Ulrich Weiner

Handy

Mobilfunk + Corona – Ärzteappell an die Bundeskanzlerin

Ein sehr weitreichender Appell, der eine sehr deutliche Sprache spricht und wichtige Studien als Quellen angibt,  ist in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel und die Verantwortlichen in weiteren zuständigen Behörden gerichtet.

Er beginnt mit folgenden Worten:

Wir umweltmedizinisch orientierten Ärzte und Psychotherapeuten sehen einen Zusammenhang
zwischen Funkbelastung, Immunschwäche und globaler Epedemie. Wir rufen dazu auf, die weltweit verbreitete Hochfrequenzbelastung drastisch zu reduzieren!

Den Text in voller Länge, zum Download als pdf gibt es hier:
Appell Corona und Mobilfunk Aerzte

WHO plant die Hochstufung des Mobilfunks auf “wahrscheinlich krebsverursachend”

Der beratende Ausschuß der „Internationalen Agentur für Krebsforschung“ (IARC), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat empfohlen, die mit der Hochfrequenz-Strahlung (HF) verbundenen Krebsrisiken mit “hoher Priorität” neu zu bewerten. Daher schlägt dieser Ausschuss mit seinen 29 Mitgliedern aus 18 Ländern vor, die geforderte Neubewertung spätestens zwischen 2022 und 2024 zu veröffentlichen.

Bereits im Mai 2011 hatte ein IARC-Expertenausschuss die HF-Strahlung als möglicherweise menschenverursachtes Karzinogen eingestuft (Gruppe 2B), siehe https://ul-we.de/who-stuft-hochfrequente-elektromagnetische-strahlung-in-die-kategorie-2b-auf-die-liste-der-krebsstoffe-ein. Seitdem verstärkt sich die wissenschaftliche Beweislage weiter. Sowohl bei der durch die NTP, als auch bei den vom Ramazzini-Institut durchgeführten Studien an Ratten, die der Strahlung von Mobiltelefonen ausgesetzt waren, wurde eine höhere Krebsrate diagnostiziert. Deshalb drängt nun eine Reihe von Beobachtern darauf, dass das IARC die Gefährlichkeit der HF-Strahlung höher stuft auf “wahrscheinlich krebsverursachend“ [Gruppe 2A] oder sogar gleich auf “krebsverursachend” [Gruppe 1].

Quelle:
https://microwavenews.com/short-takes-archive/iarc-urged-reassess-rf

Italienisches Gerichtsurteil: Behörden müssen die Bevölkerung über die gesundheitlichen Schäden des Mobilfunks informieren

Nachdem italienische Gerichte mehrfach die Entstehung von Gehirntumoren durch eine Handy- und Schnurlostelefonnutzung bestätigt haben, kommt heute wieder eine erfreuliche Nachricht. Nach langjärigen Klagen der ersten Betroffenen und des Vereines gegen Elektrosmog (A.P.P.L.E.), gibt es jetzt einen Erfolg: Das Verwaltungsgericht Latium hat entschieden, daß die verantwortlichen Behörden, namentlich das Gesundheits-, Bildungs-, und Umweltministerium die Bevölkerung “zu Schäden durch die Nutzung der Mobilfunktechnik” aufklären müssen. Dies muß innerhalb von 6 Monaten passieren, die Information muß “ehrlich und umfassend”, sowie auch für jüngere Nutzer “nachvollziebar und verständlich” sein.

Weitere wegweisende Urteile sind unter: https://ul-we.de/category/faq/gerichtsurteile/

Originalquellen:
http://www.quotidianosanita.it/cronache/articolo.php?articolo_id=69951
https://www.repubblica.it/salute/medicina-e-ricerca/2019/01/16/news/tar_ministeri_informino_sui_rischi_dei_telefonini-216696504/
https://ul-we.de/italienische-ministerien-werden-mit-klagen-gegen-mobilfunk-uberzogen/

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