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Zunehmende Digitalisierung im Beruf belastet das Familienleben und die Gesundheit

Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Universität St. Gallen, welche im Auftrag der Barmer-GEK an 8000 deutschen Arbeitnehmern durchgeführt wurde. Dabei stellte sich heraus, dass die ständige Erreichbarkeit, neben einem anhaltenden Stress, vor allem das Familienleben stark belastet. So gibt es deswegen viele Streits innerhalb von Eheleuten bzw. in Beziehungen, aber auch Konflikten zwischen Kindern und Eltern bzw. umgekehrt.

Die hauptsächlichen gesundheitlichen Auswirkungen, werden mit Einschlafschwierigkeiten, Kopf- und Rückenschmerzen, sowie emotionaler Erschöpfung angegeben. Insgesamt 23 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich durch ihre Arbeit ausgebrannt fühlten.

Vor allem Führungskräfte und jüngere Berufstätige verspüren laut Studie einen überdurchschnittlich hohen Digitalisierungsdruck. Genau dieser Punkt ist sehr entscheidend für die Zukunft unserer Wirtschaft: Denn sollten immer mehr Führungskräfte und Leistungsträger aus gesundheitlichen Gründen ausfallen, wird das nachhaltige Folgen auf den Technologiesstandort Deutschland haben. Da sich diese Entwicklung in allen führenden Industrieländern aufzeigt, ist ein sofortiges Handeln dringend erforderlich.

Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer GEK, fordert daher die Unternehmen auf, gesundheitlichen Risiken der Digitalisierung rechtzeitig entgegenzuwirken: „Digitalisierung des Arbeitslebens bietet nicht nur Chancen, falsch betrieben führt sie zu gesundheitlichen Risiken. Dem sollten Unternehmen in ihrem betrieblichen Gesundheitsmanagement früh entgegensteuern.

Wie praktische Schritte aussehen können, zeigen erste Unternehmen, welche in diese Richtung bereits gehandelt haben: http://ul-we.de/wp-content/uploads/2015/08/Vier-Erfahrungberichte-technischer-Alternativen.pdf

Quelle: https://presse.barmer-gek.de/barmer/web/Portale/Presseportal/Subportal/Presseinformationen/Aktuelle-Pressemitteilungen/160927-Digitalisierungsstudie/PM-Digitalisierungsstudie.html

DAK-Analyse: Höchster Krankenstand seit 20 Jahren

Der gesundheitliche Verfall der gesamten Bevölkerung wird immer offensichtlicher. Von Jahr zu Jahr sind immer mehr Arbeitnehmer für einen längeren Zeitraum arbeitsunfähig. Diejenigen, welche es nicht mehr zurück ins Arbeitsleben schaffen, sind bei diesen Zahlen bereits ausgenommen. Neben den klassischen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und der Atemwege, nehme die „psychischen Erkrankungen“ deutlich zu. Besonders das „Burn-Out-Syndrom“ geht in seinem Zuwachs ungebremst nach oben. Dabei ist wichtig zu sagen, dass alle Erkrankungen, welche die Ärzte in ihrer Ursache nicht erkennen können, schnell als „psychisch“ abgestempelt werden. So galten über Jahrzehnte z. B. die Magenschleimhautentzündung und nahezu alle Allergien als „psychisch bedingt“ Erst mit der Zeit setzte sich die Erkenntnis über die klaren Zusammenhänge durch und es konnte den Betroffenen geholfen werden. Da die digitale Mobilfunktechnik in nahezu jedem Haus und an jeden Arbeitsplatz eingezogen ist und deren Auswirkungen einer Vielzahl der Ärzte bis heute unbekannt ist, kann davon ausgegangen werden dass viele dieser „neuen psychischen“ Erkrankungen darauf zurückzuführen sind. Eine Fortbildung der Ärzte und ein Umdenken in der Politik ist dringend erforderlich, um den vielen Betroffenen helfen zu können.

Quelle: http://home.1und1.de/magazine/gesundheit/dak-analyse-krankschreibungen-erreichen-rekord-31782250

Burn-Out Entwicklung

Burn-Out Entwicklung 2004 begann die Einführung des UMTS Mobilfunkstandarts und Jahr für Jahr kamen immer mehr neue Sendeanlagen dazu.

Kinostart: „Thank you for Calling“

Der Filmemacher Klaus Scheidsteger ist der Mobilfunkthematik weiter treu geblieben und hat die Entwicklung dieser Technologie und der dahinter agierenden Verstrickung zwischen Industrie, Wissenschaft und Regierungen weiter beobachtet. Bekannt wurde er mit der Dokumentation „Der Handykrieg“. Darin zeigt er die ersten Gehirntumorpatienten, welchen es vor Gericht gelungen ist den Zusammenhang zwischen Handynutzung und der genauen Entwicklung ihrer jeweiligen Tumorart nachzuweisen. Diese gelten als die ersten juristischen Erfolge von Betroffenen gegen die Mobilfunkindustrie. Mittlerweile kamen weitere Urteile in Italien und Frankreich dazu. Mit der Einführung des Smartphones und der Zunahme der Strahlenbelastung im persönlichen Umfeld, hat sich die gesundheitliche Thematik dieser Technologie weiter zugespitzt. Gleichzeitig hat sich aber die Kommunikationsindustrie in so vielen Bereiche des Lebens vermeintlich unabdingbar gemacht, daß ähnlich wie bei den Banken, immer wieder von „too big to fail“ gesprochen wird und ein Nachweis der gesundheitlichen Schädigung der Mobilfunkstrahlung mit allen Mitteln verhindert werden soll. Wie dies in Praxis zu erreichen versucht wird, ist der Inhalt seines neues Filmes „Thank you for Calling“. Es darf mit gut recherchierten Details und Hintergrundinformationen gerechnet werden. Der Kinostart ist jetzt in Österreich erfolgt. Details unter http://www.filmladen.at/thank.you.for.calling
Eine Zusammenfassung weiterer Pressemeldungen zu diesem Film: http://kompetenzinitiative.net/KIT/KIT/thank-you-for-calling/

Zunahme der Strahlenbelastung in den Innenstädten

Es war nur eine Frage der Zeit, bis die ständig steigende Datenflut die Mobilfunkanbieter dazu zwingt, neue Standorte für Funkzellen zu finden. Gerade die Smartphonenutzung, führt in Gebieten mit einer hohen Menschendichte, wie z.B. in den Fußgängerzonen, zu deutlichen Kapazitätsengpässen in der Funkversorgung. Die Installation von offenen W-LAN Routern und Funkzellen in/an Straßenlampen, Litfasssäulen etc. war ein erster Versuch, aber nicht ausreichend. Jetzt soll in unterirdischen technischen Installationsschächten und oberirdischen Telekommunikationsverteiler, am Straßenrand, kleine Makro-Funkzellen eingebaut werden. Diese sollen die Funkantennen auf den Dächern entlasten und so viel wie möglich übernehmen. Damit steigt die Strahlenbelastung der Bevölkerung deutlich an. Gerade die Menschen welche in den Fußgängerzonen wohnen und arbeiten sind damit stärker der lebensgefährlichen Strahlung ausgesetzt. Nicht umsonst hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits im Jahr 2011 die Mobilfunkstrahlung in die Liste der krebserregenden Stoffe aufgenommen und warnt davor: http://ul-we.de/who-stuft-hochfrequente-elektromagnetische-strahlung-in-die-kategorie-2b-auf-die-liste-der-krebsstoffe-ein/

Quellen: www.tageswoche.ch/de/2015_47/basel/70406

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