Ulrich Weiner

Schweiz

Schweiz: Zwei Eidgenössische Volksinitiativen gestartet

Gute Nachrichten kommen heute wieder aus der Schweiz: Dort sind zwei Eidgenössische Volksinitiativen gestartet. Mit dem Erreichen von 100.000 Unterschriften von wahlberichtigten Schweizern, werden deren Forderungen zur Volksabstimmung gestellt.

Initiative 1 für einen “gesundheitsverträglichen und stromsparenden Mobilfunk” Sie fordern die Reduzierung der Strahlungsleistungen und massive Stromersparnis der Sendeanlagen, durch den Verzicht der Funkversorgung jedes Hauses und jedes Kellers. Dies bedeutet eine sinnvolle Rückkehr zum “Mobilfunk” und bietet wieder Schutz in den eigenen 4-Wänden. Die Unterschriftensliste mit den genauen Forderungen findet sich unter https://www.bk.admin.ch/ch/d/pore/vi/ut/i_503.de.pdf und weitere Informationen unter https://mobilfunk-initiative.ch/

Initiative 2 nennt sich “Mobilfunkhaftungs-Initiative” und fordert die Beweislastumkehr. So muß ab sofort der Mobilfunkanbieter beweisen, daß die Schäden an Bäumen, Tieren, Insekten und Menschen etc. nicht von seinen Mobilfunkanlagen ausgehen.  Die Unterschriftenliste mit den genauen Forderungen findet sich unter https://www.bk.admin.ch/ch/d/pore/vi/ut/i_504.de.pdf und weitere Informationen unter https://mobilfunk-initiative.ch/

Persönlich freue ich mich sehr, daß darin auch die überlebenswichtigen Bedürfnisse der Elektrohypersensiblen Menschen (EHS) berücksichtigt sind, wie wir sie auch im Verein “Unverstrahltes Land e.V.” fordern und versuchen umzusetzen, siehe https://www.unverstrahltes-land.de/satzung/

Bitte unterstürzt beide Initiativen bei der Unterschriftensammlung !!! Habt am besten immer gleich beide Unterschiftenlisten mit dabei und lasst gleich auf beiden unterschreiben.

Weitere Quelle: https://www.cash.ch/news/politik/initiative-will-mobilfunk-unternehmen-fuer-schaeden-haftbar-machen-1418789

Auf der Internetseite https://www.gegen5g.ch findet Ihr eine Landkarte mit Bürgerinitiativen, welche sich gegen 5G stellen. Es werden täglich mehr. Bitte tragt Euch hier reichlich ein, vernetzt Euch und macht Euch gegenseitig damit Mut.

Was steckt hinter der Medienmitteilung: «Swisscom will 5G per 1. Oktober 2019 flächendeckend einschalten»?

Ab Dienstag, 1. Oktober 2019 will die Swisscom das 5G-Netz in der ganzen Schweiz aufschalten. Mit einer Softwareänderung bei Tausenden 3G-Antennen sollen diese neu für 5G-Geräte nutzbar sein. Damit übergeht die Swisscom den Willen der Bevölkerung und gaukelt ein «superschnelles Mobilfunknetz» vor, obwohl dabei nur die langsamen 3G-Antennen umgenutzt werden.

Das 3G-Netz der Swisscom funktioniert mit langsameren 900 MHz- und etwas schnelleren 2’100 MHz-Bändern. Damit ist jetzt Schluss. Ab dem 1. Oktober 2019 will die Swisscom die schnelleren 3G-Bänder auf 5G umschalten. Damit hat sie einen Weg gefunden, um bei der Einführung von 5G alle Bewilligungsverfahren zu umgehen. Im Gegenzug wird das bestehende 3G-Netz massiv an Qualität verlieren und langsamer werden.

Weit über 10’000 Antennen, verteilt im ganzen Land, können so ohne jegliche Baubewilligung und ohne Mitspracherecht der Bevölkerung auf 5G umgeschaltet werden. Die Swisscom will dies mit einer Softwareänderung und mit – vielfach bereits erfolgten – kleinen Anpassungen an den bestehenden Anlagenausrüstungen bewerkstelligen. Unter Vorspielung falscher Tatsachen – nämlich dass ab sofort ein sehr schnelles 5G-Netz flächendeckend verfügbar ist – suggeriert dieser Marketing-Schachzug bei der Bevölkerung, dass 5G in der ganzen Schweiz als sehr schnelles Mobilfunknetz verfügbar ist. Diese wird damit zum Kauf eines 5G-fähigen Mobiltelefon animiert, denn nur mit einem solchen ist 5G nutzbar. Klimatechnisch ist das bedenklich, denn neue Geräte benötigen z.B. eine Unmenge nicht erneuerbarer Rohstoffe.

Langsames 5G, noch langsameres 3G

Mit der Umnutzung der 2’100 MHz-Frequenzen für «5G-wide» – wie Swisscom das langsame 5G nennt – wird dem Kunden ein superschnelles Mobilfunknetz vorgegaukelt. Stattdessen handelt es sich nur um 3G-Antennen, welche umgenutzt werden. Die sogenannt adaptiven Antennen, welche 5G-fast bringen, existieren nur punktuell und nutzen weit höhere Frequenzen bei 3’400 MHz. Nur ca. 2% der Antennen in der Schweiz sind adaptive 5G-fast-Installationen.

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Bern – Im September gingen tausende Menschen gegen 5G auf die Straße

Wie die Online-Ausgabe der Wochenzeitung „Die Zeit“ meldet, sind Mitte September tausende Menschen in Bern gegen 5G auf die Straße gegangen. Auch der Schweizer Ärzteverband FMH warnt mittlerweile vor Gesundheitsschäden durch den neuen Mobilfunkstandard. In der Schweiz gab es zuletzt viele Petitionen, in denen die Gemeinden/Kantone aufgefordert wurden, keine 5G-Antennen aufzustellen. Mehrere 5G-Initiativen sind derzeit dabei, ein Referendum über den 5G-Ausbau vorzubereiten. Dazu benötigen sie rund 100.000 Unterschriften. Ziel des Referendums ist ein Moratorium, bis die Unschädlichkeit von 5G bewiesen ist.

Schweizer Baurecht und hartnäckiger Widerstand bringt den geplanten 5G-Ausbau ins Stocken

Gute Nachrichten kommen heute aus der Schweiz:
Der Aufbau des 5G-Netzes gerät dort massiv ins Stocken, da nahezu bei jedem Antennenneubau, eine bzw. mehrere Einsprachen der Anwohner im Umkreis von ca. 2 km eingereicht werden. Konkret wird bei aktuell 326 Bauanfragen von einem Stop von 320 gesprochen. Diese Möglichkeit im Schweizer Baurecht führt zu einer Aussetzung des Genehmigungsverfahrens, bis jede Einsprache bearbeitet und geklärt ist.

Da sich auch immer mehr Gemeinden gegen den Wildwuchs der Antennen wehren, ist dies eine Möglichkeit sehr viel Zeit zu gewinnen und die wichtigen Punkte im Volk zu klären. Bei mehreren Einsprachen pro Bauantrag kommt es zu einer Bürgerversammlung zu denen die Gemeindeverwaltung einlädt. Dort wird dann alles besprochen und diskutiert. Das ist sehr interessant und vielseitig.

Ich selbst war zu solchen Anhörungen schon eingeladen und habe bereits Einladungen für die nächsten. Jedenfalls ist es schön zu sehen, was der einzelne Bürger alles tun kann. Bitte macht weiter so und legt so viele Einsprachen wie möglich ein.

Im Deutschen Baurecht gibt es diese Möglichkeit nur sehr eingeschränkt. Dort können ausschließlich die unmittelbaren Grundstücksanlieger einen Einspruch gegen das Baugenehmigungsverfahren einlegen.

Bitte nutzt diese Möglichkeit, und unterstützt die direkten Nachbarn diesen Schritt zu gehen!

Quelle:
https://www.20min.ch/schweiz/news/story/Buerger-blockieren-320-5G-Antennen-16294415

Die Schweiz schaltet das digitale Fernsehen (DVB-T) endgültig ab

Ganz überraschend gibt das Schweizer Fernsehen (SRF) bekannt, daß zum 03.06.2019 alle ca. 200 Fernsehsender im Land abgeschaltet werden. Damit stellt die Schweiz das Aussenden des digitalen Fernsehens (DVB-T) ein. Grund ist die geringe Nachfrage. Weniger als 2% der Bevölkerung nutzen diese Technik und so stehen die hohen Stromkosten und der Unterhalt dieser Sendeanlagen nicht im Verhältnis zu den wenigen Nutzern. Hauptsächlich wird Fernsehen über Satellit, Kabelfernsehen und Internet geschaut. In Deutschland sind die Zahlen ähnlich, trotzdem wird an dieser Technik festgehalten und die über 800 Sendeanlagen weiter betrieben. Nur einige wenige in ländlichen Gebieten wurden im letzten Jahr abgeschaltet. Gerade im Zeitalter des Klimawandels und der Elektrosensibilität sollte dringend auch in unserem Land über eine Abschaltung dieser Sender nachgedacht werden.

Quellen:
https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/Schweiz-schaltet-das-DVB-T-Signal-am-3-Juni-ab-Was-dies-fuer-deutsche-Zuschauer-bedeutet;art372586,10100919
https://de.astra.ses/sites/default/files/2018-06/Astra%20TV-Monitor%202017.pdf

Politikertochter ist elektrosensibel

Evelyn Reimann (38), die Tochter des schweizerischen SVP-Nationalrats Maximilian Reimann, ist elektrosensibel. Es wird derzeit aus verschiedenen Quellen über Ihre Fallgeschichte berichtet. Das Aufrüsten der Kupferkabel mit der Vectoring Technologie durch die Swisscom geben sie und ihr Rechtsanwalt als Auslöser für ihre aktuellen, heftigen Beschwerden an. Der Hausarzt hat .......weiterlesen!

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