Häcker
BRICS-Länder planen eigenes und unabhängiges Internet mit echten Werten
Eine sehr interessante Pressemeldung erreicht mich diese Tage und erst mal muß ich mir selber eingestehen, daß es mir schon fast aus dem Bewusstsein gefallen ist, daß ja unser Internet vom Ursprung aus den USA kommt und auch deren Geheimdienste bis heute die Hauptzugriffe haben.
Darum ist es ein logischer Schritt, daß das wachsende Staatenbündnis BRICS, sich ernsthaft Gedanken über eine eigenes und von den USA unabhängiges Internet macht. Alleine schon China mit all seinen Produktionskapazitäten hat die Möglichkeit einer technischen Umsetzung.
Dieses Projekt trägt den Titel „Ein einziger integrativer BRICS+-Cyberspace“. Ziel ist es ein neues Internet-Ökosystem zu errichten, was “traditionelle Werte in den Vordergrund stellt” und autark vom starken westlichen Einfluss der USA ist.
Quelle:
https://www.cryptopolitan.com/de/alternative-internetdienste-der-brics-lander/
Die Zeit: “Achtung, Ihr iPhone wird vom Geheimdienst überwacht!”
Dieses Zitat aus “Die Zeit” ist nicht wirklich was Neues, aber sehr ungewöhnlich so klare Worte in der Zeitung zu lesen.
Ursprung war die groß angelegte Rundmail von Apple an alle registrierten I-Phone Nutzer mit dem Titel: “Achtung, staatlich finanzierte Hacker könnten es auf Ihr I-Phone abgesehen haben”
Denke dazu braucht man nicht mehr viel zu sagen, wenn ein Smartphonehersteller warnt.
Und wann meldest Du Dein Smartphone ab?
Alternativen wie man seine Geräte verkabelt und trotzdem alles wie zuvor nutzen kann, sind unter https://ul-we.de/category/faq/praktische-tips/ und https://ul-we.de/empfehlungen/
zu finden.
Hacker knacken Sicherheitscode der W-LAN Verschlüsselung WPA2
Diese Meldung ging wie ein Lauffeuer durch alle Medien, dabei ist es in der Natur der Sache, dass jede Technik, die über eine so genante „Luftschnittstelle“ kommuniziert; abhörbar ist. Die Frage ist immer nur nach dem Aufwand, aber generell lässt sich sagen, dass jede Information, welche über Funk übertragen wird auch mitgehört und/oder geändert werden kann.
Im konkreten Fall betrifft es die WPA2 Verschlüsselung, welche hauptsächlich bei W-LAN-Hotspots zur Verschlüsselung eingesetzt wird. Die Vorgängerprotokolle WEP und WPA wurden bereits entschlüsselt und gelten als unsicher. Besonders relevant ist das beim Onlinebanking, bei Bestellungen und jeglichem Zugang zu besonders geschützten Bereichen mit persönlichen Daten etc.
Ohnehin kann von diesem Vorgehen bei jedem W-LAN, besonders aber bei den öffentlich zugänglichen, abgeraten werden. Eine wirkliche Sicherheit vor Angriffen „aus der Luft“ ist nur mit einer kabelgebundenen Internetverbindung möglich. Fachleute raten schon seit längerem, diese Dinge am besten Zuhause oder im Büro mit festverkabelten PC´s zu erledigen. Viele Tabletts und Smartphones bieten dazu ebenfalls die Möglichkeit diese via eines USB-LAN Adapters mit dem kabelgebundenen Internet zu verbinden. Dies wirkt sich auch positiv auf eine stabile Internetgeschwindigkeit und die Gesundheit aus. Eine endgültige Sicherheit wird es aber nicht geben, denn das Internet im Ganzen ist voll von Sicherheitslücken und Kriminellen, welche sich immer wieder etwas Neues ausdenken, um an wichtige Daten und Informationen zu kommen. Wer wirklich auf „Nummer sicher gehen möchte“, dem empfiehlt es sich immer, wichtige Dinge auf dem bewährten direkten Weg und ohne elektronische Übermittlung zu erledigen.
Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/internet-experten-warnen-wlan-nicht-mehr-sicher/20464510.html
NSA und GCHQ stehlen die Verschlüsselung von SIM-Karten
Wie aktuelle Unterlagen von Edward Snowden enthüllen, hat der Amerikanische (NSA) und der Britische Geheimdienst (GCHQ ) den größten Hersteller von SIM Karten, die niederländische Firma Gemalto, gehackt und über Jahre die wichtigen Verschlüsselungsdaten gestohlen. Damit ist der Zugang zu Mobiltelefonen jeder Generation frei. Es können ohne den Einfluß irgendeines Staates oder Mobilfunkanbieter, Gespräche mitgehört oder so genannte „stille SMS“ zur Ortung des jeweiligen Gerätes ausgesendet und ausgewertet werden. Dazu besteht damit auch die Möglichkeit einen Mobiltelefonanschluß jeder Wahl technisch zu generieren und an einem für die Geheimdienste günstigen Ort in Betrieb zu nehmen. Unabhängig, wo sich der tatsächliche Besitzer aufhält. Unschuldige Mitbürger können so schnell in einen falschen Verdacht gebracht und inszenierte Verbrechen entsprechend mit „falschen Tätern“ verschleiert werden. Auch Kreditkarten und erste Krankenkarten haben bereits SIM-Karten und deren Verschlüsselung ist ebenfalls damit zugänglich. Das Gleiche gilt für das angeblich so sichere TETRA-Funknetz, welches für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) errichtet wird. Auch dort sollen SIM-Karten zum Einsatz kommen und die schon mehrfach geknackte Verschlüsselung zu verbessern.
Originalquelle auf Englisch: https://firstlook.org/theintercept/2015/02/19/great-sim-heist/
TETRA Verschlüsselung erneut geknackt
Nachdem bereits 2006 der Chaos-Computer-Club (CCC e.V.) das erste Mal die Verschlüsselung des TETRA-Funkes beim Feldtest in Aachen gecknackt hatte, siehe (https://ul-we.de/digitaler-polizeifunk-mit-einfachen-mitteln-abhorbar/), wurde die dazugehörige Software jetzt weiter entwickelt und optimiert. Auf der diesjährigen Hacker-Konferenz PH-Neutral stellte der ausgezeichnete Open-Source-Hacker Harald Welte diese Fortentwicklung vor. So heißt es bei www.heise.de wörtlich: “Er zauberte auch Open Source Software aus dem Hut, mit der man den (TETRA) Digitalfunk empfangen, aufzeichnen und dekodieren kann.” Das Ziel der Hacker ist “TETRA-Digitalfunk für jedermann”. Auch wenn es in der offiziellen Pressemeldung vor allem um die Entschlüsselung von TETRA-Betriebsfunknetzen, z.B. von Stadwerken, Energieversorgern, etc. geht, so stellen auch die BOS-TETRA-Netze längst keine Hürde mehr dar und können genauso mitgehört werden. Weitere Details unter http://www.heise.de/newsticker/meldung/TETRA-Digitalfunk-fuer-jedermann-1253092.html
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