Ulrich Weiner

Überwachung

Ukraine Krieg und Corona: Eingeschaltene Smartphones verraten Standort

Immer wieder erreichen uns Berichte, wie Menschen bzw. Menschenansammlungen anhand ihrer Smartphones überwacht und geortet werden. So wurden während der Corona-Lockdowns vom RKI-Institut, Handy- und Smartphonedaten überwacht und jegliche größere Menschenansammlung weiter gemeldet. Ähnliches passierte auch während der Spaziergänge, um geziehlt Polizeikräfte einzusetzen, siehe https://ul-we.de/robert-koch-institut-rki-ueberwacht-handy-und-smartphonedaten/

Die Nutzung von Smartphones in Kriegs- und Kriesengebieten stellt dagegen eine unmittelbare Lebensgefahr da. So können z.B. Kampfdrohnen geziehlt auf geortete Handys und Smartphones gesteuert werden. Ebenso geben diese genaue Informationen, wo man sich aufhält und wie man sich bewegt.

Mit Hilfe sogenantner “ISM-Catcher” kann eine Mobilfunkbasisstation vorgetäuscht werden und geziehlt Daten aus den Smartphones ausgelesen werden. Solche Systeme hat auch die Deutsche Polizei bereits im Einsatz und setzt diese z.B. bei Demonstrationen ein. So kann genau ermittelt werden, wer aktuell vor Ort ist und ggfl. direkt auf sein Smartphone zugegriffen werden.

Im Ukraine-Krieg ist der Einsatz solcher Mittel längst üblich. Diese Technik kann auch an Bord von Flugzeugen und Drohnen installiert werden, um geziehlt aus der Luft diese Daten abzufragen. Eigentlich besteht in den meisten Armeen während des Einsatzes ein Smartphone-Verbot, aber anscheinend wird es unterschiedlich gut kontrolliert.

Zu erinnern ist hier an den russischen Angriff auf einen Militärstützpunkt nahe der polnischen Grenze Anfang März. Dort war ein Ausbildungszentrum von ausländischen Söldnern für den Einsatz in der Ukraine. Durch die Ansammlung vieler ausländischer SIM-Karten, wurde dieser Standort verraten und eine folgenschwere Bombardierung ist erfolgt, siehe https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-03/ukraine-krieg-russland-lwiw-militaerstuetzpunkt-angriff

Eine Abschaltung der Mobilfunknetze zum Schutz der Bevölkerung ist das einzig richtige, aber diese wichtigen Zusammenhänge werden noch unterschätzt. Von dem her ist der einzige richtige Schritt, die SIM-Karte aus seinem Smartphone zu entfernen und dieses nur noch im Flugmodus bei abgeschaltenem W-LAN und Bluetooth zu betreiben z.B. mit Hilfe eines Kabels, siehe https://ul-we.de/empfehlungen/

Sehr guter Artikel zu dieser Thematik:
https://wochentlich.de/todlicher-leichtsinn-wie-smartphones-in-der-ukraine-stellungen-verraten/

Digitale Rezeptpflicht – Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach drückt aufs Tempo

Überall soll die Digitalisierung nach Willen des Staates mit Hochdruck voran getrieben werden. Besonders betroffen ist auch der  Gesundheitsbereich. Dort geht es mit voller Geschwindigkeit um die digitale Patientenakte, das digitale Impfregister und das digitale Rezept mit dem Namen “E-Rezept”.

In diesem Fall ist deutlich zu erkennen, wie die beteiligen Firmen und Krankenkassen hier eher zur Vorsicht raten und diese Umstellung langsam angehen möchten, während von staatlicher Seite bereits der 1. September 2022 als Einführungstermin durchgedrückt werden soll.

Vorne mit dabei ist Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) der auf ein vollständiges “Ausrollen” dieser Überwachungstechnologie setzt, um das Zeitziel bis Anfang Oktober einhalten zu können.

Interessant ist in diesem Zusammenhang anzumerken, daß immer das Zeitziel “Oktober” von offizieller Seite und den Medien angegeben wird. Bin sehr gespannt was da im Herbst alles offenbar wird.

Quellen:
https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/e-rezept/e-rezept-bayern-und-schleswig-holstein-zuerst/
https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/e-rezept/e-rezept-gematik-beschluss-vertagt/

3,8 Millionen Deutsche leben ohne Internet

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben rund 6% der Deutschen zwischen 17 und 74 Jahren noch nie das Internet benutzt. Die Erhebung stammt aus dem Jahr 2021. Darin wird auch zugegeben, daß diese Personengruppe erhebliche und zunehmende Einschränkungen im täglichen Leben ausgesetzt ist, da immer mehr Dienste nur noch online angeboten werden. Besonders während der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, daß mit zunehmenden digitalen Impfnachweisen und auch von Online-Terminvergaben z.B. in Impfzentren und/oder bei den Verwaltungen, diese Personengruppe quasi “ausgeschlossen wurde.”

Gerade in Bezug auf die aktuellen Planungen der Bundesregierung, wie digitales Impfregister, digitaler Impfpass, digitaler Führerschein, digitaler Reise- und Personalausweis, digitale Krankenakte etc. werden diese 3,8 Millionen Menschen in unserem Land einfach ignoriert und ausgegrenzt.

Der juristisch gebotenen Gleichstellungsgrundsatz und auch ein Schutz vor Diskriminierung wird für diese Bevölkerungsgruppe zusehends von öffentlicher und politischer Seite ignoriert.

Quellen:
https://www.morgenpost.de/vermischtes/article235005095/Rund-3-8-Millionen-Bundesbuerger-leben-offline.html

Was plant die Bundesregierung für das Jahr 2022?
https://ul-we.de/corona5g-im-jahr-2022-was-ist-alles-geplant-teil-1/
Digitales Impfregister in Vorbereitung
https://ul-we.de/corona5g-achtung-digitales-impfregister-in-vorbereitung/

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