Ulrich Weiner

Funkloch

Suzanne Sohmer – 10 Jahre Flucht

Suzanne Sohmer ist einer der bekanntesten und mit am besten dokumentiertesten Fällen der sogenannten Elektrohypersensibilität (EHS). Bei Ihr kommt es unter dem Einfluss digitaler Funkstrahlung zu einer übermäßigen Ausschüttung von Calcium aus den Zellen. Tritt dieser Fall ein, muß ihr sofort per Infussion hochdosiertes Calcium zugeführt werden, ansonsten besteht Lebensgefahr. Dies kann nur durch einen Aufenthalt in den letzten Funklöchern verhindert werden. Dort lebt sie seit vielen Jahren und berichtet darüber in diesem aktuellen Bericht: https://www.scribd.com/document/330541562/Flucht-10-Jahre-Elektrosensibel

Ihr Fall ist auch in einigen Fernsehbeiträgen dokumentiert z.B.: https://ul-we.de/oberammergau-wenn-das-handy-krank-macht/

Weitere Berichte von Ihr und anderen Betroffenen unter: https://ul-we.de/category/faq/berichte-von-betroffenen/

Leserbrief zum Thema Funklochtourismus

“Der heutige Feriengast geht nicht in ein Haus ohne W-LAN”, lautete das Fazit des Marketingausschusses des Zweckverbandes Breisgau-Süd-Tourismus in seiner jüngsten Sitzung. So zu lesen in dieser Zeitung. Man möchte hinzufügen, “und er geht auch nicht in ein Restaurant, in dem kein Fleisch angeboten wird”. Kurzsichtig und engstirnig ist diese Denke. Die Gastronomie hat längst erkannt, dass man sich provitabel um die Vegetarier und Veganer kümmern kann, doch beim Thema Mobilfunk ist man leider noch nicht so weit. Der Slogan “Gesundes Schlafen und Wohnen ohne Funkbelastung” wird hierzulande noch nicht erkannt und so bleibt die größer werdende Zielgruppe der Elektrosensiblen außen vor. Stattdessen soll nun im Gemeinderat M. wieder einmal die Diskussion um einen weiteren Mobilfunkmasten angestoßen werden, der die Verbesserung der Funkversorgung zum Ziel hat. Andere sind da schon weiter: Das Portal www.ferien-ohne-elektrosmog.com vermarktet gezielt Unterkünfte, die das Alleinstellungsmerkmal des gesünderen Wohnens für sich entdeckt haben und aus der “Not” eine Tugend machen. Sie haben erkannt, es gibt eben doch nicht nur Fleischesser!

Der Brief ging an die Badische Zeitung. Verfasser F.T.

Schweizer Politiker fordern staatlich geschütztes Funkloch

Das Leiden der durch Elektrosmog Betroffenen wird auch in der Schweiz immer sichtbarer, eine schnelle und unbürokratische Lösung wird dringender. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, haben 27 Nationalräte unter dem Engagement von Margret Kiener Nellen, eine Motion eingereicht. Sie möchten den temporären Schutz einer elektrosmogfreien oder -armen Gemeinde durchsetzen. Gegenden mit wenig Elektrosmog, könnten mit der ein oder anderen Senderabschaltung kurzfristig dazu genutzt werden. Ziel ist es den Betroffenen eine erste Bleibe zu geben und wieder die Möglichkeit zu verschaffen an einem “normalen” Leben teilzunehmen. Im Moment leben die Meisten zurückgezogen, in Kellern, Bunkeranlagen, abgelegenen Tälern und Wäldern. Die Einschränkungen für die Handynutzenden Zeitgenossen wäre nur sehr gering und auf einige wenige Ortschaften beschränkt, wo dann mal kein Empfang ist. Ähnlich wie es für den fast überall verfügbaren Autoverkehr auch Fußgängerzonen gibt, ist diese kleine Einschränkung für jeden Handynutzer verkraftbar, aber für die Betroffenen die wichtigste “erste Hilfe”. Natürlich wird bei einer solchen Diskussion auch immer wieder die Frage nach der Wissenschaft laut, aber wenn die Studienlage unabhängig von der Industrie gesehen wird, ist die Sachlage einfach. Die Einstufung des Mobilfunks in die Liste der krebserregenden Stoffe durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Beurteilung des Schweizer Rückversicherers Swiss Re als “hohes Risiko für die Allgemeinbevölkerung”, untermauern die Glaubwürdigkeit der Nationalräte.

Quellen: http://www.schweizamsonntag.ch/ressort/wirtschaft/wegen_elektrosmog_politiker_fordern_handyfreie_zone/

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