Ulrich Weiner

Mobilfunksender

Frage: Woher bekomme ich genaue Informationen über einen bestehenden Funkturm?

Antwort:

Die Bundesnetzagentur ist nach dem Umweltinformationsgesetz (UIG) verpflichtet, sämtliche Informationen zu einem Sendestandort herauszugeben. Dafür reicht ein formloses Schreiben mit der genauen Ortsangabe des Senders aus. Anbei zwei Musterschreiben zum herunterladen:

Musterschreiben Bundesnetzagentur Bayern

Musterschreiben Bundesnetzagentur Baden-Württemberg

Alle weiteren Bundesländer teilen sich nachfolgende Standorte, bitte die Musterschreiben entsprechend anpassen:

Leipzig/Erfurt
Berlin/Magdeburg
Dortmund/Münster
und
Köln

Die Anschriften aller zuständiger Außenstellen der Bundesnetzagentur sind unter https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Allgemeines/DieBundesnetzagentur/UeberdieAgentur/Standorte/Standorte-node.html

Vortrag Dr. med. Hans-Christoph Scheiner über die Gefahren des Mobilfunk am 23.02.2008 in Chur/Schweiz

Dr. med. Hans-Christoph Scheiner spricht ausführlich über die gesundheitlichen Gefahren des Mobilfunks, der Schnurlostelefone nach DECT und der W-LAN Technik. Dieser Vortrag fand am 23.02.2008 in Chur (Schweiz) statt. Bedingt durch einen Verkehrsunfall, war auch Ulrich Weiner an dieser Veranstaltung mit dabei und spricht im Anschluß über seine persönlichen Erfahrungen.

Anhäufungen von Krebsfällen rund um britische Mobilfunkmasten

Orginaltitel: „Cancer Clusters at Phone Masts“
erschienen in “The Sunday Times” von Daniel Foggo am  22. April 2007.

Rund um einen Mobilfunkmasten sind sieben Anhäufungen von Krebsfällen und anderen ernsthaften Erkrankungen entdeckt worden. Dies verursacht zunehmende Sorgen wegen potenziellen gesundheitlichen Auswirkungen dieser Technologie. Untersuchungen an diesen Orten zeigen ein hohes Aufkommen von Krebsfällen, Bluthochdruck und Hirnblutungen innerhalb eines Radius von 360 Metern rund um die Mobilfunkmasten.

Eine Studie, in Warwickshire, zeigt 31 Krebsfällen in einer einzigen Straße. In einem anderen Stadtteil sind 30 Angestellten einer Spezialschule, mit Sicht auf einen 30 Meter hohen Mobilfunkmasten, seit dem Jahr 2000 an verschiedenen Tumoren erkrankt. In einem weiteren Viertel leiden die Menschen unter anderen signifikanten Gesundheitsproblemen.

Der Mast wurde vom Mobilfunk-Betreiber O2 nach der Vorlage der Beweise durch die lokale Bürgerinitiative, abgebaut. Jeglicher Hinweis auf die Entstehung möglicher Erkrankungen wurde vom Mobilfunkbetreiber zurückgewiesen. Allerdings gab O2 zu, dass diese Entscheidung selten und ungewöhnlich gewesen sei. Die Sendeanlagen haben in ganz Großbritannien Proteste bei tausenden Bürgern verursacht, welche mit ansehen müssen, wie jede Woche neue Anlagen hinzu- kommen. In Großbritannien sind es ca. 47 000 Masten.

Dr. Walker, ein Wissenschaftler, der die Cluster-Studien mit Hilfe lokaler Aktivisten in Devon, Lincolnshire, Staffordshire und in den West Midlands gesammelt hatte, sagte, er sei überzeugt, dass es einen potenziellen Zusammenhang zwischen dem Winkel des Antennenstrahls, der von den Antennen eines Mastes ausgesendet wird, und den Erkrankungen, die in der lokalen Bevölkerung entdeckt wurden, gebe. „Masten sollten von Ballungsgebieten und von Schulen entfernt werden und die Leistung sollte heruntergefahren werden“, sagte er. Einige Wissenschafter glauben bereits, dass solche Zusammenhänge existieren und Studien in anderen europäischen Ländern weisen auf eine Zunahme der Krebsfälle in der Nähe von Masten hin. 2005 hat Sir William Stewart, Vorsitzender der Gesundheitsbehörde, gesagt, dass er vier solche Sudien gefunden hat, die in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen sind, das Gesundheitsrisiko blieb jedoch unbewiesen.

Ouelle:
https://archive.is/zTSlk
http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/article1687491.ece

Buchtip: Mobilfunk – die verkaufte Gesundheit

Von Dr. med. Hans-Christoph Scheiner und Ana Scheiner

Ein ungemein wichtiges Buch aus ärztlicher Sicht – aus der Mobilfunk-Diskussion nicht mehr wegzudenken … Das Buch nennt die Gefahr beim Namen und zeigt auf, wie man sich wehren kann.

Inhalte:
Kinder sind die ersten Opfer.

Wie die technischen Informationstechnik die Biologie stört.

Wie technische Information zur biologischen Desinformation wird.

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Michaels Verlag, 2. Aufl. Nov. 2006, ISBN 13:978-3-89539-170-5

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