Internetsucht

Deutsche verwenden mehr Zeit für ihr Smartphone als für ihre Freunde

Aus den kürzlich in Berlin veröffentlichten Studienergebnissen des „Freizeitreport“ geht hervor, dass die Deutschen die meiste Zeit ihrer Freizeit am Internet und Smartphone verbringen. Pro Woche nehmen die Menschen an bis zu 23 Freizeitereignissen teil, die investierte Zeit und das Erleben ist aber deutlich flüchtiger und oberflächlicher als früher. Diese erlebten Aktivitäten werden sofort mit einer großen Gruppe an Menschen über die sozialen Netzwerke geteilt. Dadurch nimmt der Freizeitstress und der Druck immer Neues berichten zu können bzw. zu müssen, immens zu.

Das Ergebnis: Großeltern und Freunde würden seltener besucht. Nur noch ein Viertel der Bundesbürger würden laut der Studie noch mit Kindern spielen, auch die Nachbarschaftshilfe nehme ab. Teils würde man über Skype mit Freunden ausmachen sich zu treffen, dies dann aber wegen zu wenig Zeit absagen.

Glücklich seien die Befragten darüber nicht: Viele Menschen sehnen sich nach Ruhe für sich selbst und mit anderen. „Ein bedauerliches Ergebnis“, so der leitende Forscher Reinhardt, „sind doch die sozialen Kontakte der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält.“

Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/freizeit-in-deutschland-viel-am-smartphone-und-weniger-freunde-15772639.html

Papst warnt: “Das Internet gefährdet die Jugendlichen”

Papst Franziskus warnt in seinem neuen Buch „Gott ist jung“ vor den Auswirkungen des Internets, insbesondere auf Jugendliche.

Als Ursprung sieht er die immer mehr “entwurzeltete” Welt, in der es die Jugendlichen besonders schwer haben, einen “Halt”zu finden. So suchen sie diesen über das Internet und die sozialen Medien. Das mache sie aber sehr „flatterhaft“, warnt Papst Franziskus . Sie würden durch die Virtualität des Internets „in der Luft hängen gelassen“ und lebten in einer “virtuellen Welt”. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, rät der Papst zu Gesprächen zwischen den Generationen und einen Weg wieder hin zu persönlichen Kontakten.

Quelle:
https://www.gmx.net/magazine/digital/papst-warnt-internet-jugendliche-flatterhaft-32877448

Die Smartphonesucht der Erwachsenen

Sichtbar ist es schon lange, aber mehrere Studien belegen es jetzt: Erwachsenen sind mindestens genauso smartphonesüchtig wie die Jugendlichen.

Wie bei allen anderen Süchten hilft für die Heilung bzw. die Rückkehr ins wirkliche Leben, nur ein völliger Verzicht auf diese Technik. Auch ein Alkoholiker gilt erst als “trocken” wenn er wirklich auf das Trinken verzichten kann und nicht nur ein “Alkoholfasten” ausruft. Jegliche Kompromisse verhindern den Weg zum Ziel. Weitere Dokumente dazu: https://ul-we.de/280-millionen-menschen-sind-handysuechtig/

Die Smartphonesucht der Erwachsenen

 

Spielen am Smartphone – 12 Tote und 85 Verletzte

Mittlerweile ist es offiziell: Das verheeren Zugunglück in Oberbayern, ist auf die Smartphone-Nutzung des Fahrdienstleiters zurückzuführen. Wie immer mehr aus den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in die Öffentlichkeit durchsickert, war er durch die Nutzung eines Online-Spieles dermaßen abgelenkt, daß er zwei Züge auf einer eingleisigen Strecke gegeneinander fahren ließ. Beim Zusammenstoß der beiden Nahverkehrszüge nahe Bad Aibling waren am 9. Februar auf der Strecke von Holzkirchen nach Rosenheim elf Memschem sofort ums Leben gekommen und 85 Insassen verletzt worden. Manche liegen noch mit lebensgefährlichen Verletzungen in den Krankenhäusern und erst vor einigen Tage ist ein weiterer seinen Verletzungen erlegen.

Das Suchtverhalten dieser Technik, nimmt immer gravierendere Formen an und fordert entsprechend seine Opfer. Die anfänglichen Unglücke , wo smartphonesüchtige Menschen in fahrende Autos, Straßenbahnen etc. liefen, oder bei Bahnsteigen hinab stürzten, waren schon erschreckend genug, siehe: https://ul-we.de/280-millionen-menschen-sind-handysuechtig/ sowie https://ul-we.de/141109-wdr-smartphone-und-die-gefahren-im-verkehr/ und https://ul-we.de/handy-und-smartphone-am-steuer-immer-mehr-unfaelle/

Mit den aktuellen Unfallstatistiken und diesem Unglück ist eine Dimension erreicht, die schnelles Handeln erfordert, denn damit ist es unübersehbar wie gesundheitsschädlich die digitale Funktechnik wirklich ist und welche volkswirtschaftlichen Schäden weiter auf uns zukommen.

http://www.merkur.de/bayern/bad-aibling-opfer-zugunglueck-witwe-opfer-trauern-handy-fahrdienstleiter-6307790.html

http://www.tonline.de/nachrichten/panorama/id_77532492/zugunglueck-bad-aibling-fahrdienstleiter-sitzt-in-u-haft.html

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