digitalfunkes sind Großschadensereignisse, wie z.B. die Anschläge in Brüssel, in München, der G7 Gipfel etc. Auch dieses Jahr an Silvester kam es zu Ausfällen in vielen Regionen Deutschlands. In den öffentlichen Medien wird am genausten von Berlin berichtet. Dort soll ein Softwarefehler zu Störungen in der Statusübermittlung geführt haben. Vermeintliche „Softwarefehler“ und „Kinderkrankheiten“ gibt es bei dem über 20 Jahre alten System aber immer wieder bzw. immer noch. Dabei weiß jeder, daß Kinderkrankheiten für einen Erwachsenen sehr gefährlich werden können. Wann bekommen die Sicherheitskräfte ein gesundheitlich verträgliches und technisch ausgereifteres System, was speziell für ihre Bedürfnisse fachgerecht entwickelt wurde? Hat jemand Angst vor einem neuen Exportschlager „Made in Germany“?

Eine Zusammenfassung zu weiteren Systemausfällen: http://ul-we.de/category/faq/tetra/systemausfalle/ Weitere archivierte Artikel zum TETRA-Digitalfunk der BOS sind unter: http://ul-we.de/category/faq/tetra/

Quelle für diesen Artikel: http://www.morgenpost.de/berlin/article209142899/Massive-Stoerungen-im-Polizeifunk-in-der-Silvesternacht.html

Untersuchungsausschuß: TETRA-Digitalfunk in Kölner Silvesternacht ausgefallen

Was durch viele Insiderinformationen bereits durchgedrungen ist, wird nun durch eine aktuelle Zeugenaussage bestätigt: Der TETRA-Digitalfunk der Polizei ist in der Kölner Silvesternacht 2015 auf 2016 zeitweise ausgefallen. Damit war es unmöglich Kontakt zu den Einsatzkräften am Hauptbahnhof zu halten. Auch dieses Problem trug zur Zuspitzung der Lage bei. Viele Frauen, in nahezu allen Altersklassen, haben es schmerzlich am eigenen Leib erfahren müssen und kämpfen weiter mit den tiefen seelischen Schäden. Man frägt sich an dieser Stelle, ob unser Staat noch in der Lage ist, den Schutz seiner Bevölkerung zu garantieren? Dazu, wann denn endlich der für die Behörden (BOS), untaugliche Digitalfunk abgeschafft und durch eine zuverlässigere analoge Variante ersetzt wird? Nicht erst die letzten Beispiele der Terroranschläge in Brüssel, Amoklauf in München, dem G7-Gipfel, die Castortransporte etc. belegen, dass diese Technik bei Großschadenslagen untauglich ist. Eine Zusammenstellung aller Ausfälle ist unter folgendem Link zu finden: http://ul-we.de/category/faq/tetra/systemausfalle/

Quelle:
http://www.ksta.de/24380364
und
http://www1.wdr.de/fernsehen/menschen-hautnah/sendungen/der-silvester-schock-100.html
(ab Minute 14)

Digitalfunkprobleme in Berlin – Kein Ende in Sicht

Die Meldungen über Ausfälle des TETRA-Digitalfunknetzes der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) reissen nicht ab. Bei den sehr wenigen offiziellen Medienberichten, ist neben München, immer wieder Berlin im Fokus. Probleme gibt es nahezu in jeder Region, aber meist bleibt es bei Zeugenaussagen von Insidern, welche aber nur selten von den Medien aufgegriffen werden. Zu problematisch zeigen sich die technischen Mängel und die Milliarden an Investitionen, welche bereits geflossen sind. Zudem nutzt die Industrie diese Pressemeldungen auch gerne, um für weitere Funktürme zu werben, welche wieder weitere Milliarden kosten werden. Eine Lösung wird dies nicht bringen, da die Fehler systembedingt sind und im TETRA-Standart liegen. So wie immer breitere Straßen auch keine Hilfe gegen den „Verkehrsinfarkt“ sind. Die Lösung stellt ein eigens für die Bedürfnisse der BOS entwickeltes Kommunikationsnetz dar, welches in unserem Land entwickelt und sicher auch gute Exportchancen als „Made in Germany“ haben würde.

Weitere Details zu den Systemausfällen von TETRA, z.B. bei den Terroranschlägen in Brüssel, beim G7 Gipfel in Elmau, beim Castoreinsatz oder andere dokumentierte Fälle gibt es unter: http://ul-we.de/category/faq/tetra/systemausfalle/
Weiter Infos zu TETRA unter: http://ul-we.de/category/faq/tetra/

Quelle für die aktuellen Meldungen aus Berlin: http://www.morgenpost.de/berlin/article207311173/Die-Berliner-Polizei-steckt-tief-im-Funkloch.html

Anschläge in Brüssel – Ausfall des TETRA-Digitalfunknetzes

Wie jetzt mehrere Zeitungen und die betroffenen Einsatzkräfte berichten, kam es bei den Terroranschlägen in Brüssel zu einem Ausfall des TETRA-Digitalfunknetzes. Damit ist die Kommunikation der Polizei und sämtlicher Einsatzkräfte zusammen gebrochen und es musste auf private Handys und Smartphones zurückgegriffen werden. Damit zeigt sich, die seit Jahren durch unabhängige Experten vorausgesagte Untauglichkeit bei Großschadensereignissen. Siehe dazu auch die Ausfälle beim G7 Gipfel in Elmau, beim Castortransport in Gorleben, bei diversen Flugzeugabstürzen und Großbränden unter http://ul-we.de/category/faq/tetra und  http://ul-we.de/category/faq/tetra/systemausfalle/
Wie viele Menschenleben sollen noch aufs Spiel gesetzt werden, bis die Verantwortliche eine gesundheitsverträgliche Technik, mit einer höheren Leistungsfähigkeit einführen? Techniker und Ingenieure welche das Umsetzen können gibt es in unserem Land.

http://derstandard.at/2000033713463/Nach-Terroranschlaegen-Belgische-Polizei-musste-zu-WhatsApp-greifen

http://www.t-online.de/computer/sicherheit/id_77382848/anschlaege-in-bruessel-whatsapp-rettete-die-belgische-polizei.html

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