Ulrich Weiner

Handy

ADHS und der digitale Funk entwickeln sich parallel

Die Meldungen über die Zunahme von ADHS bei Kindern und Jugendlichen reißt nicht ab. So berichtet heute der Deutschlandfunk unter http://www.dradio.de/aktuell/1993666/über einen weiteren Anstieg zwischen 2006 und 2011 bei den unter 19-Jährigen von 42 Prozent, wie aus dem Arztreport 2013 der Krankenkasse Barmer GEK hervorgeht. Rund 620.000 Kinder und Jugendliche hatten 2011 laut ärztlicher Diagnose das sogenannte Zappelphilipp-Syndrom, davon waren 472.000 Jungen. Parallel zu dieser Entwicklung hat auch die digitale Funktechnik in allen Lebensbereichen rasant zugenommen. Fast jedes Kind gilt heute als “Passivtelefonierer” oder “Passiv-W-LAN-Surfer”, da in nahezu jedem Haushalt ein Schnurlostelefon, ein oder mehrere Handys, sowie W-LAN Router eingesetzt werden. Die Strahlenbelastungen, welche von außen in die Häuser kommen, nehmen ebenso zu z.B. durch den Ausbau der Mobilfunknetze, den Neubau von vier LTE– und einem TETRA-Netz, die Umstellung auf digitales Radio DAB und digitales Fernsehen DVB-TMehre Studien, haben diesen Zusammenhang bestätigt. Erschreckend dabei ist, daß die Strahlenbelastung der Mutter auch schon beim Ungeborenen seine Auswirkungen hat.
https://ul-we.de/appell-des-russischen-nationalen-komitee-zum-schutz-vor-nicht-ionisierender-strahlung-rncnirp/

https://ul-we.de/adhs-ahnliche-symptome-durch-handystrahlung/
https://ul-we.de/studie-elektrosmog-erhoht-das-asthmarisiko-bei-babys/

Kühe, die neue Kundengruppe der Mobilfunkindustrie

Wer glaubt eine solche Überschrift ist eine Zeitungsente, der irrt. Nachdem es in Deutschland schon mehr Handys als Einwohner gibt, sucht die Mobilfunkindustrie jetzt nach neuen Absatzmöglichkeiten für Ihre Produkte. Da liegt es nahe, doch mal auf die Tierwelt zu schauen. Unterstützend kommt der Wandel von einer bäuerlichen zu einer industriellen Landwirtschaft dazu. So sollen jetzt Kühe mit Hilfe von Mobilfunkgestützten Analysegeräten ihren Landwirt informieren, wenn sie kurz vor dem Kalben stehen bzw. Empfängnisbereit sind. Die entsprechende Technik liefert die Firma Medria in Zusammenarbeit mit der Mobilfunksparte der Deutschen Telekom. Weitere Details unter http://www.funkschau.de/mobile-solutions/produkte/article/92191/0/Wenn_die_Kuh_per_SMS_den_Bauern_ruft/ 

Erneutes Gerichtsurteil in Italien: Zusammenhang zwischen Gehirntumor und Handy bestätigt

Nachdem bereits im Jahr 2010 ein Urteil des Oberlandesgericht in Brescia (Norditalien) für Schlagzeilen gesorgt hat, siehe https://ul-we.de/italien-urteil-zu-handy-und-gehirntumor-ist-jetzt-rechtskraftig/, legt jetzt das höchste Gericht in Rom nach und bestätigt den Zusammenhang zwischen Gehirntumor und häufiger Handynutzung. Eine Pressemeldung dazu ist unter http://www.tt.com/Nachrichten/5579438-2/handy-f%C3%BCr-tumor-verantwortlich-gericht-in-rom-sorgt-f%C3%BCr-aufsehen.csp erschienen. Interessant dabei ist, daß ähnliche Urteile  bereits im Jahr 2006 in den USA gefällt wurden, siehe https://ul-we.de/reportage-der-handykrieg/

Schwedische Studie: Handynutzung führt zu Schlafstörungen, Angst und Depressionen

Eine repräsentative Studie des Göteborger Universitätskrankenhauses an 4100 jungen Erwachsenen zwischen 20 und 24 Jahren kommt zu einem alarmierenden Ergebnis: Die intensive Nutzung von Handy und Internet führt zu erhöhtem Stress und löst darüber hinaus Angst, Schlafstörungen, Depressionen und psychische Krankheiten aus. Eine Kombination aus intensiver Internetnutzung am PC und intensiver Handynutzung erhöht demnach die negativen Symptome nochmals.

Weiteres unter http://www.derwesten.de/incoming/zuviel-handy-und-internet-machen-die-seele-krank-id6486004.html

Handy-Verbot am Steuer: Gerade junge Verkehrsteilnehmer halten sich am wenigsten daran

Wie eine aktuelle Umfrage der Institute Mensch-Verkehr-Umwelt und Makam Market Research im Auftrag des Allianz Zentrums für Technik (AZT) ergeben hat, gaben 17 Prozent der Befragten zwischen 18 und 24 Jahren an, häufig oder sehr häufig jemanden während der Fahrt anzurufen, ohne dabei eine Freisprecheinrichtung zu nutzen.

30 Prozent aller Befragten gaben an, während der Fahrt SMS bzw. Email Nachrichten zu lesen, davon 4 Prozent häufig oder sehr häufig. 20 Prozent verfassen hin und wieder auch selbst Nachrichten.

Rund jeder zehnte Verkehrsunfall sei auf Ablenkung am Steuer zurückzuführen, teilte das AZT mit. “Die Gefahren durch Ablenkung sind vielen Verkehrsteilnehmern zu wenig bewusst”, sagte AZT-Leiter Christoph Lautwasser.

Weitere Informationen unter http://www.heise.de/mobil/meldung/Studie-Vor-allem-junge-Fahrer-verstossen- gegen-Handy-Verbot-am-Steuer-1390817.html

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