Ulrich Weiner

Überwachung

Die Zeit: “Achtung, Ihr iPhone wird vom Geheimdienst überwacht!”

Dieses Zitat aus “Die Zeit” ist nicht wirklich was Neues, aber sehr ungewöhnlich so klare Worte in der Zeitung zu lesen.

Ursprung war die groß angelegte Rundmail von Apple an alle registrierten I-Phone Nutzer mit dem Titel: “Achtung, staatlich finanzierte Hacker  könnten es auf Ihr I-Phone abgesehen haben”

Denke dazu braucht man nicht mehr viel zu sagen, wenn ein Smartphonehersteller warnt.

Und wann meldest Du Dein Smartphone ab?

Alternativen wie man seine Geräte verkabelt und trotzdem alles wie zuvor nutzen kann, sind unter https://ul-we.de/category/faq/praktische-tips/ und https://ul-we.de/empfehlungen/

zu finden.

Quelle:
https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2021-11/nso-spionagesoftware-pegasus-apple-iphone?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

5G – Alarmierende Studien – Warnung für Kinder/Schwangere/kranke und alte Menschen


Zum Inhalt:
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BFS) warnt und mahnt zum Schutz von Kindern, Alten und Kranken. Zudem geben sie zu, daß es “Unsicherheiten in der Risikobewertung bei intensiver Nutzung des Handys” gibt.

Das Video beginnt mit der Lüge der Mobilfunkindustrie, daß eine Videoübertragung oder eine vernetzte Fabrik nur mit 5G möglich ist. Die Wahrheit ist, daß Glasfaser um ein vielfaches schneller und zuverlässiger ist, als es je mit 5G möglich wäre. Ebenso braucht ein autonomes Fahrzeug kein 5G, sondern arbeitet in sich selbständig. 5G wird nur gebraucht, um die Autos mit Hilfe von “Künstlicher Intelligenz” (KI) über große Rechenzentren fern zu steuern und zu überwachen, siehe https://youtu.be/6t-BkM5c16U Die EU steuert im Moment 700 Millionen an Gelder für 5G zu, aber keines dieser Projekte dient der Risikoforschung.

Hoher Stromverbrauch und schlechte Klimabilanz für die Digitalisierung

Die Digitalisierung benötigt sehr viele Resourcen an seltenen Rohstoffen z.B. Coltan für die Herstellung von Kondensatoren und anderen wichtigen Bauteilen für Smartphones, Tablets etc. Dabei ist deren Gewinnung in Krisenregionen ohne Umweltschutz und mit Waffengewalt längst bekannt und wird zusehends international auch geächtet, siehe: https://ul-we.de/blut-an-rohstoffen-fur-handys-auch-firmen-aus-deutschland-sind-beteiligt/

Was für jeden technisch denkenden Menschen aber klar ist und bisher von politischer Seite kaum angesprochen wird, ist der hohe Stromverbrauch. Das betrifft Millionen von Geräten, sowohl bei ihrer Herstellung, als auch im täglichen Gebrauch und auch bei der Wiederaufarbeitung des Elektroschrottes. Besonders hoch ist dieser besonders in Rechenzentren, bei KI- und IoT-Systemen und in den Mobilfunknetzen. Aber auch das Thema Überwachung und Videostreaming schlägt sehr auf die CO2-Bilanz und verursacht eine Menge an Emissionen.

So sagt Jens Gröger vom Öko-Institut in Berlin im Deutschlandfunk (DLF): „Pessimistische Schätzungen gehen davon aus, dass vielleicht in zehn bis 20 Jahren 50 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs durch Informationstechnik verursacht wird.“ und weiter “Man müsse sich dieser Problematik annehmen, dass Digitalisierung nicht nur ein Heilsbringer sei, sondern auch viele Ressourcen verbrauche.” Er belegt diese Zahlen mit vielen interessanten Details. Auch die Informationswege, besonders die schnurlose Übertragung via W-LAN und über die Mobilfunknetzen, hat einen hohen Energieverbrauch.

Der geplante flächendeckende Ausbau von 5G mit einem geplanten Senderabstand von ca. 300 Meter zeigt deutlich, daß das Thema Klimawandel im Zusammenhang mit diesen Technologien keine Rolle zu spielen scheint, siehe https://ul-we.de/5g-benoetigt-800-000-sendeanlagen/ Die Politik, insbesondere die Grünen schweigen sich zu diesem Thema bisher vollständig aus. Zudem bleibt die Frage unbeantwortet, wo der ganze Strom für diese Technologie herkommen soll, wenn parallel auch noch die Elektromobilität ausgebaut werden soll? Wenn in 20 Jahren 50% des Stromes für die IT-Techniken verbraucht werden, wie viel bleibt dann noch für die Elektrofahrzeuge und zum Schluß für die Industrie übrig? Wo soll all der Strom denn herkommen, wenn die Grünen immer mehr Wasserkraftwerke schließen und den Abbau der heimischen Kohle einstellen?

Das bleibt alles sehr spannend. Das größte Potential ist und bleibt das Energiesparen, aber darüber wird bisher im digitalen Bereich noch am wenigsten gesprochen. Funklöcher in Wald- und Naturschutzgebieten, W-LAN Router die nur senden, wenn sie wirklich gebraucht werden und ein viel bewußterer Umgang mit einem Smartphone oder Tablett, wären schon erste Zeichen in die richtige Richtung. “Fridays for Future” könnte mit gutem Beispiel beginnen und mit einem medienwirksamen Abmelden von Smartphones ein Zeichen setzen. Mal sehen was noch alles passieren wird, bis das auf die gesellschaftliche und politische Tagesordnung kommt.

Quellen:
https://www.deutschlandfunk.de/hohe-emissionen-schlechte-klimabilanz-der-digitalisierung-100.html
https://ul-we.de/blut-an-rohstoffen-fur-handys-auch-firmen-aus-deutschland-sind-beteiligt/
https://de.wikipedia.org/wiki/Coltan

RFID-Erkennung von Kfz-Kennzeichen

In allen Bereichen rückt die totale Kontrolle immer näher. Wen wundert es, daß jetzt auch die Erkennung von Nummernschildern noch genauer und lückenloser via Funküberwachung erfolgen soll. Nach der Bürger-ID, siehe, soll jetzt auch eine eindeutige Fahrzeug-ID entstehen, die weltweit nur einem einzigen Fahrzeug zugeordnet ist.

So stellt der Weltmarkführer Tönnjes jetzt in Zusammenarbeit mit dem bayrischen Funkhersteller und dem Chip-Spezialisten NXP, seine neue RAIN-RFID-Technologie vor. Dahinter verbirgt sich eine elektronische Fahrzeugerkennung (Electronic Vehicle Identification), kurz EVI. Pkw, Lkw und Motorräder könnten damit kontaktlos und im fließenden Verkehr durch autorisierte Lesegeräte identifiziert werden. Die neue Technologie habe die bisherige Art und Weise der optischen Erkennung mit dem bloßen Auge oder per Kamera überholt. Dies sei für den Verkehr und die Mobilität von morgen entscheidend, so Tönnjes.

Verschwiegen wird dabei aber, daß so eine lückenlose Möglichkeit entsteht, jedes Fahrzeug exakt zu verfolgen. Über den Einbau von Erkennungssensoren in jedes Auto wird auch schon gesprochen. So kann jedes andere Fahrzeug die Erkennungsdaten empfangen und per 5G an die zentrale Stelle übermitteln. Was schön unter dem Deckmantel IoT (Internet der Dinge) als Fortschritt gepriesen wird, entwickelt sich sehr schnell zu einem ungewollten “Denuziantentum” und macht das Netz der totalen Überwachung immer enger und undurchlässiger.

Ein Blick nach China ermahnt uns, was technisch alles möglich ist und auch schon bereits umgesetzt wird:
https://ul-we.de/deutsche-bildungsministerium-erwaegt-ein-sozialpunktesystem-vorbild-china/
https://ul-we.de/corona-app-in-china-totalueberwachung-und-smartphonezwang/

Was die Strahlenbelastung angeht, so werden die funkenden Nummernschildern nur einen geringen Teil ausmachen, da sie nur antworten, wenn sie von einem Funkstrahl angesprochen werden. Problematischer dagegen sind die Lesebrücken, welche zur Identifizierung ein ständiges Signal aussenden müssen, welches alle Fahrzeuge erreicht, welche dort durchfahren. Dies wird die ohnehin steigende Belastung auf den Autobahnen und auf stark befahrenen Straßen weiter beschleunigen.

Weiterer Artikel zu diesem Thema:
Bundesregierung plant bundesweiten Scan von Kfz-Kennzeichen
https://ul-we.de/bundesregierung-plant-bundesweites-scannen-der-kfz-kennzeichen/

Quelle:
https://auto.oe24.at/thema/das-auto-kennzeichen-von-morgen-revolution-bei-nummernschildern/475570306

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