Ulrich Weiner

W-LAN

Die nahe Zukunft: Der “Funkvernetze” Verkehr

Was bedeutet PLC bzw. D-LAN und ist das eine sinnvolle Alternative zu W-LAN?

PLC steht für Powerline-Communication und bezeichnet die Übertragung von Netzwerk- und Internetsignalen über eine normale Stromleitung. D-LAN ist die Bezeichnung eines Herstellers, aber es liegt die gleiche Technik zugrunde. Das Prinzip ist einfach: Durch Aufmodulieren eines Hochfrequenzsignals (meist im Kurzwellenbereich bis 30 MHz) auf eine Stromleitung können Datenverbindungen bis zu 100 M-Bit über eine kurze Entfernung innerhalb eines Hause übertragen werden. Diese wird zwischen zwei PLC-Adaptern, die einem größeren Stecker ähneln und eine oder mehrere LAN Buchsen zum Anschluss an das Internet/ Netzwerk oder PC haben, hergestellt (s. Abb.). Da allerdings die meisten Stromleitungen in über 98% der Haushalte nicht abgeschirmt sind, strahlen diese das Hochfrequenzsignal wie eine große Antenne ab. Da in einem Haus alle Stromkreise mehr oder weniger verbunden sind, wird die Hochfrequenzbelastung auch in alle Zimmer bis hin zu den Nachbarn verteilt. Wer gerne Radio im Mittel- und Kurzwellenbereich hört, wird sehr schnell merken, dass alle Programme durch PLC gestört werden. Natürlich ist die gesundheitliche Belastung anders als durch W-LAN, aber der Einsatz von PLC soll trotzdem vermieden werden. In jedem Fall ist der beste Weg, ein abgeschirmtes Netzwerkkabel (LAN) für die Internetnutzung zu verlegen. Dies ist die zuverlässigste und durch die Abschirmung ungefährlichste Verbindung zum Internet. Einige Stromversorgungsunternehmen planen zudem die PLC-Technik zum Ablesen von Stromzählern (Smartmeter) zu verwenden. Auch Anwendungen für das intelligente Stromnetz (Smart-Grid) sind geplant. Dieser zusätzlichen Strahlenbelastung der Haushalte gilt es vorzubeugen und auf verträglichere Techniken zu setzen.

Wie können beliebig viele PCs mit einem DSL-Router ans Internet angeschlossen werden?

Auch wenn alle Netzwerk- bzw. Internetanschlüsse an einem DSL-Router belegt sind, können dennoch weitere PCs angeschlossen werden. Am besten man besorgt sich einen “Switch”, der für wenige Euro in verschiedenen Größen zu bekommen ist. So lassen sich die Netzwerkanschlüsse beliebig “vermehren”. Im Prinzip ist das nichts anderes als ein Verteiler für Internetanschlüsse.

Warnung der österreichischen Ärztekammer vor Mobilfunk

“Wenn Medikamente in ihren Auswirkungen ähnliche Prüfergebnisse wie Mobiltelefone erzielen würden, dann würde man sie sofort vom Markt nehmen.” Dieser Schlusssatz eines Sprechers der Ärztekammer zu den Ausführungen von Mobilfunkbefürwortern sagt wohl eine ganze Menge über die vermeintliche Unbedenklichkeit von Mobiltelefonen.

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