Lebensgeschichte

My story in English

A propos de moi

Mein Leben mit dem Funk begann mit ca. zehn Jahren, als ich mir von meinem ersten ersparten Geld zwei „Walkie-Talkies“ kaufte. Die Möglichkeit, ohne Kabel zu kommunizieren, faszinierte mich so sehr, dass ich gleich auf ein Gerät mit einer höheren Reichweite sparte. Mit zwölf Jahren war es dann so weit, und ich nahm meine erste Funkstation mit einer Reichweite von ca. 30 km in Betrieb. Auch das war mir schnell zu wenig. Ich erfuhr von einem Bekannten, dass es die Möglichkeit gäbe, bei der damaligen Bundespost (heute Bundesnetzagentur) eine Prüfung zum Amateurfunkdienst abzulegen. Mit dem Bestehen der Prüfung erhielt man dann die Genehmigung, über die ganze Welt zu funken. Damit stand mein Entschluss fest, allerdings musste ich noch warten, bis ich 14 Jahre alt war, da dies damals das Mindestalter war. Ich nutzte die Zeit, um weitere Erfahrungen in der Funktechnik und Elektronik zu sammeln. Besonders sichtbar wurde dies am Ausbau meines Fahrrades. Als die Zeit reif war, bestand ich alles gleich beim ersten Mal.

Sommer 1992: Uli Weiner telefoniert mit einem Siemens P1 über das neue D1 Netz der Telekom. Im Vordergrund sein Funkfahrrad

Sommer 1992: Ulrich Weiner telefoniert mit einem Siemens P1 über das neue D1 Netz der Telekom. Im Vordergrund sein Funkfahrrad

Von da an hatte ich eine „Amateurfunk Sendegenehmigung“ und konnte jedenfalls theoretisch über die ganze Welt funken. Die notwendigen Geräte dafür waren für mich aber erst einmal finanziell nicht zu stemmen, und so begann ich wieder Geld zu sparen. Um das zu beschleunigen, bemühte ich mich um allerlei Jobs. Dabei bekam ich die Möglichkeit, neben der Schule Autotelefone einzubauen. Das machte mir natürlich sehr viel Freude, und zudem hatte ich immer mit den neuesten Modellen von Mobiltelefonen zu tun. So war sehr schnell klar, dass das mein Gebiet ist, und ich ging mit 16 Jahren in die Lehre zum Kommunikationselektroniker mit der Fachrichtung Funktechnik. Noch im letzten Lehrjahr beantragte ich einen Gewerbeschein und gründete mit 18 Jahren meine eigene Firma. Zunächst verkaufte ich Mobiltelefone und die ersten Handys. Später kamen auch ISDN-Telefonanlagen dazu. Die Nachfrage war sehr groß, und so wuchs alles recht schnell an. Mit 20 Jahren hatte der Betrieb bereits ca. 20 Mitarbeiter. Ich selber war sehr viel im Außendienst bei den Kunden vor Ort. So nutzte ich die Autotelefone und das Handy sehr intensiv. Mein Auto hatte sehr schnell den Spitznamen „Igel“ erhalten, weil es zwischen sieben und 15 Antennen auf dem Dach hatte, je nachdem, was ich gerade mal wieder am Ausprobieren war. Der Name war natürlich völlig berechtigt, da alles eingebaut war, was damals technisch möglich war. So gehörte ein Faxgerät genauso dazu wie ein mobiler Internetanschluss. Allerdings war dieser für heutige Verhältnisse sehr langsam und zudem damals nicht so wichtig, da die meiste Kommunikation über Fax und Telefon ging. Über gesundheitliche Auswirkungen der Funktechnik machte ich mir keine Gedanken, da ich immer dachte, wenn es wirklich gefährlich wäre, dann wäre es sicher verboten. Lediglich bei der Einführung der digitalen D-Netze gab es immer wieder Warnungen von einigen Ärzten und auch von Technikern aus meiner Umgebung. Sie sagten: „Pass mit der digitalen Funktechnik auf, es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis, dass das ungefährlich ist!“ Gehört habe ich das öfter, aber Gedanken habe ich mir keine darüber gemacht und munter weiter mit dem Handy telefoniert. Dies ging auch viele Jahre gut, bis es eines Tages damit begann, dass ich nach jedem Handytelefonat mich kaum mehr konzentrieren konnte. Ich wollte das erst nicht wahr haben und begann gezielt mit eigenen Tests. So verzichtete ich an mehreren Tagen ganz auf das Handy, um zu sehen, ob das etwas mit meiner Konzentration zu tun hatte oder nicht. Und tatsächlich, an den Tagen, an denen ich auf das Handy verzichtete, konnte ich mich um ein Vielfaches besser konzentrieren und mehr leisten als an den Tagen, an denen ich mit dem Handy telefonierte. Ich probierte dies über viele Wochen immer wieder aus, bis ich mir eingestehen musste, dass es da einen eindeutigen Zusammenhang gab. Ich fasste den Entschluss, den ganzen Betrieb so umzustrukturieren, dass wir ohne Handys arbeiten konnten. Das gelang sehr gut, und wir konnten durch einige Optimierungen nicht nur die Handynutzung auf Null reduzieren, sondern auch noch unsere Leistungsfähigkeit und die Umsätze steigern.

Leider verbreiteten sich die Handys sehr schnell, und so kamen immer mehr neue Sendemasten dazu. So machte ich sehr schnell Bekanntschaft mit dem Phänomen des „Passivtelefonierens“. Jedes Mal, wenn jemand in meiner Nähe mit einem Handy telefonierte, bekam ich die gleichen Symptome wie wenn ich selber telefonierte. So musste ich lernen, diesem so gut es ging auszuweichen. Am Anfang war das noch recht leicht, da in den meisten Gebäuden kein Empfang war und so zum Telefonieren immer ins Freie gegangen werden musste. Mit dem zunehmenden Netzausbau wurde es dann immer schwieriger, und ich bekam auch erste Probleme, wenn ich mich in der Nähe von Sendeanlagen aufhielt. 2002 gipfelte dieser Zustand in einem Zusammenbruch am Frankfurter Flughafen. Ich war gerade dabei mein Gepäck vom Band zu holen, als ich auf einmal massive Sehstörungen, gefolgt von Sprach- und Herzrhythmusstörungen bekam. Ich wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, und dort konnte alles gut dokumentiert werden. Die Ursache lag in der starken Mikrowellenbelastung durch die vielen Sendeanlagen am Flughafen. Schnell war klar, dass ich mein bisher gewohntes Leben so ohne weiteres nicht weiterführen konnte. Als ich aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen wurde und ich mich über mehrere Wochen zu Hause nicht erholen konnte, wagte ich einen Versuch: Als es von den Kräften einigermaßen ging, fuhr ich mit dem Auto mitten in den Wald. Dort blieb ich und übernachtete mehr schlecht als recht auf dem Rücksitz. Das Erstaunliche geschah: Nach zwei Tagen im Wald war ich so fit, dass ich am dritten Tag wieder ins Büro fahren und arbeiten konnte. Am Abend nahm ich dann alle verfügbaren Messgeräte aus dem Betrieb mit in den Wald. Tatsächlich, es war dort kein Handyempfang, auch kein Fernsehen und nur ein schwaches Radiosignal. Da ich es erst nicht glauben wollte, dass irgendwelche Funksysteme solche Auswirkungen auf meinen Körper haben, wiederholte ich diese Art von Tests auch mehrere Male. Die Sache wurde immer klarer: Der digital gepulste Funk verträgt sich nicht mit biologischen Systemen, sprich mit Mensch, Tier und Pflanze. Ich begann der Sache nachzugehen und fand über die Jahre sehr viele Studien, die all das belegen. Zudem lernte ich immer mehr Betroffene kennen. Am Anfang waren das vor allem Techniker, Ingenieure und Betriebspersonal von Sendeanlagen. Im Laufe der Jahre kamen aber immer mehr Menschen aus einem nicht technischen Lebensumfeld dazu. Alle hatten aber eines gemeinsam: Sie lebten entweder in der Nähe von Sendeanlagen oder hatten ohne es zu wissen selber einen Sender im Haus z.B. in Form eines Schnurlostelefons nach DECT und/oder W-LAN. Um dieses Wissen unter die Menschen zu bringen, begann ich damit, öffentliche Vorträge zu halten und die nichtsahnenden Mitbürger zu warnen.

Wohnwagen in einem der letzten Funklöcher

Um meinen Kräfteverfall zu stoppen, entschied ich mich, einen Wohnwagen zu kaufen und mit diesem in den wenigen Funklöchern Deutschlands zu leben. Dadurch habe ich die nötigen Erholungsmöglichkeiten, um wenigstens zeitweise in verstrahltes Gebiet zurückzukehren. Ein weiteres Hilfsmittel dafür stellt der Strahlenschutzanzug dar, den ich ab Verlassen des Funkloches ebenfalls trage. Durch den schnellen Netzausbau und das entsprechende Fortschreiten meiner Krankheit war es mir nicht mehr möglich, meinen Betrieb weiter zu führen. Ich musste alle Mitarbeiter entlassen und die Geschäftstätigkeit einstellen. Das, was ich zum Leben brauche, bekomme ich immer wieder geschenkt. Trotz dieser Umstände ist es mir wichtig, all die Arbeit ehrenamtlich zu tun. Besonders am Herzen sind mir die Kinder und Jugendlichen, die heute den Großteil dieser gefährlichen Technologien nutzen und dadurch immer mehr erkranken, oft unerkannt, dass es von ihrem geliebten Handy her kommt. Für die Aufklärungsarbeit an den Schulen setze ich meine meiste verbleibende Kraft ein. An nächster Stelle kommt dann schon der Kampf um die letzten Funklöcher. Dies ist besonders wichtig, um den Betroffenen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Zudem wäre es vielen möglich, ihre Berufe weiter ausüben, wenn sie rechtzeitig umziehen könnten. Auch die Last, die auf vielen Familien mit erkrankten Mitgliedern liegt, wäre dadurch für alle leichter zu tragen. Um diese Aufgabe zu bewältigen und auf mehrere Schultern zu stellen, bin ich Mitbegründer des Aktionsbündnisses für Strahlungsfreie Lebensräume e.V. (www.ab-strahl.de) Dort finden sich immer mehr Betroffene und solche, die nicht durch die Technik geschädigt werden wollen, zusammen. Auch dort wird jede Hilfe und Unterstützung gebraucht. Weitere Details über mein Leben und meine Arbeit finden sich auf dieser Internetseite.

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16 Antworten auf Lebensgeschichte

  • Lieber Uli, ich bin es Dir schon lange schuldig, zu schreiben. Mein Leidensweg begann vor ca. 13 Jahren. Ich wusste lange nicht, was mit mir los war. Durch Zufall entdeckte ich einen Zusammenhang zwischen meinen Beschwerden (Übelkeit, Herzrytmusstörungen…) und WLAN und schnurlosemTelefon. Später dann, als ich mein Haus verkauft und in einen fast leer stehenden Neubaublock eingezogen war, entdeckte ich, dass ich – weil ich damals noch fast keine Ahnung hatte (Ärzte zeigten mir im übertragenen Sinne eh einen Vogel) – neben eine Sendeanlage gezogen war. (Soviel zur Phobie vor Sendemasten!) Meine Beschwerden wurden immer schlimmer – war ja logisch
    (die 4 Nachbarn, die ich im Haus hatte, benutzten mir zu liebe LAN und nicht WLAN – das konnte es also nicht sein). Es hat dann aber lange gedauert bis ich herausfand, dass der seltsame Stab auf dem Nachbarblock eine Sendeanlage ist, die das gleiche bewirkt wie WLAN und co. Dann habe ich angefangen, mich richtig mit der Sache zu beschäftigen. Inzwischen leite ich seit über 2 Jahren eine Selbsthilfegruppe von Elektrosensiblen. Ich wohne auch wieder woanders. Es ist ein Elend! Zum
    Glück stößt man manchmal auch auf Verständnis bei Mitmenschen. Aber sobald das Verständnis dauerhaft notwendig ist, ebbt es häufig ab. Ich muss oft an Dich denken. Du Kämpfer.
    Manchmal schäme ich mich Dir gegenüber, dass ich es fast aufgegeben habe, in der Öffentlichkeit zu wirken. Das ist mir nicht gut bekommen. Ich brauche viel viel Kraft für meine Arbeit. Aufgrund des Entgegenkommens vieler meiner Kollegen, meiner Schulleitung und auch meiner Schüler kann ich noch als Lehrerin arbeiten. Ich liebe meinen Beruf. Ich möchte ihn nicht missen. Zur Zeit führe ich einen Rechtsstreit vor dem Sozialgericht. Ich denke, Du kennst Dich mit sowas aus. Nichts ist dringender notwendig als die vielen Betroffenen wenigstens zu unterstützen, auch wenn wir nicht wissen wie lange dieser Wahnsinn noch anhält. Elektrosensibel zu sein heißt, dass
    bald kein Platz mehr auf unserem Planeten für uns ist. Man nimmt das auch einfach billigend in Kauf.
    (siehe Begriff „Grenzwert“ – schlagt mal die Definition des Begriffes nach). Als Lehrerin habe ich allerdings einen nicht zu verachtenden Einfluss auf „meine“ Kids. Sie staunen schon, dass bei meinem Messgerät nicht nur grüne sondern auch rote Lämpchen leuchten können. Da geht untereinander sogar manchmal eine Diskussion los, welche Handys die Schlimmeren sind. Das ist amüsant. Sie

    wissen: es ist nicht ohne. Der eine oder andere liest nun auch schon mal die Bedienungsanleitung (Sicherheitshinweise) seines Handys und stellt fest, dass es schon schwierig ist, mehrere cm Sicherheitsabstand zu Ohr und Körper zu halten. Wer einen Kopf zum Denken und nicht nur zum Haareschneiden hat, der wird vorsichtig. Schon das erreicht zu haben, ist ein Erfolg für uns.
    Lieber Uli,
    ich danke Dir für alles was Du tust und ich ziehe den Hut vor Dir, wohl wissend wie besch………..es Dir
    geht !!. Viele liebe Grüße !! Ich würde Dich gern mal zu mir einladen. !!

  • Lieber Uli, vielen Dank für Deinen unermüdlichen Einsatz. Auch ich leide unter dem Funk und lebe ausserhalb der Gesellschaft; wie auf einem anderen Planeten, komme ich mir vor. Meine Anstellung als Lehrerin habe ich aufgegeben und arbeite an einem Leben in Selbst-versorgung. Wir bauen Gemüse an. Von den finanziellen Folgen will ich hier gar nicht reden. Schlimm finde ich, dass die Umwelt noch immer mit Unverständnis reagiert und EHS von sich weist und ausgrenzt, Psycho oder Hypochonder? Dabei, von meiner Warte aus gesehen, sind die Zeichen offensichtlich. Ich fühle mich gesund. Mein Körper teilt mir deutlich mit, was dieser Funk anrichtet, wo er eingreift. Ich denke darüber nach, dass wir alle ein Zeichen brauchen, das wir vors Haus hängen: ich sehe eine Fahne vor mir, „Wahrheit“ steht drauf und eine Taube, die fliegt. Stellt Euch vor, das Wort „Wahrheit“ setzt sich durch von Haus zu Haus, wo Du hinkommst, diese Fahne, es werden immer mehr…. Herzliche Grüsse. Eva

  • Hallo Herr Weiner,
    ich schließe mich den vorigen Kommentaren gern an: Herzlichen Dank für Ihre unermüdliche Arbeit! Ich empfinde große Dankbarkeit darüber, dass ich Ihre TV-Beiträge sehen konnte. Es hat mich tief berührt.
    Ich bin ebenfalls elektrosensibel, wenngleich noch nicht so schwer betroffen wie andere Menschen. Aber vor allem in den vergangenen fünf Jahren habe ich intensiv erfahren, wie zerstörerisch diese zunehmende Mikrowellenstrahlung in meinem direkten Umfeld auf mich wirkt. Früher habe ich z.B. WLAN gar nicht gespürt, aber seit immer mehr Router, Hot Spots usw. in Betrieb gehen, was zu immer mehr Überlagerungsfeldern führt, habe ich echte Probleme damit. Zum Glück war bisher immer wieder eine starke Reduzierung möglich. Das bewahrte mir bislang auch meinen Arbeitsplatz. Aber mir ist sehr bewusst, wie wenig Sicherheit wir Betroffenen inzwischen in allen Lebensbereichen haben.
    Es wurden bereits die Symptome angesprochen. Hauptsächlich erleb(t)e ich innerhalb stärkerer Strahlungsfelder ein Kribbeln im Kopf, nach längerer Zeit auch im Körper, Druck in den Kiefergelenken und im Hals, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Wortfindungsstörungen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, eine Veränderung der Muskelspannung im ganzen Körper, manchmal Übelkeit, sich spontan verschlechternde Sehfähigkeit, verändertes Wärme- und Kälteempfinden – nicht immer alles auf einmal, manchmal auch zeitlich verzögert, wenn ich das Strahlungsfeld verlassen habe – zuletzt waren es Schmerzen und das Gefühl, auf der bestrahlten Körperseite buchstäblich gegrillt zu werden.
    Konnte die Belastung deutlich abgemildert werden, habe ich mich bisher immer noch wieder soweit erholen können, dass ich einige Zeit später nicht mehr alle möglichen Strahlungsquellen spürte und mich wieder einigermaßen fit fühlte. Gerne möchte ich, dass mir zumindest das erhalten bleibt. Smartphones z.B. mag ich inzwischen nur ungern in die Hand nehmen – ich habe selber keins -, ebenso Handys, aber ich muss nicht flüchten, wenn jemand anderes seines in meiner Nähe benutzt. Städte suche ich nur noch selten auf, das Bahnfahren ist mir recht unangenehm geworden, aber noch nicht unmöglich. Und ich fühle mich sehr unwohl bei der Aussicht, dass es bald immer mehr Funkzähler für Strom, Wasser und Heizungen in den Häusern geben wird.
    Inzwischen weiß ich aus meinem Umfeld, dass es mehr elektrosensible Menschen gibt, als man denkt, in Hoch- oder Niederfrequenz oder auch in beidem. Das Problem ist nach meinem Eindruck also sehr weit verbreitet, doch viele Betroffene trauen sich ebenso wenig, offen darüber zu sprechen wie so einige Menschen, die sich mit der ganzen Technologie auskennen.
    Wir sind viele. Sehr viele. Das ist erschreckend, aber vielleicht ist das auch unsere Chance.
    Nochmals herzliche Grüße an Sie und an alle hier Lesenden!

  • Bis 1992 ging es mir ziemlich gut. Ab 1995, 2000 wurde ich zunehmend depressiver und ging seltener raus. Ich vermute dass der Mobilfunk eine Rolle spielt. Natürlich habe ich mir 2000 auch ein handy geholt weil es in Mode war. Aktiv benutzt habe ich es relativ wenig. Ein SmartPhone habe ich nie gekauft. Ich verwende auch das Handy nicht mehr und spare so einiges Geld. Das kann ich nur jedem raten, es ist das einzige Mittel den Wahnsinn zu stoppen. Selbst im Haus messe ich starke Mikrowellen, leider habe ich nicht die Möglichkeit in einem Funkloch zu leben. Dafür benötigt man ja Hilfe von Aussen. Ich bin auch zum Arzt mit meinen Problemen. Die verschrieben mir ADs die mir viel mehr geschadet als genutzt haben. Es wird sehr schnell alles auf die Psyche geschoben ohne auf Vitamin- und Mineralstoffmangel zu untersuchen. Durch die starken Depressionen konnte ich nie richtig arbeiten. Ich bin chronisch krank, der Mobilfunk ist bestimmt nicht gesund für den Menschen. Ich denke aber auch die Ernährung spielt eine große Rolle und Schwermetallbelastung.

  • Hallo Uli,
    ich bin auch betroffen. Angefangen hat es mit Schlafproblemen und Konzentrationsproblemen da hab ich mir noch keine Gedanken gemacht. Heute kommen noch Herzprobleme (Herzrasen), Kopfschmerzen, Druck auf den Augen und Vergesslichkeit dazu.
    Handy nutze ich gar nicht mehr, WLAN und anderes sind abgeschaltet. Was der Nachbar macht, kann ich nicht beeinflussen und reden bringt nichts.
    Zur Zeit trage ich entsprechende Abschirm-Unterwäsche, damit ist es einigermaßen zu ertragen.
    Danke für Deine Aufklärungsarbeit und Deine Beiträgen.

  • Bitte weisen Sie in Talk-Shows unbedingt und immer wieder auf die Sympthome von elektrosensiblen Menschen hin, damit Menschen und vor allem die Ärzte dies besser der Strahlung zuordnen können: Schwindel, permanente verspannte Halsmuskulatur, Sehstörungen, Empfindungsstörungen, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen und Wortfindungsstörungen….Danke.

  • Hallo Ulrich,
    vielen Dank für die Beiträge im WDR und die ganze Aufklärungsarbeit! Es wird wahrlich immer schwieriger dem ganzen Wahnsinn auszuweichen. Unterkünfte für einen erholsamen Ferienaufenthalt oder für eine Geschäftsreise zu finden ist sehr schwer und zeitaufwendig geworden. Schon die Fahrt mit der Bahn stellt ein Problem dar. Selbst wenn man sich heute einen neuen Drucker anschaffen will, wird dies mittlerweile zur Odyssee. Denn wenn man den WLAN Knopf deaktiviert, ist dieser auch nicht gleich aus. Es wird immer noch ein wenig gesendet, was wir nachmessen konnten. Nach einem Tag Aufenthalt in der Stadt oder in „voll ausgestatteten“ Häusern brauche ich auch immer 1-2 Tage Erholungszeit hinterher. Einflüsse auf Blutdruck, Konzentration, Koordination, Schlafverhalten usw. sind die Regel. Viele Grüße mal von mir, Vera

  • Hi Uli, es schreibt dir Noa, fast 59 Jahre alt, Sozialarbeiterin aus Israel, in Dtand geboren. Seit einem Jahr EHS in recht krasser Form. Ich habe es auch „uebertrieben“, mit dem Smartphone, habe staendig whats apps geschrieben und selbst aus der Wueste Fotos an meine Maedels in Dtland geschickt.. bis ich dann von der Arbeit aus ein weiteres Smartphone bekam, das ich intensiv nutzen musste um ALLES zu bearbeiten, es gingen mehr als 150 whats apps taeglich ein, zusaetzlich mails.. von und ueber Klienten, Akteneintraege, Anfragen von Kollegen und mehr. Ich kam gar nicht mehr nach. Und nach nur 2 Monaten war es dann soweit, ich „spuerte“ mein Smartphone, jede Nachricht die ein und ausging, konnte das Smartphone nicht mal mehr anfassen, ohne Schmerzen, Druck auf dem ganzen Koerper, Uebelkeit und Sprachausfaelle, Wortfindungsstoerungen und Vergesslichkeit von einer Minute zur anderen, Apathie, Depression, Muskelschmerzen und Augenstiche in der Naehe von Antennen, bei wifi Routern und vor allem bei der SEHR starken Strahlung von DECT schnurlosen Telefonen die in jedem Haushalt stehen. Ich kann nun nicht mehr „mal eben“ zu Freunden, das ist aus, denn dort muss erst alle wireless Technik ausgeschaltet werden, damit ich nicht vor Schmerzen verrueckt werde, ich arbeite mit Schmerzen, denn ich muss ja mein Brot verdienen, bin aber in der Freizeit NUR zuhause, wo ich auch eine Art Funkloch gefunden habe, einen Vermieter ueber mir ohne wifi, ohne DECT, ein Privathaus, ich wohne im Kellergeschoss. keine Sicht auf Antenne und ein Traumwert bei RF von 0.0005 mW m2. (falls mein Vermieter mit seinem Uralt-nokia telefoniert, kommt das sogar bei mir unten an, auch da ist die STrahlung enorm. ich kann es messen, bis zu 0.0200 mW m2 geht es dann hoch. draussen ist es noch schlimmer, ich bewege michj bei meinen Hausbesuchen als Soz.arb.in nur mit Schutzkleidung durch Jerusalem, und muss haeufige Pausen in einem Park mit wenig Strahlung machen, um ueberhaupt weitermachen zu koennen. (habe auch einen Herzschrittmacher, der staendig gestoert wird wenn ich in der Strahlung bin, das ist sehr beaengstigend. ) Ich kann nciht ins Cafe, nicht ins Kino, nicht in ein Restaurant, oder ins Theater, nicht zu Vortraegen oder zu Sportveranstaltungen, oder mal zu einem „Qi Gong Kurs“, ueberall wifi und alle haben ihre Smartphones dabei, das schaffe ich nicht. Und niemand von den kursleitern traut sich, mal zu fordern „Bitte Smartphones abstellen, bzw. auf Flugmodus fuer diese Stunde“. Die welt um mich herum ist klein geworden, aber das ist egal, Hauptsache keine Schmerzen zuhause und beim Schlafen, nur selbst das ist zurzeit in Gefahr, denn unser ganzes Land soll mit Smartmetern bis Ende des Jahres bestueckt werden, dann weiss ich nicht was ich tun soll. zurueck nach Dtland, weil dort meine Maedels wohnen geht auchnicht,denn – wohin? Es gibt ja leider keinen Ort fuer uns, keine Art „White Zone“ wo wir einfach nur in Ruhe leben duerfen. Und nicht so mit Muehe und Not „ueberleben“. Ich danke dir fuer deine Beitraege und deine Muehen, auch fuer all die armen Kinder,die nur mit wifi gross werden. Noa aus der Naehe von Jerusalem. Gruss an alle EHSler.

  • In der Tat haben wir einen Grenzwert, der uns nur vor Überhitzung, aber nicht vor Erkrankung schützt. Da sind dann viele Nullen vor dem Komma möglich. Für Handys, Smartphones, W-LAN und DECT Schnurlostelefone gibt es gar keinen Grenzwert, da dies „mobile Endgeräte“ sind. Dort wird der ohnehin zu hohe Industriegrenzwert auch noch weit überschritten. Weitere Details dazu finden Sie unter http://ul-we.de/category/faq/grenzwerte/

    Die Schweiz hat viel strengere Vorschriften, für eine gesundheitliche Unbedenklichkeit reicht dies aber bei weitem nicht aus. Mit knapper Mehrheit hat sich 2016 der Ständerat gegen den Grenzwert der Mobilfunkindustrie gestimmt: http://ul-we.de/schweizer-staenderat-lehnt-industrie-grenzwerte-ab/

  • Danke für den unermüdlichen Einsatz gegen den schleichenden Selbstmord, den wir begehen, wenn wir uns dieser Strahlung nicht entziehen.
    Ist es wahr, dass der Grenzwert in Deutschland viele Nullen hat und in der Schweiz bei 200 liegt?

  • Liebe Anita,

    danke für Deine sehr offene Beschreibung Deiner Lebenssituation. Es geht immer mehr Menschen so wie Dir. Alle müssen sich sehr anstrengen und ihre ganze Kraft zusammen nehmen, um noch einigermaßen arbeiten gehen zu können. Mit zunehmender Verstrahlung der Lebensumwelt, wird dies allerdings immer schwieriger.

    Es werden immer mehr Geräte von den sogenannten „Harmoniser“ angeboten. Bis heute konnte ich aber noch kein Gerät finden, was wirklich die schädlichen Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung in „gesunde Strahlen“ harmonisiert.

    Was wirklich funktioniert ist der konsequente Verzicht auf jegliche Funktechnik, sprich Handy/Smartphone abmelden, W-LAN Router abstellen und DECT Schnurlostelefon durch eines mit Kabel ersetzen. Seriös sind auch die Abschirmungsprodukte für Häuser, für Kleidung etc. Das funktioniert und kann sowohl gemessen, als auch wahr genommen werden.

  • Lieber Ulli

    erst einmal vielen dass du dich stark machst und das Dunkel in diesem Bereich ans Licht bringst und unermüdlich dafür an die Öffentlichkeit gehst. Früher dachte ich auch Mensch das sind alles Spinner aber inzwischen bin ich selbst eine Betroffene und das Leben grenzt sich nu stark ein. Inzwischen habe ich festgestellt dass mein Schlafzimmer hochgradig verstrahlt ist. Da bin ich dran, das abzuschirmen aber ich muss jeden Tag mit den U-Bahnen durch die Stadt zur Arbeit fahren und das ist ein schwerer Gang. Wenn ich dort angekommen bin, bin ich auch schon im Eimer. nun habe ich von einem Elektrosmog Harmonisierer gelesen der für die Wohnung gut sein soll und das Haus bzw. die Wohnung clean hält. Was ist deine Meinung dazu?

    Ich danke dir sehr für eine Antwort. Alles Gute

  • Danke, aber wie bei allem anderen, verändern wir die Welt dadurch, in dem wir uns selber verändern 🙂 Sprich das eigene Handy abmelden, Schnurlostelefon durch ein Kabel-Telefon ersetzen und den W-LAN ausschalten. Es bleiben noch genügend Kommunikationswege übrig. Vom Festnetz, über Email, bis hin zur klassischen Post ist alles möglich.

  • Hey Ulrich , Finde gut ,dass du dagegen bist !Elecktrosmog macht die ganzen Menschen kaputt!

  • Es gibt schon so viele kranke Menschen, denkt mal an die Modeerkrankung BURNOUT!!!
    Das hat doch schon jeder Dritte. Woher kommt das wohl?
    Die psychosomatischen Erkrankungen steigen und steigen, die Ritalingabe bei Kindern, Anstieg von Psychopharmakas, Opiaten, Krebserkrankungen ohne Ende….
    In jedem Gebäude nur mehr WLan, Bluetooth, Dect-Telefone u.s.w.
    ES IST SICH KEINER BEWUSST; WAS DA ABGEHT!
    Mobilfunkantennen versteckt in öffentlichen Gebäuden, nur um die Leute für blöd zu halten.
    Alle meinen, wenn sie es nicht spüren, dann kanns auch nichts anrichten.
    DAS IST EIN FATALER IRRTUM!
    Das ist ein Feldversuch am Menschen, die Lobby ist so derart mächtig und die Politik schaut weg.Aber die Pharmaindustrie reibt sich die Hände.

  • Alle die dies lesen, lege ich ans Herz: Demonstriert,geht auf die Straße,organisiert Euch gegen die „Zwangsbestrahlung“ in unserem Land.Viele Menschen, mittlerweile sogar 10-15% der Bevölkerung sind elektrosensibel und wissen es nicht, weil sie die Sympthome nicht zuordnen können.Beschwerden wie ständihe Halsmuskulaturverspannungen,Schwindel,Druck zwischen den Augen,roten Augen,Brennen,Wortfindungsstörungen,Deppressionen kommen oftmals vom Elektrosmog.Wlan,Bluetooth,wifi durchdringt mühelos die dicksten Wände!!!..und natürlich auch alle menschlichen Organe.
    Demonstriert und geht auf die Straße!!

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