Ulrich Weiner

Elektrosmog vermeiden

In dieser Kategorie, sind Beiträge und Videos zussammen gefaßt, die Tips geben, wie sich Elektrosmog vermeiden läßt und welche Alternativen es gibt.

Glasfaser bis in jedes Haus (FTTH)

Unter dem Begriff FTTH steht die englische Abkürzung für Fibre to the home, sprich für “Glasfaser in jedes Haus”. Mit diesem Konzept ist es möglich den so genannten “Datenhunger” der Industrie und der Haushalte auf weite Sicht hin zu versorgen.

Die Idee ist nicht neu und bereits Ende der 1980er Jahre wurde darüber diskutiert die Haushalte mit einem Breitbandanschluss für Telefon, Fax, Bildschirmtext (BTX) und Kabelfernsehen zu versorgen. Als neu entwickelte Innovation stand der so genante Lichtleiter bzw. Lichtwellenleiter bereits zur Verfügung. Nach langer politischer Diskussion hat man sich aber dann für eine Übertragung per koaxiller Kupferleitung entschieden und damit diese neue Entwicklung in Deutschland ausgebremst. Viele Patente wurden ins Ausland verkauft und auch große Hersteller wie Siemens haben ihre Kabelwerke verkauft. Erst mit der Wiedervereinigung und der Erweiterung des Telefonnetzes in den neuen Bundesländern, wurde dieses mit Hilfe der Glasfaser zum modernsten Telefonnetz Europas. Allerdings wurde auch hier der “letzte Meter” bis zum Kunden per Kupferkabel umgesetzt. Das führt bis heute in einigen Regionen zu Problemen mit der Internetversorgung, da die Telekom die dafür nötigen Komponenten nur schleppend nachrüstet.

In diese Lücke treten jetzt viele Kommunen und beginnen in Eigenregie ein Glasfasernetz bis in jedes Haus selbst aufzubauen. Den Betrieb übergeben sie per Ausschreibung regional ansässigen mittelständischen Unternehmen. Auf diese Art kommt neuer Schwung in die jahrzehntealte Idee einer Breitbandversorgung für jedes Haus.

Licht ist das schnellste, preiswerteste und effektivste Übertragungsmittel was es gibt. Auch verursacht es keinen Elektrosmog. Gerade in der momentanen Zeit mit den ständig steigenden Rohstoffpreisen z.B. für Kupfer, sind diese Kunststofffasern das günstigste was es gibt. Das einzige was etwas zu Buche schlägt ist die neue Verlegung mit den verbundenen Erdarbeiten. Wohl der Kommune, welche über Jahre weitsichtig geplant und bei jedem Straßenneubau bereits Leerrohre verlegt hat, diese Weitsicht kommt jetzt sehr schnell zu Gute.

Ein technischer Nachteil der Glasfasertechnologie muß bei so vielen Vorteilen auch angesprochen werden: Über die Kunststoffleiter läßt sich kein Strom übertragen und so ist eine zentrale Notstromversorgung, wie es bisher beim analogen Telefon und ISDN Standard war, nicht mehr möglich. Sprich bei einem Stromausfall werden viele Bereiche eines Glasfasernetzes außer Betrieb sein, es sei denn die Netzbetreiber rüsten hier entsprechend mit USVs und Akkus auf und jeder hat in seinem Haus eine autarke Stromversorgung für seinen Glasfaserendpunkt und seinen Internetrouter.

Kurzes Video zum Glasfaserausbau: https://ul-we.de/glasfaser-bis-in-jedes-haus-ftth/

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Glasfasernetz#Fibre_to_the_home
https://de.wikipedia.org/wiki/Koaxialkabel
https://www.badische-zeitung.de/schnelles-internet-fuer-herrischried–201598448.html
https://www.badische-zeitung.de/ab-2022-surft-der-gvv-mit-highspeed–201370549.html
https://www.badische-zeitung.de/stadtwerke-waldkirch-verlegen-glasfasernetz-in-buchholz–200349304.html
https://www.n-tv.de/ratgeber/Gesetz-verbietet-Schneckentempo-Internet-article22541188.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE
https://www.heise.de/news/Gesetzesnovelle-soll-schnelles-Internet-fuer-alle-bringen-6034967.html

OVG Münster erläßt Einbauverbot für Smart-Meter

Das Oberverwaltungsgericht Münster (OVG Münster) hat per Entscheid vom 04. März 2021 den “Smart Meter Rollout” in Deutschland vorläufig gestoppt. In einem Eilverfahren ist es zu der Einschätzung gekommen, dass eine Verfügung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) voraussichtlich rechtswidrig ist. Die Umsetzung der Verfügung des BSI wird daher ausgesetzt und damit auch die Einbauverpflichtung für intelligente Stromzähler gestoppt. Der Beschluss des 21. Senats ist unanfechtbar.

Zusammenfassend bedeutet dies, daß weder ein Energieversorger noch ein Endverbraucher dazu gezwungen werden kann, sich ein digitales Smartmeter einbauen zu lassen. Die bisherigen analogen Stromzähler behalten ihre Gültigkeit und dürfen weiter eingebaut und verwendet werden.

Quelle:
https://www.iwr.de/news/ovg-muenster-stoppt-einbauverpflichtung-fuer-intelligente-messsysteme-news37292

Messungen von Elektrosmog im Licht mit Hilfe des neuen 5G-E-SMOG-Spion

Eine wenig bekannte Elektrosmogquelle ist das “blinkende Licht”, welches durch die 50 Hz des Wechselstroms (AC) verursacht wird. Für den E-SMOG-Spion gibt es hier ein entsprechendes Sonderzubehör mit welchem sich dieses messen läßt. In diesem Video zeigt Ulrich Weiner anhand des neuen 5G-ESMOG-Spions einige einfache Messbeispiele.


Die Bezugsquelle für dieses Gerät inkl. des Rabattcodes ist unter https://ul-we.de/empfehlungen/ zu finden. Weiteres über Messgeräte: https://ul-we.de/category/faq/messgerate/  Tipps wie sich Elektrosmog vermeiden läßt ist unter: https://ul-we.de/category/faq/elektrosmog-vermeiden/

Wie nutze ich Telegram ohne ein Smartphone?

Einige der häufigsten Fragen in letzter Zeit war, wie sich Telegram ohne Smartphone und ohne Handy nutzen läßt. Hintergrund ist die Registrierung bei Telegram, welche eine Mobilfunknummer erfordert. Dies läßt sich via einer virtuelle Mobilfunknummer, welche ohne eine Funkverbindung und ohne die Erzeugung von Elektrosmog funktioniert, umsetzen. Weitere Details entnehmt Ihr diesem Video.

Erforderliche Programme:
Telegram: https://telegram.org
Bluestacks: https://www.bluestacks.com

Weiterführende Links zu ähnlichen Themen:
Internetelefon für unterwegs und zu Hause:
https://ul-we.de/internetelefon-fuer-unterwegs-und-zuhause/

Wie nutze ich Whats-App ohne ein Smartphone?
https://ul-we.de/wie-nutze-ich-whats-app-ohne-ein-smartphone/

Empfehlungen zu Bezugsquellen und Rabatten:
https://ul-we.de/empfehlungen/

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