Ulrich Weiner

Abschirmung

Vorbildlicher Vermieter: Mietshaus abgeschirmt

Es gibt sie noch, die Vermieter, denen das Wohl ihrer Mieter am Herzen liegt. So hat in Erlangen ein Hausbesitzer, der aus eigenen Erfahrungen überzeugt ist von der Gefährlichkeit der Langzeitbestrahlung auch weit unterhalb der Grenzwerte, ca. 20 000 € in eine Abschirmung seines Mietshauses investiert. Mit Hilfe von spezieller Abschirmfarbe und Abschirmgeweben sowie einem Einbau dreifach verglaster Thermofenster mit Aluminiumschalen für die Kunststoffrahmen gelang es ihm, die Strahlenbelastung in den Innenräumen von 150 auf zwei bis zehn Mikrowatt zu reduzieren.

Damit die Mieter diese positive Bilanz nicht durch die Verwendung von WLAN und DECT-Telefonen wieder zunichte machen, hat er die meisten Wohnräume mit eigener Telefonsteckdose und einem CAT 6-Internetanschluss ausgerüstet.

Auch Industrieunternehmen wie BMW investieren in den Schutz ihrer Mitarbeiter vor Strahlung, jedoch ohne dies publik zu machen. Erstaunlich, dass diese Unternehmen es versäumen, auf diese Weise die Sympathie in der Bevölkerung für sich zu erhöhen!

Den ausführlichen Artikel kann man lesen unter http://www.nordbayern.de/region/erlangen/hausbesitzer-schirmt-seine-mieter-gegen-strahlen-ab-1.1770483.

 

Handwerkskammer Ulm schirmt Neubau gegen Funkstrahlung ab

Das von der IHK 2007 errichtete Gebäude “Rathaus des Handwerks” wurde von Beginn an gegen Funkstrahlung abgeschirmt. Hintergrund waren die hohe Strahlenbelastung welche von der Sendeanlage der Telekom in der Olgastraße ausgeht. Einige Mitarbeiter zeigten bereits erste gesundheitliche Anzeichen wie Unwohlsein, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen. Diesem wollte man rechtzeitig begegnen und hat zusätzlich noch ein absolutes Handyverbot in allen Gebäuden eingeführt.

Technisch umgesetzt wurde dies mit einer strahlenabweisenden Karbonschicht und Fensterscheiben mit einer entsprechenden Insolierverglasung. Zudem wurden moderne abgeschirmte Elektroleitungen im Gebäude verlegt, welche auch die Niederfrequenz die von Elektroanlagen ausgeht, abschirmt.

Fachlicher Rat und praktische Tips für die Umsetzung wurden von einem zertifizierten Baubiologen eingeholt, welcher die Arbeiten mit entsprechenden Messungen begleitet hat.

Eine sehr gute Zusammenfassung über abschirmende Baustoffe und deren genaue Abschirmungswerte gibt die Broschüre des Landesamtes für Umwelt mit dem Titel: “Schirmung im persönlichen Umfeld”unter https://ul-we.de/broschuere-schirmung-im-persoenlichen-umfeld/

Quelle:
http://www.swp.de/nachrichten/lokal/Lokal;art867,172015
Originalbeitrag: https://de.scribd.com/document/525038175/090603-in-Der-Handwerkskammer-Ulm-Gilt-Ein-Handyverbot

 

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