Ulrich Weiner

Digitalfunk

Weiterhin Probleme beim digitalen Behördenfunk

Wie ein aktueller Bericht aus Bayern zeigt, muß die Münchner Polizei mit bis zu 100 fehlerhaften Digital-Funksprüchen pro Tag kämpfen. Man versucht sich mit Filtern und einer Information an den Absender zu helfen, damit dieser seinen Funkspruch wiederholt. Bei besonders eiligen Informationen und in Notfallsituationen ist dies eine Verzögerung, welche lebensentscheidend sein kann. Diese Probleme sind Systembedingt und seit Jahren bekannt. Unabhängigen Fachleuten stufen den TETRA-Digitalfunk als ungeeignet für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) ein und nennen ihn „Kieslasterfunk“. Dennoch wird er trotz reichlich Widerstand aus den Behörden und der Bevölkerung politisch umgesetzt. Das ursprüngliche Projekt was Deutschlandweit bis 2006 fertig sein und 1 Mrd. DM kosten sollte, ist in der Zwischenzeit bei mindestens 12 Mrd. Euro angekommen und immer noch nicht funktionsfähig. Notgedrungen greifen immer mehr Landkreise auf den bewährten analogen Funk zurück und viele Polizeibeamte nutzen ihr privates Handy um in Kontakt bleiben zu können. Eine Zusammenfassung zu dem Thema ist unter https://ul-we.de/category/faq/tetra/ zu finden. Wer sich gezielt für die dokumentierten Systemausfälle interessiert, findet diese unter https://ul-we.de/category/faq/tetra/systemausfalle/

Quellen zum aktuellen Artikel:
http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/digitalfunk-polizei-probleme-100~_page-2_-ad1768d3ce70b71a7c997a075a801070a8148197.html und http://www.top-fm.de/regional/nachrichten/muenchen-probleme-bei-digitalfunk-beschaeftigen-landtag_24226.html sowie http://www.gdp-luebeck-ostholstein.de/index.php/information/aktuell/370-offener-brief-an-den-innenminister-i-s-probleme-im-digitalfunk

Digitalfunk-Probleme: Gewerkschaft der Polizei mit offenen Brief an den Innenminister

Mit einem offenen Brief an den Innenminster sucht der Vorsitzende des Landesbezirks Schleswig-Holsteins, der Gewerkschaft der Polizei (GdP) um Hilfe bei den bisher ungelösten Funkproblemen beim TETRA-Digitalfunk. Wie er schreibt kamen damit schon einige seiner Kollegen in “lebensbedrohliche Notlagen”.

http://www.gdp-luebeck-ostholstein.de/index.php/information/aktuell/370-offener-brief-an-den-innenminister-i-s-probleme-im-digitalfunk

Dies ist nur ein Beispiel von Vielen. Überall kommt es zu den systembedingten gleichen Problemen. Die seit Jahren immer wieder gehörten schönen Worte der Politik haben bisher nicht geholfen, nur die Kosten steigen immer weiter. Von unabhängigen Fachleuten wird seit Jahren vor genau diesen Schwachstellen gewarnt und deren Lösungsvorschläge sind bisher nicht umgesetzt.

Eine Historie der dokomentierten Systemausfälle ist unter: https://ul-we.de/category/faq/tetra/systemausfalle/ Weiteres zu Tetra: https://ul-we.de/category/faq/tetra/

Gemeinde Herrischried reicht Petition gegen den TETRA-Digitalfunk beim Bundestag ein

Als im Spätsommer/Herbst des Jahres 2012 in der Gemeinde Herrischried zunächst undefinierbare Krankheitssymptome, wie Schlafstörungen, Nervosität, Nasenbluten (besonders bei Kindern), komische Gereiztheiten, Depressionen, diverse Arten von Tinitus etc. auftraten, startet die Gemeinde eine Umfrage in der Bevölkerung.

Da zu diesem Zeitpunkt die Stellungnahme der öffentlichen Behörden war, dass der neue Funkturm erst im Jahre 2013 ein geschalten wird, dachte daran niemand und er war auch nicht Inhalt der Befragung, wie Bürgermeister Christof Berger betont. Erst Monate später wurde dann bekannt, an welchem Tag der neue TETRA-Sendeturm tatsächlich in Betrieb gegangen war und erstaunlicher weise begannen bei all den Betroffenen die Beschwerden exakt nach diesem Tag.

Daraufhin hat die Gemeinde mehrer Briefe an die zuständigen Behörden geschrieben um den Sachverhalt aufzuklären. Als Antworten kamen vor allem Falschaussagen und Verharmlosungen, welche Schritt für Schritt widerlegt wurden. Als Konsequenz wurde jetzt eine Petition erstellt, um diesen Umstand an den jeweiligen Behörden vorbei, direkt in den Bundestag zu bringen. Diese enthält neben den gesundheitlichen Beschwerden der Bevölkerung, auch die genaue Auflistung der Falschaussagen, welche regionalen und überregionalen Behörden mit Namen und Briefnachweis der Verfasser.
Die Internetseite der Petition ist unter  http://tetrafunk-abschalten.jimdo.com

Petition

Erfahrungen der Anwohner der ersten TETRA-Sendemasten in England (2001 bis 2004)

TETRA in Herrischried: Einschlafprobleme, Erschöpfung, Nasenbluten, Depression und Reizbarkeit

Tetra-Digitalfunk Innenministerium Baden-Württemberg der Falschaussage überführt

Herrischried: TETRA-Signale sind doch messbar

Herrischrieder Gemeinderat: TETRA-Betrieb einstellen bis die Unbedenklichkeit nachgewiesen ist

WHO stuft hochfrequente elektromagnetische Strahlung in die Liste der Krebsstoffe ein

Warum werden die deutschen Grenzwerte von internationalen Wissenschaftlern als ungeeignet eingestuft?

Sabine Spitz, Weltmeisterin, Olympiasiegerin und mehrfache Deutsche Meisterin im Mountainbike-Sport, unterstützt die Herrischrieder Petition

Prominente Unterstützung erhält die Pressekonferenz in Freiburg durch Sabine Spitz. Sie selber ist in Herrischried geboren und hat diverse Erfahrungen mit der Funktechnik. So wurde für sie und andere Sportler ein langjähriges Trainingscamp nahezu unbenutzbar, nachdem bei einer Renovierung das ganze Gebäude mit W-LAN Routern für die schnurlose Internetversorgung ausgestattet wurde. „Es war kaum mehr möglich richtig zu schlafen und die sportlichen Leistungen gingen rapide zurück“ berichtet sie. Seitdem ist sie mit diesen Technologien vorsichtiger und hat auch immer einen Abschirmbaldachin aus Silberstoff dabei, wenn sie auf Reisen ist.

http://www.badische-zeitung.de/herrischried/bundestag-soll-tetrafunk-stoppen

Weitere Prominente gegen den TETRA-Funk: https://ul-we.de/stefanie-hertel-gegen-tetra/

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