Ulrich Weiner

Elektrosmog

Studie: Elektrosmog erhöht das Asthmarisiko bei Babys

Wie die Zeitung “Die Welt” berichtet, zeigt eine aktuelle US-amerikanische Langzeitstudie eine deutlichen Zunahme von Asthmaerkrankungen bei Kindern, deren Mütter während der Schwangerschaft stärkerem und anhaltendem Elektrosmog ausgesetzt waren. Bei dieser Langzeitstudie wurde der niederfrequente Elektrosmog, der vor allem von Haushaltsgeräten, Hochspannungs- und Stromleitungen ausgeht, zugrunde gelegt. Zu Beginn der Studie gab es noch kaum hochfrequenten Elektrosmog, wie er heute zuhauf von Handys, Schnurlostelefonen nach DECT, W-LAN Routern und Mobilfunksendeanlagen (GSM, UMTS, TETRA und LTE) ausgeht.

“Das Ergebnis: Kinder stark exponierter Mütter entwickelten drei Mal häufiger Asthma als der Nachwuchs von weniger exponierten Frauen. Hatte die Mutter bereits mit Atemwegsproblemen zu kämpfen oder war das Kind das Erstgeborene, erhöhte sich dieses Risiko noch weiter.”

Wer jetzt aber denkt, dass diese Studie auf hochfrequenten Elektrosmog nicht anzuwenden ist, dem gebe ich zu bedenken, dass alle neueren Funktechnologien mit niederfrequent gepulsten Hochfrequenzen arbeiten. Im menschlichen Körper kommen also wieder niederfrequente Pulse an.

Der Artikel im Original ist unter http://www.welt.de/wissenschaft/article13519564/Elektrosmog-erhoeht-das-Asthmarisiko-bei-Babys.html nachzulesen.

Frage: Wo sind die oft zitierten Studien und Berichte aus Großbritannien über die Auswirkungen von TETRA zu finden?

Trower Report

Prof. Dr. Hyland “Wie Immissionen von TETRA-Basisstationen die menschliche Gesundheit nachteilig beeinflussen können”

Andy Davidson: Erfahrungen mit TETRA-Bündelfunk in Großbritannien

Zum Thema Schäden an Nadelbäumen durch TETRA gibt es eine deutsche Studie der Uni Karlsruhe, die aber nur in Englisch verfügbar ist. Zu finden unter: http://www.scribd.com/doc/35928188/

 

Pariser Bibliotheken schalten W-LAN-System nach gesundheitlichen Beschwerden ab

Wie die französische Zeitung 20 minutes berichtet, haben 40% der Mitarbeitern nach Inbetriebnahme des WLAN über Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Übel- und Müdigkeit geklagt. Die WLAN-Systeme bleiben nun solange abgeschaltet, bis genauere Studien vorliegen.

Im Sommer hatte die Stadtverwaltung das Projekt “Paris Wifi” aus der Taufe gehoben. Mit hunderten von Hotspots sollte Paris zur digitalen Stadt aufgerüstet werden, darunter auch die Netze der vier Bibliotheken, die nun aber bis auf weiteres abgeschaltet bleiben.

Umweltschützer fordern nun die Stadt Paris auf, den Ausbau des öffentlichen WLAN-Netzes zu stoppen, bis geklärt ist, ob gesundheitliche Gefahren bestehen.

Die Umweltorganisationen Priartem und Agir hatten vor einigen Monaten schon einen WLAN-Stopp für Schulen gefordert.

Entsprechende Presseartikel:

Pariser Bibliotheken schalten Drahtlos-Netze ab
http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,521763,00.html

La connexion wi-fi sur le fil du rasoir
http://www.20minutes.fr/article/199198/Paris-La-connexion-wi-fi-sur-le-fil-du-rasoir.php

Elektrosmog: Bibliotheken schalten WLAN ab
http://www.chip.de/news/c1_news_29742346.html

WLAN-Netzte in Paris abgeschaltet
http://derstandard.at/?url=/?id=3000326

Anhäufungen von Krebsfällen rund um britische Mobilfunkmasten

Orginaltitel: „Cancer Clusters at Phone Masts“
erschienen in “The Sunday Times” von Daniel Foggo am  22. April 2007.

Rund um einen Mobilfunkmasten sind sieben Anhäufungen von Krebsfällen und anderen ernsthaften Erkrankungen entdeckt worden. Dies verursacht zunehmende Sorgen wegen potenziellen gesundheitlichen Auswirkungen dieser Technologie. Untersuchungen an diesen Orten zeigen ein hohes Aufkommen von Krebsfällen, Bluthochdruck und Hirnblutungen innerhalb eines Radius von 360 Metern rund um die Mobilfunkmasten.

Eine Studie, in Warwickshire, zeigt 31 Krebsfällen in einer einzigen Straße. In einem anderen Stadtteil sind 30 Angestellten einer Spezialschule, mit Sicht auf einen 30 Meter hohen Mobilfunkmasten, seit dem Jahr 2000 an verschiedenen Tumoren erkrankt. In einem weiteren Viertel leiden die Menschen unter anderen signifikanten Gesundheitsproblemen.

Der Mast wurde vom Mobilfunk-Betreiber O2 nach der Vorlage der Beweise durch die lokale Bürgerinitiative, abgebaut. Jeglicher Hinweis auf die Entstehung möglicher Erkrankungen wurde vom Mobilfunkbetreiber zurückgewiesen. Allerdings gab O2 zu, dass diese Entscheidung selten und ungewöhnlich gewesen sei. Die Sendeanlagen haben in ganz Großbritannien Proteste bei tausenden Bürgern verursacht, welche mit ansehen müssen, wie jede Woche neue Anlagen hinzu- kommen. In Großbritannien sind es ca. 47 000 Masten.

Dr. Walker, ein Wissenschaftler, der die Cluster-Studien mit Hilfe lokaler Aktivisten in Devon, Lincolnshire, Staffordshire und in den West Midlands gesammelt hatte, sagte, er sei überzeugt, dass es einen potenziellen Zusammenhang zwischen dem Winkel des Antennenstrahls, der von den Antennen eines Mastes ausgesendet wird, und den Erkrankungen, die in der lokalen Bevölkerung entdeckt wurden, gebe. „Masten sollten von Ballungsgebieten und von Schulen entfernt werden und die Leistung sollte heruntergefahren werden“, sagte er. Einige Wissenschafter glauben bereits, dass solche Zusammenhänge existieren und Studien in anderen europäischen Ländern weisen auf eine Zunahme der Krebsfälle in der Nähe von Masten hin. 2005 hat Sir William Stewart, Vorsitzender der Gesundheitsbehörde, gesagt, dass er vier solche Sudien gefunden hat, die in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen sind, das Gesundheitsrisiko blieb jedoch unbewiesen.

Ouelle:
https://archive.is/zTSlk
http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/article1687491.ece

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