Ulrich Weiner

Studien

Expertengruppe der Schweizer Regierung erwartet Gesundheitsschäden unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte

Das Schweizer Bundesamt für Umwelt hat in einer Sonderausgabe den aktuellen Forschungsstand zur Schädlichkeit von Mobilfunk- und Mikrowellenstrahlung im sogenannten BERENIS-Newsletters veröffentlicht. Die BERENIS ist die beratende Expertengruppe des Schweizer Bundes und liefert die Grundlagen zur Festlegung der Grenzwerte. Dieses Gremium hat erstmals anhand der aktuellen Forschungslage festgestellt, dass eine reale Gefährdung der Bevölkerung weit unterhalb der Schweizer Grenzwerte von 6V/m vorliegt. Die Deutschen Grenzwerte liegen bei 61 V/m.

Der aktuelle Bericht stellt nun fest: «Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Mehrzahl der Tierstudien und mehr als die Hälfte der Zellstudien Hinweise auf vermehrten oxidativen Stress durch HF-EMF und NF-MF gibt. […], auch im Bereich der Anlagegrenzwerte.» In Bezug auf Personen mit Diabetes, Immunschwächen, Alzheimer und Parkinson sowie ganz junge und ältere Personen erkennt die BERENIS: «[…]es ist daher zu erwarten, dass bei Individuen mit solchen Vorschädigungen vermehrt Gesundheitseffekte auftreten.» Oxidativer Stress führt zu diversen Beschwerden, von Erschöpfung über chronische Entzündungen bis hin zu schwerwiegenden Erkrankungen.

Weitere Details sind im Originalbericht unter:
https://ul-we.de/wp-content/uploads/2021/04/Newsletter-BERENIS-Sonderausgabe-Januar-2021-1.pdf

Ärztezeitung OEKOSKOP zu Mobilfunkstrahlung: “Vorsorge – Worauf warten wir noch?”

Die Schweizer ÄrztezeitungOEKOSKOP berichtet in Ihrer Ausgabe 2/2020 sehr ausführlich über die Hintergründe der Mobilfunkthematik und über das Thema 5G . Die Beiträge beinhalten sehr detaillierte Informationen und fundierte Quellen:

Ärztezeitung OEKOSKOP zu Mobilfunkstrahlung: “Vorsorge – Worauf warten wir noch?”

“Der neuste Mobilfunkstandard 5G unter der Lupe” ab Seite 9
Dr. Stefan Zbornik, Kreuzlingen/TG

“Neue Erklärungen für die Elektrohypersensibilität” ab Seite 12
Prof. Dr. Volker Ullrich, Universität Konstanz (D)

“Konsequente Vorsorge beim Mobilfunk” ab Seite 13
AefU-Position ‹Mobilfunk und Strahlung›

“Tierstudien: Prognosen für Karzinogenität beim Menschen” ab Seite 17
Dr. Fiorella Belpoggi, Institut Ramazzini, Bologna (I)

“Elektromagnetische Felder und oxidativer Stress”
ab Seite 21
Dr. med. Cornel Wick, Winterthur/ZH

“5G: Abschätzung der Technikfolgen”
ab Seite 24
Prof. Dipl.-Ing. Dr. med. Hans-Peter Hutter et al., MedUni Wien (A)
Die gesammte Ausgabe als pdf: http://www.aefu.ch/fileadmin/user_upload/aefu-data/b_documents/oekoskop/Oekoskop_20_2_ES.pdf Die Internetseite der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) mit weiteren Informationen finden sich unter http://www.aefu.ch

W-LAN/Wi-Fi ist eine bedeutende Bedrohung der menschlichen Gesundheit

Martin L. Pall, Professor emeritus für Biochemie und Grundlagen der Medizin, an der Washington State University, hat Studien zusammengefasst, die sich intensiv mit den Wi-Fi/W-LAN Frequenzbändern bzw. mit Mikrowellen insgesamt und deren Gefahren für alles Lebendige auf Erden befassen. Dabei werden auch die Studien der Wi-Fi/5G-Lobby untersucht und zusammengefasst:

Wiederholte Studien zeigen, dass W-LAN (1.) oxidativen Stress, (2.) Spermien-/Hodenschäden, (3.) neuropsychiatrische Effekte einschließlich EEG-Veränderungen, (4.) Apoptose (Zelltod), (5.) zelluläre DNA- Schäden, (6.) endokrine Veränderungen und (7.) Calciumüberladung verursacht.

Jeder dieser Effekte wird auch durch Exposition gegenüber anderen mikrowellenfrequenten elektromegnetischen Feldern (EMFs) verursacht, wobei jeder dieser Effekte in 10 bis 16 Untersuchungen dokumentiert wurde. Daher ist jede dieser sieben EMF-Wirkungen ein durch Wi-Fi und andere mikrowellenfrequente EMFs hervorgerufener Effekt. Ursache dafür ist die Aktivierung des spannungsgesteuerten Calciumkanal (=VGCC1).

Laut Prof. Pall ist dies der vorherrschende Wirkmechanismus von EMFs in menschlichen Körpern. Nur eine Nebenrolle spielt die Aktivierung anderer spannungsgesteuerter Ionenkanäle, die Calcium-Zyklotron-Resonanz und der Magnetsinn für das irdische Magnetfeld.

Fünf Eigenschaften von nicht-thermischen EMF-Wirkungen werden in diesen Studien diskutiert:
1. Gepulste EMFs sind in den meisten Fällen wirkungsvoller sind als ungepulste.
2. Ebenso sind polarisierten EMFs viel wirkungsvoller als nicht-polarisierte.
3. Dosis-Wirkung-Kurven sind nichtlinear und nicht-monoton.
4. EMF-Wirkungen sind oft kumulativ.
5. Junge Menschen und Kinder treffen diese Auswirkungen mehr als Erwachsene.

Die Arbeit wurde auf Deutsch übersetzt von Axel Bezinger (PDF): WiFi ist eine bedeutende Bedrohung

Original von Martin L. Pall: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0013935118300355

Weitere Schriften und Bücher von Martin L. Pall:
und dann auch eine Arbeit von ihm, die sich mit dem NO/ONOO-Zyklus beschäftigt (also mit Stickstoffoxiden, wie gerade bei der Dieseldiskussion), was insofern interessant ist, weil es Heilungsmöglichkeiten bei EMF-Exposition nahelegt: 4.http://www.martinpall.info/wp-content/uploads/2010/04/Martin-Pall-Wie-heilt-man.pdf
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