Ulrich Weiner

Gesundheit

W-LAN im Klassenzimmer gesundheitlich bedenklich

Mit dieser Aussage veröffentlicht der Walliser Bote in seiner Ausgabe vom 16.10.2014 ein wichtiges Thema, was im Moment an vielen Schulen für Aufregung sorgt. Während sich das Schweizer Bundesamt für Umwelt aus dieser Frage heraus hält und nur mit den Worten „Langzeit- und nicht-thermische Auswirkungen sind zurzeit noch ungenügend erforscht“ reagiert, verbietet die Französische Nationalversammlung den W-LAN an Kindergärten und beschließt ein Werbeverbot von Tablet-Computern für Kinder. Dies ist nach dem dortigen Handyverbot für unter 14 Jahren, ein wichtiger nächster Schritt um die heranwachsende Generation vor der weiter zunehmenden Funkbelastung zu schützen. https://ul-we.de/frankreichs-nationalversammlung-verbietet-w-lan-an-kindergaerten/

Schon im Jahr 2007 empfahl der Bayrische Landtag auf den Einsatz von W-LAN an Schulen zu verzichten und stattdessen auf Kabelgebundene Netzwerke zurückzugreifen, siehe https://ul-we.de/bayrischer-landtag-raet-schulen-von-w-lan-ab/

Immerhin hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits im Jahr 2011 die Funkstrahlung in die Liste der krebserregenden Stoffe aufgenommen und damit auf die gleiche Stufe gestellt wie das Pflanzenschutzmittel DDT und das Gas Benzol, siehe https://ul-we.de/who-stuft-hochfrequente-elektromagnetische-strahlung-in-die-kategorie-2b-auf-die-liste-der-krebsstoffe-ein/

Als Beispiel über die gesundheitliche Relevanz dieser Technologie empfehle ich den Versuch der „Jugend-forscht“ Gewinnerin Caroline Schick mit Mehlwürmern unter W-LAN Bestrahlung: https://ul-we.de/jugend-forscht-mehlwuermern-unter-w-lan-bestrahlung/

Immer mehr Schulen erkennen, dass ein W-LAN Netzwerk die ohnehin schon schwierige Konzentration der Schüler, weiter verschlechtert und die hohe Abhängigkeit zu Smartphone, Tablet und Laptop noch weiter verstärkt. Ein Beispiel sind auch Schulen in den USA, welche das Lernen am PC wieder eingestellt haben, da sich diese Gerät nur als Ablenkung erwiesen haben, siehe https://ul-we.de/web-0-0-us-schulen-schwoeren-computern-wieder-ab/

Eine Sammlung von weiteren Beiträgen zu diesem Themenbereich und von Schulen die vom W-LAN wieder aussteigen, sind unter https://ul-we.de/category/faq/schulen/

Frage: Wie wird mit den gesundheitlichen Auswirkungen von Mobilfunk in anderen Ländern umgegangen?

Hier einige Beispiele:

Italien: Gerichtliches Urteil bestätigt Gehirntumorentstehung durch Mobiltelefonnutzung

Taiwan: Knapp 1500 Sendeanlagen für Mobilfunkdienste mussten abgebaut werden.

Spanien: Per Gerichtsbescheid wurden die Mobilfunkkonzerne zum Abbau von 3000 Handyantennen verpflichtet.

Frankreich: Erläßt nach vielen Protesten aus der Bevölkerung, den Reihen der Ärzte und Wissentschaftler ein EMF-Maßnahmenpaket.

Österreich: Die Ärztekammer warnt vor Handynutzung und fordert ein Verbot für Kinder.

EU: Die EU-Umweltagentur warnt vor Funkstrahlung und fordert eine Senkung der Grenzwerte in allen Mitgliedsländern

USA: San Francisco verpflichtet Mobilfunkshops zur Angabe der Handystrahlung
Der englische Originaltext ist unter http://www.ktvu.com/news/23913688/detail.html

Vortrag Dr. med. Hans-Christoph Scheiner über die Gefahren des Mobilfunk am 23.02.2008 in Chur/Schweiz

Dr. med. Hans-Christoph Scheiner spricht ausführlich über die gesundheitlichen Gefahren des Mobilfunks, der Schnurlostelefone nach DECT und der W-LAN Technik. Dieser Vortrag fand am 23.02.2008 in Chur (Schweiz) statt. Bedingt durch einen Verkehrsunfall, war auch Ulrich Weiner an dieser Veranstaltung mit dabei und spricht im Anschluß über seine persönlichen Erfahrungen.

Pariser Bibliotheken schalten W-LAN-System nach gesundheitlichen Beschwerden ab

Wie die französische Zeitung 20 minutes berichtet, haben 40% der Mitarbeitern nach Inbetriebnahme des WLAN über Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Übel- und Müdigkeit geklagt. Die WLAN-Systeme bleiben nun solange abgeschaltet, bis genauere Studien vorliegen.

Im Sommer hatte die Stadtverwaltung das Projekt “Paris Wifi” aus der Taufe gehoben. Mit hunderten von Hotspots sollte Paris zur digitalen Stadt aufgerüstet werden, darunter auch die Netze der vier Bibliotheken, die nun aber bis auf weiteres abgeschaltet bleiben.

Umweltschützer fordern nun die Stadt Paris auf, den Ausbau des öffentlichen WLAN-Netzes zu stoppen, bis geklärt ist, ob gesundheitliche Gefahren bestehen.

Die Umweltorganisationen Priartem und Agir hatten vor einigen Monaten schon einen WLAN-Stopp für Schulen gefordert.

Entsprechende Presseartikel:

Pariser Bibliotheken schalten Drahtlos-Netze ab
http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,521763,00.html

La connexion wi-fi sur le fil du rasoir
http://www.20minutes.fr/article/199198/Paris-La-connexion-wi-fi-sur-le-fil-du-rasoir.php

Elektrosmog: Bibliotheken schalten WLAN ab
http://www.chip.de/news/c1_news_29742346.html

WLAN-Netzte in Paris abgeschaltet
http://derstandard.at/?url=/?id=3000326

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