Fragen zu Funklöchern

Schweizer Ständerat lehnt Industrie-Grenzwerte ab

Eine sehr erfreuliche Nachricht erreicht uns heute aus der Schweiz: Der Ständerat hat mit knapper Mehrheit, den zuvor durch den Nationalrat eingebrachten Grenzwert, abgelehnt. Damit ist der Versuch der Industrie fehlgeschlagen, den rein auf eine thermische Sichtweise basierenden, Industriegrenzwert des Münchner ICNIRP-Vereins auch in der Schweiz einzuführen. Die Mobilfunkindustrie wurde nicht müde, direkt und durch ihr nahe stehende Politiker, damit zu werben, daß dieser Grenzwert für einen weiteren Ausbau des Mobilfunknetzes unbedingt erforderlich sei.

Die Mobilfunkindustrie hatte sogar gedroht, daß es ohne diesen Grenwert bald zu Problemen in der Handyversorgung kommen  und sich die Schweiz vom “Fortschritt” abkoppeln würde. Ausserdem wären ohne die Grenzwerterhöhung  auch eine Menge an Arbeitsplätzen gefährdet. Natürlich ist dies weit von der Realität entfernt, aber dies ist eben die übliche Masche.

Was die Politiker des Ständerates aber am meisten überzeugt hat, waren die vielen Zuschriften von Betroffenen. Deren Not und die Wahrscheinlichkeit, daß es jeden Menschen, jederzeit selbst erwischen kann, hat die knappe Mehrheit bewirkt.

Quelle: https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-verhandlungen?SubjectId=38826 und https://www.heise.de/newsticker/meldung/Rueckschlag-fuer-Ausbau-des-Schweizer-Mobilfunknetzes-3568005.html

Filmbeiträge: http://tp.srgssr.ch/p/portal?urn=urn%3Asrf%3Aais%3Avideo%3A79105732-9f38-4351-aa4e-d05a0cfedc4d&autoplay=true&legacy=true&width=640&height=360&playerType=

Situation in Deutschland: https://ul-we.de/die-entstehung-der-26-bimschv-und-deren-entwicklung-bis-in-die-gegenwart/

Suzanne Sohmer – 10 Jahre Flucht

Suzanne Sohmer ist einer der bekanntesten und mit am besten dokumentiertesten Fällen der sogenannten Elektrohypersensibilität (EHS). Bei Ihr kommt es unter dem Einfluss digitaler Funkstrahlung zu einer übermäßigen Ausschüttung von Calcium aus den Zellen. Tritt dieser Fall ein, muß ihr sofort per Infussion hochdosiertes Calcium zugeführt werden, ansonsten besteht Lebensgefahr. Dies kann nur durch einen Aufenthalt in den letzten Funklöchern verhindert werden. Dort lebt sie seit vielen Jahren und berichtet darüber in diesem aktuellen Bericht: https://www.scribd.com/document/330541562/Flucht-10-Jahre-Elektrosensibel

Ihr Fall ist auch in einigen Fernsehbeiträgen dokumentiert z.B.: https://ul-we.de/oberammergau-wenn-das-handy-krank-macht/

Weitere Berichte von Ihr und anderen Betroffenen unter: https://ul-we.de/category/faq/berichte-von-betroffenen/

Leserbrief zum Thema Funklochtourismus

“Der heutige Feriengast geht nicht in ein Haus ohne W-LAN”, lautete das Fazit des Marketingausschusses des Zweckverbandes Breisgau-Süd-Tourismus in seiner jüngsten Sitzung. So zu lesen in dieser Zeitung. Man möchte hinzufügen, “und er geht auch nicht in ein Restaurant, in dem kein Fleisch angeboten wird”. Kurzsichtig und engstirnig ist diese Denke. Die Gastronomie hat längst erkannt, dass man sich provitabel um die Vegetarier und Veganer kümmern kann, doch beim Thema Mobilfunk ist man leider noch nicht so weit. Der Slogan “Gesundes Schlafen und Wohnen ohne Funkbelastung” wird hierzulande noch nicht erkannt und so bleibt die größer werdende Zielgruppe der Elektrosensiblen außen vor. Stattdessen soll nun im Gemeinderat M. wieder einmal die Diskussion um einen weiteren Mobilfunkmasten angestoßen werden, der die Verbesserung der Funkversorgung zum Ziel hat. Andere sind da schon weiter: Das Portal www.ferien-ohne-elektrosmog.com vermarktet gezielt Unterkünfte, die das Alleinstellungsmerkmal des gesünderen Wohnens für sich entdeckt haben und aus der “Not” eine Tugend machen. Sie haben erkannt, es gibt eben doch nicht nur Fleischesser!

Der Brief ging an die Badische Zeitung. Verfasser F.T.

HOW WE ARE KILLING OURSELVES – WIRELESS RADIATION

TV-Dokumentation über Elektrosensibilität und Mobilfunk – „Wie wir uns selbst töten – Funkstrahlung“ (Dafna Tachover)

Diese 30-minütigen TV-Dokumentation über die Epidemie der Elektrosensibilität,  wurde, um 21 Uhr abends zur Hauptsendezeit gezeigt, welche die höchsten Zuschauerraten des Tages aufweist.
Der Name „Wie wir uns selbst töten – Funkstrahlung“, der für die Dokumentation gewählt wurde, lässt keine Zweifel über die Mitteilung des Films offen.

Der TV-Kanal brachte vorher dauernd einen sehr effektiven und alarmierenden Werbetrailer für den Film und machte damit viel Aufsehen, meiner Ansicht nach war der Trailer sogar besser als der Film selbst.

Der Direktor plante einen 10-minütigen Film zu EHS als Teil eines Filmes über die Krankheiten des 21. Jahrhunderts, aber dann, nach der intensiven Arbeit mit uns, haben sie die Grösse des Problems erkannt und die Lügen und wie wichtig es ist, die Bevölkerung kompromisslos zu warnen und sie haben entschieden, einen 30-minütigen Dokumentarfilm über EHS und WiFi an Schulen zu drehen.

Der Moderator war eine bekannte TV-Persönlichkeit und sein Ton war kompromisslos – keine vielleicht, vorsorglich etc, der Ton war: Da ist eine Epidemie da draussen. Funkstrahlung schadet und es ist Zeit für uns aufzuwachen, weil es bereits sehr spät ist. Zu Beginn sagte der Moderator, dass mindestens 800’000 Personen in Israel, d.h. 10% der Bevölkerung, bereits an verschiedenen Stufen von EHS leiden. Zweimal wurden Teile meines Interviews gesendet in welchem ich sagte, dass die Strahlenbelastung bereits höher ist und noch weiter steigen wird.

Die beiden „Experten“ der Behörde, die den Israelischen Obersten Gerichtshof angelogen hatten, gaben in der Sendung zu, dass die thermischen Sicherheitsgrenzwerte irrelevant seien (im Gegensatz zu dem, was sie beim Obersten Gerichtshof gesagt hatten). Ich habe vor, in Aktion zu treten, da sie nun vor der Kamera das Gegenteil von dem, was sie dem Obersten Gerichtshof gesagt haben, zugegeben haben und kein Zweifel mehr besteht, dass sie Meineid geleistet haben.

Dafna Tachover
http://ehsfighback.blogspot.com/
(aus dem Englischen übersetzt)

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