Ulrich Weiner

Abschirmung-Strahlenschutz

“Neutralisieren” Aufklebechips aufs Handy/Smartphone die gefährliche Funkstrahlung?

Mir wird sehr oft die Frage gestellt, was ich von den diversen “Aufklebechips” halte, welche die Strahlung von Smartphones, W-LAN-Routern, Schnurlostelefonen (DECT) etc. “neutralisieren” bzw. “harmonisieren” sollen.

Ich habe bisher nichts gefunden was wirklich funktioniert und bin da sehr vorsichtig. Eine sehr bekannte Tierstudie, bestätigt, daß einige dieser Produkte ein “gutes Gefühl” machen, aber keinen Schutz vor der Strahlung bieten, siehe https://ul-we.de/wp-content/uploads/2018/10/Ein-Versuch-mit-einem-Produkt-das-Esmog-unschädlich-machen-soll.pdf

Aber selbst wenn eines dieser Produkte funktionieren würde, so würde es keinen Schutz vor der Totalüberwachung, der bevorstehenden Bargeldabschaffung und der extremen Smartphonesucht etc. geben. So fördert es nur den Egoismus und diese Technik nimmt die Menschen doch gefangen und versklavt sie.

Meine klare Empfehlung ist der Verzicht auf die drahtlose Technik und alle Geräte im Haus zu verkabeln. Zudem Abschirmmaßnahmen treffen, welche wirklich physikalisch nachweisbar sind und wieder zu einem erholsamen Schlaf führen.

Eine gute Broschüre zu diesem Thema https://ul-we.de/broschuere-schirmung-im-persoenlichen-umfeld/ und ein interesannter Fernsehbeitrag: https://ul-we.de/wie-schirmt-man-richtig-ab-elektrosmog-in-gebaeuden-dokumentation-mit-dr-dietrich-moldan/Infos zur steuerlichen Absetzbarkeit: https://ul-we.de/abschirmung-von-elektrosmog-steuerlich-absetzbar/ Eine Sammlung verschiedenster Beiträge zu diesem Thema sind unter: https://ul-we.de/category/faq/abschirmung-strahlenschutz/

Gut wäre es natürlich auch ein Messgerät zu haben. Gerade, wenn man selber abschirmen möchte, hat man immer gleich die direkte Kontrolle. Mein Favorit ist der E-Smog-Spion, weitere Infos dazu und einen Schulungsfilm, sind unter https://ul-we.de/category/faq/messgerate/

Wie läßt sich ein Smartphone/Tablet ohne Funk mit dem Internet verbinden?

Die Strahlenbelastung hat mittlerweile in den meisten Haushalten und Geschäftsräumen ein sehr gefährliches Maß erreicht, was immer mehr zu Erkrankungen der Bevölkerung führt, siehe https://ul-we.de/category/faq/mobilfunkstudien/berichte-der-krankenkassen/ Dabei ist zu sagen, daß die meiste Belastung aus den Häusern selbst kommt: W-LAN, DECT und Smartphones, gefolgt von Tablet und weiteren Geräten, welche gerne schnurlos per Funk betrieben werden: https://ul-we.de/was-ist-die-staerkste-bzw-gefaehrlichste-strahlungsquelle/

Ich werde immer gefragt, ob es eine Möglichkeit gibt, ein Smartphone oder Tablet per Kabel mit dem Internet zu verbinden und auf diese Art “funkfrei” zu verwenden. Generell muß ich sagen, daß ich von dem Besitz dieser Geräte dringend abrate, da sehr viel Blut, begonnen bei der Rohstoffgewinnung über die Fertigung bis hin zur Verstrahlung ganzer Völker daran klebt, siehe https://ul-we.de/category/faq/blut-am-handysmartphone/ Zudem bietet auch ein Kabel keinen Schutz vor der Sucht- bzw. Überwachungsgefahr.

Wer die Anschlussmöglichkeit per Kabel aber nutzen oder empfehlen möchte (z.B. für seinen smartphonesüchtigen Nachbarn oder Arbeitskollegen, welcher nicht von seinem Gerät lassen kann), für den besteht bei folgenden Smartphones die Möglichkeit, die Strahlung komplett zu vermeiden und auch das W-LAN abzuschalten:

Die Ethernet-Funktion (Internet per Kabel) ist grundsätzlich ab iOS 4.3 integriert (iPhone 4 oder neuer). Nebenbei angemerkt funktioniert dies seit iOS 5.1 auch mit dem iPad (der 3.Generation).  Bei auf Android basierender Software funktioniert es ab dem Softwarestand 4.0, z.B. bei Samsung Galaxy ab Modell 4 und 4 Mini.

Im Wesentlichen wird ein USB auf LAN Kabel benötigt, welches zum entsprechenden Gerät paßt. Ab 2017 haben die meisten Android Smartphones USB Typ-C und die Modelle davor USB-Micro.

Beim iPhone nennt sich der Anschluß Lightning auf LAN.

Je nach Software wird dieses automatisch erkannt und installiert. Manchmal ist beim iPad noch ein entsprechender Treiber nötig, welcher im Internet zu bekommen ist. Die passenden Adapter sind ebenfalls im Internet zu finden.

Die Anwendung ist recht einfach: Zuerst den USB-Adapter in das Smartphone einstecken, dann das Internet-LAN Kable mit dem Adapter verbinden.

 

In der linken Displayleiste erscheint oben ein Symbol für die “Verbindung per USB” (nur sichtbar, wenn entsperrt).

In der Mitte der rechten Displayleiste erscheinen “zwei Pfeile” als Symbol für die “Übertragung von Daten”, daneben das Symbol für den “Flugmodus”.

Wichtig: Der Offline/Flugmodus, muß eingeschalten sein, sonst gehen alle Datenverbindungen über Funk.

SMS-Empfangen funktioniert ausschließlich über die Mobile-Datenübertragung im Mobilfunknetz.

Mit der LAN-Funktion, können aber alle anderen Anwendungen, inkl. Whatsapp, Skype und jegliche Internetanwendung ausgeführt werden. Darüber sind Anrufe, Sprach- und Textnachrichten mit sehr hoher Qualität möglich.

Einfache Adapter zwischen 10 und 20 Euro lassen sich leicht im Internet finden. Wer gleichzeitig auch noch die Ladefunktion nutzen möchte, braucht spezielle Adapter. Ein Anbieter dafür ist z.B. www.format.de

EHS: «Ich will nicht wieder umziehen müssen»

Die größte Schwierigkeit mit der elektrosensible Menschen kämpfen müssen, ist die Suche nach einem geeigneten Wohnort. Ein nahezu funkfreies Refugium ist entscheident, nur dort gehen die Beschwerden zurück und es kann neue Kraft für das sonst überall verstrahlte Leben getankt werden. Diese Plätze sind aber sehr rar geworden und z.B. die Erweiterung eines Funkmastens, ein neuer Nachbar mit W-LAN und DECT etc. bedeuten sich erneut auf die sehr schwierige Suche nach einem neuen Zuhause zu machen. Viele EHS haben schon eine Menge an Umzügen hinter sich und kaum mehr Kraft dies erneut tun zu müssen. Die lebenswichtige Forderung nach staatlich gesicherten funkfreien Gebieten wird daher immer lauter und ist ein unabdingbares Menschenrecht.

Anbei ein Zeitungsbeitrag aus der Schweiz, welcher diese Problematik genau aufzeigt: http://www.zsz.ch/horgen/ich-will-nicht-wieder-umziehen-muessen/story/29265667

Weitere Betroffenenberichte sind unter: https://ul-we.de/category/faq/berichte-von-betroffenen/

Zunehmende Digitalisierung im Beruf belastet das Familienleben und die Gesundheit

Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Universität St. Gallen, welche im Auftrag der Barmer-GEK an 8000 deutschen Arbeitnehmern durchgeführt wurde. Dabei stellte sich heraus, dass die ständige Erreichbarkeit, neben einem anhaltenden Stress, vor allem das Familienleben stark belastet. So gibt es deswegen viele Streits innerhalb von Eheleuten bzw. in Beziehungen, aber auch Konflikten zwischen Kindern und Eltern bzw. umgekehrt.

Die hauptsächlichen gesundheitlichen Auswirkungen, werden mit Einschlafschwierigkeiten, Kopf- und Rückenschmerzen, sowie emotionaler Erschöpfung angegeben. Insgesamt 23 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich durch ihre Arbeit ausgebrannt fühlten.

Vor allem Führungskräfte und jüngere Berufstätige verspüren laut Studie einen überdurchschnittlich hohen Digitalisierungsdruck. Genau dieser Punkt ist sehr entscheidend für die Zukunft unserer Wirtschaft: Denn sollten immer mehr Führungskräfte und Leistungsträger aus gesundheitlichen Gründen ausfallen, wird das nachhaltige Folgen auf den Technologiesstandort Deutschland haben. Da sich diese Entwicklung in allen führenden Industrieländern aufzeigt, ist ein sofortiges Handeln dringend erforderlich.

Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer GEK, fordert daher die Unternehmen auf, gesundheitlichen Risiken der Digitalisierung rechtzeitig entgegenzuwirken: “Digitalisierung des Arbeitslebens bietet nicht nur Chancen, falsch betrieben führt sie zu gesundheitlichen Risiken. Dem sollten Unternehmen in ihrem betrieblichen Gesundheitsmanagement früh entgegensteuern.

Wie praktische Schritte aussehen können, zeigen erste Unternehmen, welche in diese Richtung bereits gehandelt haben: https://ul-we.de/wp-content/uploads/2015/08/Vier-Erfahrungberichte-technischer-Alternativen.pdf

Quelle: https://presse.barmer-gek.de/barmer/web/Portale/Presseportal/Subportal/Presseinformationen/Aktuelle-Pressemitteilungen/160927-Digitalisierungsstudie/PM-Digitalisierungsstudie.html

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