Ulrich Weiner

Digitalisierung

W-LAN: Telekom warnt vor Gesundheitsschäden

Nachdem die Schweizer Swisscom bereits gesundheitliche Auswirkungen durch W-LAN eingestehen musste, siehe https://ul-we.de/wp-content/uploads/2018/03/Swisscom-Studie-WiFi.pdf, zieht jetzt die Deutsche Telekom nach. So steht in der Bedienungsanleitung vom 9.2.2017 für den “Speedport Smart” auf S.21:

„… Die integrierten Antennen Ihres Speedport senden und empfangen Funksignale bspw. für die Bereitstellung Ihres WLAN. Vermeiden Sie das Aufstellen Ihres Speedport in unmittelbarer Nähe zu Schlaf-, Kinder- und Aufenthaltsräumen, um die Belastung durch elektromagnetische Felder so gering wie möglich zu halten…“

Dies dient ziemlich sicher als rechtliche Absicherung des Konzerns im Falle von Regressforderungen in Erkrankungsfällen. Ähnlich wie wir es bei dem erfolgreichen Gehinrtumorurteil aus Italien gesehen haben. Dort wurde dem Erkrankten vorgeworfen, er hätte das Handy zu nahe am Kopf gehabt und den erforderlichen “Sicherheitsabstand” nicht eingehalten. So sei dann der Gehirntumor entstanden, siehe https://ul-we.de/weiteres-gerichtsurteil-in-italien-gehirntumor-durch-handytelefonie/ und https://ul-we.de/gehirntumore-und-krebs-durch-mobiltelefone/

Es ist hinlänglich bekannt, dass die Taktung des W-LAN biologisch hoch relevant ist. Sie greift in Regel- und Steuermechanismen unseres Körpers ein. Elektrosensible Personen klagen bei dieser Strahlungsart besonders über Herzrhythmusstörungen, hohen Blutdruck, Schlaflosigkeit, Gereiztheit und Konzentrationsstörungen. W-LAN Strahlung wird als besonders aggressiv wahrgenommen.

Besonders bedenklich ist vor diesem Hintergrund die zunehmende Errichtung des „Freien W-LAN“ in vielen Städten und Dörfern. Auf Grund der zunehmenden Smartphone-Nutzung, wird gerne auf diesen kostengünstigeren Weg zurückgegriffen. Es führt aber zum Ausbau weiterer 24 Stunden strahlender Sender. Dies führt insbesondere bei bereits elektrohypersensiblen Menschen zu einer immensen  Belastung und einer immer größeren Einschränkung ihres Lebensraumes. Zusätzlich nimmt die Erkrankung weiterer Menschen in einer beachtlichen Geschwindigkeit zu. Einen guten  Überblick, bieten dazu die aktuellen Krankenkassenberichte: https://ul-we.de/category/faq/mobilfunkstudien/berichte-der-krankenkassen/

Fragwürdig ist zudem der Ausbau des W-LAN an den deutschen Schulen im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung. Immer mehr Studien belegen, daß die Digitalisierung für die Unterrichtung der Kinder ein pädagogischer Nachteil ist. Weitere Quellen dazu unter: https://ul-we.de/category/faq/schulen/ Bitte informieren Sie sich und gründen Sie ggf. Elterninitiativen zum Schutz Ihrer Kinder vor dieser Strahlung.

Quellen:
Bedienungsanleitung Speedport Smart von 2/17:
https://www.telekom.de/hilfe/downloads/kurzbedienungsanleitung-speedport-smart.pdf
und ebenso der Testbericht unter
http://www.vdsl-tarifvergleich.de/testberichte/16/speedport-smart.html

(Laut diesem Bericht, wurde die W-LAN Reichweite bei diesem Modell weiter erhöht und funktioniert im 2,4 GHz und im 5,8 GHz Bereich. Zudem beinhaltet es auch einen DECT-Sender für Schnurlostelefone)

Zunehmende Digitalisierung im Beruf belastet das Familienleben und die Gesundheit

Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Universität St. Gallen, welche im Auftrag der Barmer-GEK an 8000 deutschen Arbeitnehmern durchgeführt wurde. Dabei stellte sich heraus, dass die ständige Erreichbarkeit, neben einem anhaltenden Stress, vor allem das Familienleben stark belastet. So gibt es deswegen viele Streits innerhalb von Eheleuten bzw. in Beziehungen, aber auch Konflikten zwischen Kindern und Eltern bzw. umgekehrt.

Die hauptsächlichen gesundheitlichen Auswirkungen, werden mit Einschlafschwierigkeiten, Kopf- und Rückenschmerzen, sowie emotionaler Erschöpfung angegeben. Insgesamt 23 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich durch ihre Arbeit ausgebrannt fühlten.

Vor allem Führungskräfte und jüngere Berufstätige verspüren laut Studie einen überdurchschnittlich hohen Digitalisierungsdruck. Genau dieser Punkt ist sehr entscheidend für die Zukunft unserer Wirtschaft: Denn sollten immer mehr Führungskräfte und Leistungsträger aus gesundheitlichen Gründen ausfallen, wird das nachhaltige Folgen auf den Technologiesstandort Deutschland haben. Da sich diese Entwicklung in allen führenden Industrieländern aufzeigt, ist ein sofortiges Handeln dringend erforderlich.

Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer GEK, fordert daher die Unternehmen auf, gesundheitlichen Risiken der Digitalisierung rechtzeitig entgegenzuwirken: “Digitalisierung des Arbeitslebens bietet nicht nur Chancen, falsch betrieben führt sie zu gesundheitlichen Risiken. Dem sollten Unternehmen in ihrem betrieblichen Gesundheitsmanagement früh entgegensteuern.

Wie praktische Schritte aussehen können, zeigen erste Unternehmen, welche in diese Richtung bereits gehandelt haben: https://ul-we.de/wp-content/uploads/2015/08/Vier-Erfahrungberichte-technischer-Alternativen.pdf

Quelle: https://presse.barmer-gek.de/barmer/web/Portale/Presseportal/Subportal/Presseinformationen/Aktuelle-Pressemitteilungen/160927-Digitalisierungsstudie/PM-Digitalisierungsstudie.html

  Frankreichfrançais

   

  Großbritannienenglish

   

  Hollandnederlands

   

  Italienitaliano

   

  Russlandpусский

   

  Spanienespañol

   

  Rumänienromânâ

   

  Israelעברית