Ulrich Weiner

Sendeanlagen

5G: Hundertausende neue Mobilfunksender spalten die Bevölkerung

Einer der letzten Beiträge der Sendung “Quer” mit dem Versuch einen etwas kritischen Blick auf das Thema des starken Mobilfunkausbaus zu legen. Natürlich werden wache Menschen, die sich zu dieser Thematik informiert haben, bereits in die “komische Ecke” gestellt. Das alles, obwohl eine Vielzahl an Studien und die Erfahrung anderer Menschen, die bereits neben solchen Sendeanlagen leben müssen, ihre Sicht bestätigen.

Wer in die Zeit schauen möchte, als die Medien wenigstens ab und zu und oft zur späten Stunde noch die Wahrheit sagen durften, dem empfehle ich nachfolgenden Link: https://ul-we.de/category/faq/als-die-medien-noch-die-wahrheit-sagen-durften/

Trotzdem bleibt die Kernaussage nach wie vor gültig: “Wer sich aktiv wehrt, hat auch am meisten Erfolg”. Nichtstun ist das Schlechteste, was man in der heutigen Zeit tun kann.

Offizielle Erlaubnis: Mobilfunkbetreiber dürfen zum Strom sparen Sendeanlagen abstellen

Nun ist es also offiziell: Die Bundesnetzagentur “erlaubt” es den Mobilfunkbetreibern Sendeanlagen abzuschalten und/oder ihr Dienstangebot zu reduzieren, um Strom zu sparen. Damit ist es jetzt zum ersten Mal nach außen offenkundig, dass die Digitalisierung und vor allem die Mobilfunknetze mit Ihren Sendeanlagen inkl. der ganzen dahinter liegenden Infrastruktur, erhebliche Stromfresser sind. Die Techniker wissen das schon lange, aber die Politik hat es bisher einfach verschwiegen. Genauso wie den hohen Stromverbrauch der Elektromobilität und der Wärmepumpen.

Zudem ist das Stromsparen in den Mobilfunknetzen ein erheblicher Widerspruch zum geplanten weiteren Ausbau. Das einfachste ist doch, nichts Neues dazu zu bauen, oder? Denn was bringt es, neue Sendeanlagen zu installieren, wenn diese dann wegen der Energieknappheit eh wieder abgeschaltet werden müssen?

Ein guter Spartipp ist doch, die “Funklöcher” in sehr dünn besiedelten Gebieten, vom weiteren Netzausbau zu “verschonen”.

Da werden sehr viele Ressourcen aufgewendet und sehr viel Strom für ganz wenige Menschen benötigt. Die meisten dort haben eh kein Handy- oder Smartphone. Wichtiger ist es, die Notrufsäulen und Telefonzellen weiter aufrechtzuerhalten, diese brauchen kaum Strom und sorgen für die nötige Infrastruktur, vor allem für Notrufe.

Weiterer interessanter Artikel zu diesem Thema:
Hoher Stromverbrauch und schlechte Klimabilanz für die Digitalisierung

Quelle:
https://www.inside-digital.de/news/telekom-vodafone-o2-duerfen-netze-auch-tagsueber-abschalten-das-sind-die-folgen

Angebliche “Verschwörungstheorie” bestätigt sich – 5G Sender werden an und in Straßenlampen montiert

Nun ist es so weit. Was lange den Warnern und Whistleblowern als “Verschwörungstheorie” negativ angelastet wurde, zeigt sich jetzt ganz offen. Die ersten Mobilfunkbetreiber gehen dazu über in den Innenstädten die Sendeanlagen für 5G in einem sehr geringen Abstand an die Straßenlaternen zu montieren.

Damit bewahrheitet sich, was bereits 2019 durch die Tagesschau angekündigt wurde und sich niemand so richtig vorstellen konnten: “5G startet im ersten Ausbauschritt mit 800.000 neuen Sendeanlagen“, siehe https://ul-we.de/5g-benoetigt-800-000-sendeanlagen/

5G-Funkzellen an Straßenlampen in der Kölner Innenstadt (Quelle Vodafone)

Mit Diesem engen Sende(r)netz soll es möglich sein, auch kleine und recht schwache Funkchips, wie sie z.B. in Reisepässen, EC-Karten und Personalausweisen etc. vorhanden sind zu erreichen. Das läuft natürlich alles unter dem Marketingbegriff “Internet der Dinge” kurz IoT, greift aber sehr in unser persönliches Leben und den Datenschutz ein.

Wer sich nicht vorstellen kann, wie diese Form der Überwachung in den Alltag eingreifen kann, dem empfehle ich einen Blick nach China. Dort ist vieles was bei uns erst Schritt für Schritt aufgebaut wird, bereits in Funktion.

Sozialpunktesystem mit Bargeldabschaffung und 5G in China:
https://ul-we.de/das-ueberwachte-volk-chinas-sozial-kredit-system/
https://ul-we.de/5g-in-china-wenn-der-staat-alles-sieht/
https://ul-we.de/china-500-m-60-kameras/

Quelle:
https://www.allround-pc.com/news/2022/5g-vodafone-verbaut-smart-cells-in-koelner-strassenlaternen

CSU bricht TETRA-Vereinbarung mit den Gemeinden

In den Jahren 2010 und 2011 begann der Bayrische Staat mit dem Aufbau von ca. 1000 neuen Sendeanlagen für das digitale Behördenfunknetz (BOS) im TETRA-Standard. Die begründeten gesundheitlichen Schäden und die bewiesene Untauglichkeit bei Großschadensereignissen, dieses veralteten Systems, siehe https://ul-we.de/category/faq/tetra/systemausfalle/ hat zu sehr viel Widerstand in der Bevölkerung und den betroffenen Gemeinden geführt. So wurde vielerorts vereinbart, daß diese Standorte ausschließlich für den Gebrauch durch den Staat und die Polizei genutzt werden dürfen. Kommerzielle Funkanbieter wurden ausgeschlossen. Unter dieser Voraussetzung haben viele Kommunen diesen Anlagen zugestimmt. Erstaunlich war, daß die meisten dieser Funktürme sehr massiv und mit genügend Platz für weitere Sendeantennen gebaut wurden. Dies hat damals schon vermuten lassen, daß die Bevölkerung, die Gemeinderäte und Bürgermeister mit diesem Argument nur zu ihrer Zustimmung überredet wurden um ihnen nach Bestehen eines solchen Bauwerkes  jede ihrer Einflussmöglichkeit zu nehmen.

Jetzt ist es so weit: Die Bayrische Staatsregierung kündigt den Kampf um die letzten Funklöcher an und möchte dafür die bisherigen TETRA-Funktürme für alle Mobilfunkanbieter zugänglich machen. Es sind wieder über 1000 neue Sendetürme geplant und es soll kein Keller mehr ohne Handyempfang bleiben. Wie gut die erhebliche Strahlenbelastung die ohnehin schon sehr angeschlagene Bevölkerung überstehen wird, läßt sich sehr leicht an den aktuellen Krankenkassenberichten einschätzen: https://ul-we.de/category/faq/mobilfunkstudien/berichte-der-krankenkassen/ Weitere Studien und medizinische Ausführungen dazu unter https://www.youtube.com/watch?v=Jw1ih04atbg

Quelle:
https://www.teltarif.de/telekom-netzausbau-bayern/news/73194.html
https://ul-we.de/category/faq/tetra/

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