Ulrich Weiner

Gesundheitliche Fragen

Mediziner äußert sich kritisch über die Einführung von 5G im Handelsblatt

Eigentlich ist die Zeitung „Handelsblatt“ völlig unverdächtig, mobilfunkkritisch zu sein. Dennoch erschien dort Ende Juni eine Kolumne des Arztes Prof. Dr. Curt Diehm, in der er zum Resümee kommt, dass „die 5G-Technologie eingeführt (wird), ohne dass hieb- und stichfeste Sicherheitsprüfungen vorliegen würden“. Er weist auf diverse Studien hin, die sich mit den Gesundheitsgefahren von 5G beschäftigen und erwähnt auch den Appell vor einer zu großen Strahlenbelastung, den mehr als 400 Naturwissenschaftler/innen kürzlich an die Politik gerichtet haben. Kritisch nimmt Prof. Diehm auch Stellung zur Industrielobby der Mobilfunkverbände: „Zudem (…) gelingt es der Lobby der entsprechenden Industrien in der Regel geschickt, Zweifel an kritischen Studien zu sähen und eigene Standpunkte in die öffentliche Debatte einzubringen.“
Ein wichtiger Text eines Mediziners, der hoffentlich so manche Leser/innen zum Nachdenken bringt.

Quelle:
https://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/expertenrat/diehm/expertenrat-prof-dr-curt-diehm-gefaehrden-5g-sendemasten-unsere-gesundheit/24502604.html

Rückversicherer SWISS RE äußert erhebliche Bedenken hinsichtlich der geplanten Mobilfunknetze 5G

Die SWISS RE, einer der größten Rückversicherer der Welt, äußert in einer aktuellen Pressemeldung vom Mai 2019 Bedenken hinsichtlich 5G. Der neue Mobilfunkstandard wird als eines der neuen Risikothemen identifiziert. Problematisch sieht  SWISS RE sowohl die Auswirkungen des „Internets der Dinge“ (z. B. autonomes Fahren) als auch die Zweifel an der Gesundheitsverträglichkeit elektromagnetischer Felder und die Gefahren von Datenschutz- und Sicherheitsverletzungen. SWISS RE ist sich zudem sicher, dass gesundheitliche Bedenken an 5G weiter zunehmen werden und es in der Folge zu mehr Schadenersatzansprüchen kommen könnte.

Die komplette Pressemeldung, siehe hier: https://www.swissre.com/media/news-releases/nr-20190522-sonar2019.html

Weiter Infos zu 5G unter https://ul-we.de/category/faq/5g-nachfolger-von-lte-faq/

Gehirntumorstudie: Anstieg der lebensgefährlichen Glioblastomen im gleichen Zeitraum wie der Ausbau der Mobilfunknetze

Bereits im Jahr 2011 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Mobilfunkstrahlung in die Liste “der krebseregenden Stoffe (2B)” aufgenommen, siehe https://ul-we.de/who-stuft-hochfrequente-elektromagnetische-strahlung-in-die-kategorie-2b-auf-die-liste-der-krebsstoffe-ein Ein Hauptgrund war der massive Anstieg von Gehirntumoren. Auch die Rechtsprechung in immer mehr Ländern kommt zu dem Schluß, daß eine Handy- und Schnurlostelefonnutzung zu Gehirntumoren führt, siehe https://ul-we.de/category/faq/gerichtsurteile/

Natürlich wird von offizieller Seite immer wieder versucht diese Zusammenhänge zu verharmlosen, aber selbst die Hersteller von Smartphones warnen in jeder Bedienungsanleitung davor, das Gerät am Kopf zu verwenden.


Beim Blick auf die Art der Gehirntumore wird klar, daß es eine “gutmütige Art” gibt, welche sich trotz steigendem Handykonsum und dem Ausbau der Mobilfunknetze seit 1995 kaum erhöht hat (grün). Dagegen steht der massive Anstieg, des meist tödlichen Glioblastomen im Temporal- und Frontlappen (rot), wie eine aktuelle Studie jetzt zeigt. Bei dieser Art gilt der Zusammenhang mit der Nutzung eines Handys/Smartphones am Kopf als gesichert. Auch der zeitliche Zusammenhang zwischen 1995 und 2013 bestätigt dies. Somit wird wieder einmal klar, daß ein genaues Hinschauen und auf den Grund gehen der wirklichen Zusammenhänge in der heutigen Zeit mehr als überlebensnotwendig sind. Eine Verkabelung des Smartphones und das Abschalten des W-LANs wären hier ein erster wichtiger Schritt: https://ul-we.de/wie-laesst-sich-ein-smartphone-tablet-ohne-funk-mit-dem-internet-verbinden/ und https://ul-we.de/category/faq/messgerate/

Ouellen:
https://www.gigaherz.ch/verdoppelung-des-boesartigsten-hirntumors/
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0013935118305462
https://microwavenews.com/news-center/gbm-frontal-and-tempral-lobes

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