Kinder

Kinder demonstrieren gegen die Handysucht ihrer Eltern

Wer immer dachte, daß nur die Kinder und Jugendlichen an den Smartphones kleben und kaum mehr ansprechbar für ihre Umwelt sind, der wird jetzt eines Besseren belehrt. Immer mehr Kinder leiden darunter, daß deren Eltern immer nur am Smartphone hängen und kaum mehr Zeit für sie haben. Wer schon mal einen Blick auf die Spielplätze geworfen hat und dort das aktuelle Geschehen beobachtet, der sieht schnell, wie wenig Aufmerksamkeit die Kinder dort bekommen, weil die Eltern mit ihrem Smartphone beschäftigt sind.

Besonders schlimm ist dieser Umstand in den Schwimmbädern, dort kam es schon zu schweren Unfällen mit Todesfolge, weil die Eltern durch das Smartphone abgelenkt waren und ihre Kinder nicht beaufsichtigt haben.

Jetzt setzen sich die ersten Kinder zur Wehr. In Hamburg haben ca. 70 Grundschüler mit dem Motto „Spielt mit mir! Nicht mit euren Handys!“ gegen den Handy-Konsum ihrer Eltern protestiert. Initiator ist der sieben Jahre alte Emil Rustige aus Eppendorf. Seine Eltern haben die Demo bei der Polizei angemeldet und es kam reger Zustrom. Die Demo der Kinder hat ein großes Medieninteresse geweckt und es bleibt zu hoffen, daß immer mehr erkennen, was für eine spalterische und trennende Wirkung in dieser „modernen Kommunikationstechnik“ steckt.

Quellen:
https://www.swr3.de/aktuell/nachrichten/Grundschueler-demonstrieren-in-Hamburg-gegen-ihre-Handy-Eltern/-/id=47428/did=4843566/5iolb0/

https://ul-we.de/category/faq/smartphonesucht/

https://www.stern.de/nido/familienleben/hamburg–mehr-badeunfaelle-mit-kindern–weil-eltern-am-handy-haengen-8176290.html

Handyverbot an französischen Schulen tritt jetzt in Kraft

Wie bereits im Wahlkampf heftig umstritten und mehrfach angekündigt, ist es jetzt so weit: Das Handyverbot an allen französischen Schulen tritt jetzt in Kraft. Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte schon im Wahlkampf angekündigt, Smartphones an den Schulen zu verbieten. Bildungsminister Jean-Michel begründet das Gesetz mit Studien zur Gesundheit, siehe https://ul-we.de/absolutes-handyverbot-an-frankreichs-schulen/

Auch im Straßenverkehr ist Frankreich führend. So ist jede Nutzung eines Handys, Smartphones oder Tablets hinter einem Lenkrad, auch bei einem abgestellten Fahrzeug verboten, siehe https://ul-we.de/franzoesisches-gericht-bestaetigt-absolutes-handyverbot-im-verkehr/

Quellen:
https://www.deutschlandfunk.de/frankreich-parlament-beschliesst-handyverbot-an-schulen.1939.de.html?drn:news_id=908969

https://www.t-online.de/digital/smartphone/id_84197910/frankreich-neuhttps://www.t-online.de/digital/smartphone/id_84197910/frankreich-neues-gesetz-beschliesst-handyverbot-an-schulen.html

Anstieg von Badenunfällen bei Kindern, wegen Smartphonesucht der Eltern

Diverse Quellen melden diesen Sommer, dass es in der Badesaison 2018 mehrere, teils schwerwiegende Unfälle, von Kindern gab. Ursachen war die Aufsichtspflichtsverletzung der Eltern, welche durch ihr Smartphone und Ipad abgelenkt waren. U.a. warnt ein Bäderbetreiber in Hamburg, die Schwimmbäder seien keine „Kita“, die Aufsichtspflicht liegt in erster Linie bei den Eltern.

Die DLRG rät den Eltern, dass die Kinder frühzeitig schwimmen lernen und wünscht sich mehr Aufmerksamkeit der Erziehungsberechtigten. Jeder Unfall ist einer zu viel.

Quelle:
https://www.stern.de/nido/familienleben/hamburg–mehr-badeunfaelle-mit-kindern–weil-eltern-am-handy-haengen-8176290.html

http://www.sn-online.de/Nachrichten/Der-Norden/Nach-tragischen-Badeunfaellen-Schwimmmeisterverband-appelliert-an-Verantwortung-der-Eltern

https://www.focus.de/familie/baeder-werden-als-kitas-gesehen-schwimmmeister-klagt-smartphone-eltern-geben-verantwortung-an-bademeister-ab-und-beschimpfen-sie-wuest_id_9475200.html

Smartphones und digitale Medien machen Kinder krank

Wovor viele Forscher (z.B. Prof. Spitzer, siehe https://ul-we.de/macht-das-smartphone-kinder-krank-interview-mit-prof-manfred-spitzer/) seit Jahren warnen, bestätigt jetzt eine Untersuchung des Kölner Instituts für Medizinökonomie und Medizinische Versorgungsforschung. Untersucht wurden 5600 Kinder in 15 Bundesländern. Mit dabei waren 80 Kinderärzte. Das Ergebnis: Bei den Zwei- bis Fünfjährigen besteht laut den Wissenschaftlern ein signifikanter Zusammenhang zwischen einer halbstündigen Nutzung von Bildschirmmedien und motorischer Hyperaktivität, Konzentrationsstörungen, allgemeiner psychischer Auffälligkeit sowie Problemen bei der Sprachentwicklung, auch Fettleibigkeit.

Besonders schockiert waren die Wissenschaftler, dass auch Babys reagieren, wenn Ihre Mütter das Smartphone in ihrer Nähe benutzten, sie litten dann an Fütter- und Einschlafstörungen. Selbst die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, bezeichnete die Studie als „absolutes Novum“ und wird mit den Worten zitiert „Man müsse die gesundheitlichen Risiken der Digitalisierung ernst nehmen“ Siehe auch https://ul-we.de/zunehmende-digitalisierung-im-beruf-belastet-das-familienleben-und-die-gesundheit/

All die darin aufgeführten Symptome sind als Auswirkungen der Funkstrahlung bereits seit dem Jahre 1932 bekannt. Auch wenn darauf in dieser Studie nicht eingegangen wird, so arbeiten nahezu alle Geräte, welche heute in den Haushalten der „Digitalisierung“ zugeschrieben werden, genau mit dieser gesundheitsschädlichen Technik. Alleine die Krankenkassenberichte der letzten zwei Jahre zeigen unmissverständlich auf, wie sich die Gesundheit der Bevölkerung seit Einführung des digitalen Mobilfunks weiter verschlechtert und die Krebs- und Gehirntumorrate immer steiler ansteigt: https://ul-we.de/category/faq/mobilfunkstudien/berichte-der-krankenkassen/

Quelle:
https://www.golem.de/news/experten-fordern-grenzen-smartphones-koennen-kinder-krank-ma und http://www.rfh-koeln.de/aktuelles/meldungen/2017/medienstudie_blikk/index_ger.html

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