Ulrich Weiner

Die Schweiz schaltet das digitale Fernsehen (DVB-T) endgültig ab

Ganz überraschend gibt das Schweizer Fernsehen (SRF) bekannt, daß zum 03.06.2019 alle ca. 200 Fernsehsender im Land abgeschaltet werden. Damit stellt die Schweiz das Aussenden des digitalen Fernsehens (DVB-T) ein. Grund ist die geringe Nachfrage. Weniger als 2% der Bevölkerung nutzen diese Technik und so stehen die hohen Stromkosten und der Unterhalt dieser Sendeanlagen nicht im Verhältnis zu den wenigen Nutzern. Hauptsächlich wird Fernsehen über Satellit, Kabelfernsehen und Internet geschaut. In Deutschland sind die Zahlen ähnlich, trotzdem wird an dieser Technik festgehalten und die über 800 Sendeanlagen weiter betrieben. Nur einige wenige in ländlichen Gebieten wurden im letzten Jahr abgeschaltet. Gerade im Zeitalter des Klimawandels und der Elektrosensibilität sollte dringend auch in unserem Land über eine Abschaltung dieser Sender nachgedacht werden.

Quellen:
https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/Schweiz-schaltet-das-DVB-T-Signal-am-3-Juni-ab-Was-dies-fuer-deutsche-Zuschauer-bedeutet;art372586,10100919
https://de.astra.ses/sites/default/files/2018-06/Astra%20TV-Monitor%202017.pdf

Eine Antwort auf Die Schweiz schaltet das digitale Fernsehen (DVB-T) endgültig ab

  • Leider wird in der Schweiz gleichzeitig das DAB+ (digitaler Rundfunk) flächendeckend ausgebaut und die Sendeleistung gegenüber früher überall um den Faktor 5-10 erhöht. Cleichzeitig handelt es sich im Vergleich zum analogen UKW um ein sehr komplexes moduliertes digitales Signal mit einer übergeordneten Taktfrequenz von 10.4 Hz. Das durchdringt jede Gebäudehülle, auch Beton, bis ins 3.UG. Der Takt ist viel s hlimmer als bei WLAN, weil die einzelnen über 1500 Träger bei ca. 230 MHz sind. Je tiefer die Frequenz, desto höher die Wanddurchdringung.
    Was durch Beton geht, geht auch durch unsere Körper.
    Das gleiche passierte schon im 2011 in Stuttgart. Die Reklamationen elektrosensibler Personen stieg damals schlagartig an. Die Schweiz hat nichts gelernt. Im Gegenteil.

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